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Workshops : Welle 1

1A: Das neue Bild der Hochschule – Der Corporate Design-Prozess vom Konzept bis zur Umsetzung

Der aktuelle Wettbewerb ist für viele Hochschulen Anlass, ihr Profil zu schärfen und dies auch nach innen und außen zu kommunizieren. Meist steht dies in Verbindung mit einem neuen Corporate Design, mit dem die Hochschulen ihr Erscheinungsbild und ihren gesamten visuellen Auftritt überarbeiten. In der Regel werden mit einem CD-Prozess drei zentrale Zielsetzungen verbunden: eine Differenzierung innerhalb des Wettbewerbs, eine Profilierung bei externen Zielgruppen sowie eine Stärkung der Identifikation bei Mitarbeitern und Studierenden. 

Die DHBW Stuttgart und die Universität Freiburg haben bei ihren Corporate Design-Prozessen komplexe Dachmarkenstrukturen geschaffen, die der eigenen Struktur Rechnung tragen. 

Nach einer kurzen allgemeinen Einführung zum Thema Hochschulmarke wird am Beispiel dieser beiden Hochschulen dargestellt, wie ein CD-Prozess vom Konzept über das Ausschreibungsverfahren, Agenturenbriefing und -präsentation bis hin zum Style Guide, zur Implementierung und Kommunikation gesteuert werden kann. Dabei soll insbesondere auch auf medienübergreifende Lösungen sowie Fragen der Durchsetzung und Umsetzung des neuen CDs in der eigenen Institution eingegangen werden. 

Prof. Dr. Bärbel G. Renner
Leitung Hochschulkommunikation und Professorin im Studiengang BWL-DLM-Medien und Kommunikation, DHBW Stuttgart

Rudolf-Werner Dreier
Leiter Öffentlichkeitsarbeit, Alumni, Neue Universitätsstiftung der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg 

1B: Empfehlungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Agenturen – Corporate Design am Beispiel der Hochschule Esslingen 

Wie funktioniert ein Pitch? Wie bereite ich eine Bewertungsmatrix vor? Welche rechtlichen Aspekte müssen bei einer Ausschreibung berücksichtigt werden? Welche Briefinginhalte erwarten Agenturen? 

Ein gut strukturierter Markenbildungsprozess, die Zusammenarbeit mit einer Kommunikationsagentur und die Einbindung aller Akteure sind maßgebliche Faktoren für ein konsistentes Markenbild und Profil einer Hochschule. 

Dieser Workshop beschreibt die wichtigsten Schritte in einem Ausschreibungsprozess und vermittelt Aspekte erfolgreicher Markenkommunikation. 

Cornelia Mack hat den CD-Prozess in der Hochschule Esslingen erfolgreich nach der Fusion im Jahre 2006 abgeschlossen. Die Bewerberzahlen beweisen es. Die Hochschule Esslingen hat die höchsten Bewerbungszahlen von badenwürttembergischen (Fach)Hochschulen. 

Andreas Jung, Geschäftsführender Gesellschafter der JUNG: Kommunikation GmbH, hat schon mehrere Markenbildungsprozesse für Hochschulen – u. a. Hochschule Esslingen, Duale Hochschule Baden-Württemberg und Universität Stuttgart konzipiert und gestaltet. 

Cornelia Mack
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und Marketing, Hochschule Esslingen 

Andreas Jung
Geschäftsführender Gesellschafter JUNG: Kommunikation 

1C: Jahresbericht - Rechenschaftsnachweis und Marketing-Broschüre  

Dem in die Jahre gekommenen Jahresbericht ein neues Layout angedeihen lassen und ihn mit griffigen Überschriften und netten Fotos aufhübschen – das allein ist vergleichsweise billig, bringt aber wenig Effekt. 

Einen Jahresbericht wirklich von seinem Flair eines Zahlengrabs zu entstauben, einen effizienten Nachweis über die Aktivitäten der eigenen Hochschule zu führen und dabei noch die Fachabteilungen ins Boot zu holen: Dazu bedarf es mehr. Der Jahresbericht sollte als Kommunikationsmittel nach innen und nach außen begriffen werden. Erst dann lässt sich ein Mehrfachnutzen erreichen und der gesteigerte Aufwand sich auch angesichts schwindender Budgets rechtfertigen. 

Dietmar Töpfer und Florian Klebs beleuchten anhand des Jahresberichts der Universität Hohenheim ihren dornenreichen Weg eines Relaunch in Progress, der einerseits die Fachabteilungen zufrieden stellt, damit sie das entstehende Zahlenwerk weiterhin nutzen können, andererseits die hochschulspezifischen Eigenarten profiliert, indem sie für die Universität wichtige Fakten und Kennzahlen identifizieren und vereinheitlichen. Ihr Ziel ist, den Jahresbericht als Instrument zu stimmen, mit dem sich die meisten Universitätsbereiche in Forschung, Lehre, Verwaltung und Gremien identifizieren können. 

Dietmar Töpfer M.A.
Stellvertretender Pressesprecher der Universität Hohenheim 

Florian Klebs
Pressesprecher der Universität Hohenheim 

1D: Monitoring und Medienanalyse – Werkzeuge zur Profilbildung und Profilwahrung 

Das individuelle Profil Ihrer Hochschule ist nicht zuletzt auch das Ergebnis einer fundierten Presse- und Öffentlichkeitsarbeit – und als wichtige Basis dient hier eine umfassende Auswertung und Analyse der Medienberichterstattung. 

Das Presse-Monitor®-System, die umfangreichste, deutschsprachige Pressedatenbank, bietet Ihnen täglich, spätestens ab 7.00 Uhr Zugriff auf über 100.000 Artikel aus rund 1.200 Titeln. 

Das Monitoring Ihrer Hochschule wird mit dem Presse-Monitor®-System zum Kinderspiel. Sie erfahren auf Knopfdruck welche Entwicklung die Nachrichten zu Hochschulen, Bildungspolitik oder anderen Themen nehmen. 

Zudem erhalten Sie mit der neuen PMG TrendAnalyse eine erste analytische Aufbereitung der quantitativen Berichterstattung Ihrer Hochschule oder anderer für Sie relevanter The-men. 

Der Workshop der PMG zeigt an verschiedenen Best Practice Beispielen die umfangreichen Möglichkeiten und Anwendungen des Presse-Monitor®-Systems und des PMG- Analyseportals. 

Julia Günther
Account Manager PMG Presse-Monitor GmbH 

Martin Förster
Account Manager PMG Presse-Monitor GmbH 

1E: Umgang und strategische Nutzung von Social-Media-Diensten für Studierendenwerbung und Medieninformation

Social-Media hat sich von einem Randphänomen zu einem ernsthaften Kommunikationsmittel entwickelt. Dies zeigt die steigende Bedeutung in Politik, Medien und Gesellschaft. Die Nutzerzahlen sind weiter steigend, so dass nicht von einem kurzfristigen Hype wie zum Beispiel bei der Online-Welt Second Life ausgegangen werden kann. Für Hochschulen ergeben sich hierdurch neue Präsentations- und Verteilungskanäle, die mit einem geringen Kosten- und Zeitaufwand bearbeitet werden können. 

Der Workshop führt kurz in die Thematik Social Media ein und stellt die wichtigsten Portale (Facebook, VZ-Netwzerke, Twitter, etc.) vor. Gleichzeitig wird vermittelt, wie Sie die vorgestellten Portale für die Außendarstellung der Hochschule und zur Erleichterung der klassischen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit einsetzen können. Weitere Themen sind das Monitoren von Social-Media Diensten sowie das Planen eigener Social-Media-Aktivitäten. 

Veit Mathauer
Sympra GmbH (GPRA)

Nina Schroeder
B.A. Master-Studentin Informationswissenschaften und -management, HAW Hamburg 

1F: Corporate Blogging und die Einsatzmöglichkeiten in der Unternehmenskommunikation – Fallbeispiel Krisenkommunikation 

Corporate Blogs sind bislang nur bei wenigen Unternehmen fester Bestandteil der Unternehmenskommunikation. Über das Blog bietet sich die Möglichkeit, eigene Beiträge und Meinungen im Social Web zu veröffentlichen. Soweit das Blog auf Interesse und Akzeptanz der User stößt, lassen sich auf diese Weise interessante Reichweiten und mediale Effekte erzielen. 

Im Rahmen des Workshops wird das Modell des Corporate Blogging am Beispiel des Daimler-Blogs skizziert. Auf dieser Grundlage werden die grundsätzlichen Strategien, Möglichkeiten und Prinzipien für Corporate Blogging im deutschsprachigen Raum diskutiert. Dabei wird, anhand von Fallbeispielen, speziell auf die Einsatzmöglichkeit für das Krisenmanagement, eingegangen. 

Uwe Knaus
Manager Corporate Blogging & Social Media Strategy, Communications, Daimler AG 

1G: Mehr Lebens- und Arbeitsfreude durch erfolgreiches Selbstmanagement und positive Stressbewältigung 

Dieser Workshop wird zweimal angeboten (siehe auch Welle 2G) 

In verschiedenen Bereichen unseres Lebens (z. B. in Beruf, Familie und Freizeit) begegnet uns eine Vielzahl an Anforderungen und Herausforderungen. Leider vermitteln weder Schulen noch Universitäten, wie wir mit alltäglichem Stress und belastenden Situationen konstruktiv umgehen, wie wir unsere Zeit richtig nutzen, wie wir mit anderen effektiv zusammenarbeiten und unsere kommunikativen Fähigkeiten weiterentwickeln. 

Nicht nur Führungskräfte spüren den zunehmenden Druck durch das Unternehmen und die Gesellschaft – sie fühlen sich immer öfter ausgebrannt und gehetzt. Mehr als 50% berichten, sich permanent gestresst zu fühlen. Gerade sie sind am meisten gefährdet, Schaden an ihrer körperlichen und seelischen Gesundheit zu nehmen. 

Wie können wir mit dem alltäglichen Stress und länger dauernden seelischen Belastungen – mit Ängsten, Verzweiflung, Ärger, Überforderung, Eile und Hetze – förderlicher umgehen? Wie können wir uns selbst besser helfen? Hierfür ist es wichtig, sich rechtzeitig destruktiver Verhaltensweisen bewusst zu werden und Lösungen zu suchen. Dazu gehört es, persönliche Kraftquellen zu entdecken – ebenso wie persönliche Energiekiller. 

Der Workshop ist eine Chance, mit eigenen Ressourcen bewusster umgehen zu lernen, z. B. Stressanzeichen frühzeitiger zu erkennen und persönliche Stress-Ursachen benennen zu können. Sie werden eigene Verhaltensmuster reflektieren und Wege entwickeln, Ihr Stress- und Selbstmanagement zu optimieren. 

Peter Edwin Brandt
Unternehmensberater für Personalentwicklung, tätig als Coach, Trainer, Dozent und Moderator

1H: Auf dem Weg zur vernetzten Kommunikation 

Der verstärkte Wettbewerb der Hochschulen untereinander hat inhaltliche, strukturelle und organisatorische Veränderungen in Forschung, Lehre und Verwaltung mit sich gebracht: In der Forschung werden strategische Allianzen geschmiedet, Forschungscluster und Forschungszentren gebildet, das Studierendenmarketing verstärkt, neue Serviceangebote für Studierende angeboten und Verwaltungstrukturen effizienter gestaltet. 

All diese neuen Aktivitäten hatten und haben Auswirkungen auf die interne und externe Kommunikationsstrategie einer Hochschule. Kurz gesagt: Einer „zentralen“ Kommunikationsabteilung stehen zunehmend „dezentrale“ Kommunikationsbeaufragte von Clustern, Forschungszentren oder gar Fakultäten gegenüber. Hieraus ergeben sich neue Herausforderungen für die strategische Kommunikation einer Hochschule. Die Frage ist, wie man die dezentralen Kommunikationsbeauftragten in das zentrale Kommunikationskonzept optimal integrieren kann. Wo liegen hier die Chancen, welche möglichen Risiken gibt es? Welche Auswirkungen haben die Veränderungen auf die gesamte Kommunikation, z.B. das Corporate Behaviour und die Markenbildung einer Hochschule? 

Nach einer Einführung in die Thematik sollen konkrete Praxisbeispiele im Rahmen der sog. „Kollegialen Fallberatung“ gemeinsam diskutiert werden. Die „Kollegiale Fallberatung“ ist eine Beratung unter beruflich Gleichgestellten, bei der nach Lösungen für konkrete Probleme gesucht wird.

Dr. Elisabeth Hoffmann
Leiterin der Stabsstelle Presse und Kommunikation der Technischen Universität Braunschweig 

Dr. Kristina R. Zerges
Dozentin für Öffentlichkeitsarbeit am Institut für Medienwissenschaft der Technischen Universität Berlin