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B 1 Studierendenmarketing 2.0: Social Media in der Ansprache potentieller Studierender

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In einem rund 60-minütigen Vortrag stelle ich meine im Herbst 2011 eingereichte Master- arbeit zum Thema „Studierendenmarketing und Studierenden-PR 2.0: Potentiale, Erfolgsfaktoren und Grenzen von Social Media in der Ansprache potentieller Studierender“ vor. Nach einer Einführung in die Grundlagen des Web 2.0 soll auf ausgewählte, für das Studierendenmarketing relevante Kommunikationsformen und ihre Spezifika eingegangen werden. Anschließend präsentiere ich, wie soziale Medien von Hochschulkommunikatoren einerseits, und zukünftigen Studierenden andererseits genutzt und bewertet werden. Die Social-Media-Kommunikation der TU Chemnitz im Herbst 2011 wird beispielhaft den heutigen Aktivitäten der Universität gegenübergestellt. Auch nennenswerte Social-Media-Aktivitäten anderer deutscher (und internationaler) Hochschulen werden hier verglichen und beurteilt. In der anschließenden Diskussion besteht die Möglichkeit, sich über die eigenen Erfahrungen mit sozialen Medien, ihren Nutzen für Hochschulen, den Zeit- und Personalaufwand, Erfolge, Rückschläge und Visionen auszutauschen (inhaltliche Änderungen vorbehalten).    

Franziska Männel    
Absolventin der TU Chemnitz (M.A., 2012) PR-Volontärin im Universitätsklinikum Erlangen Franziska Männel wurde 1986 in Wernesgrün geboren. Nach ihrem Abitur studierte sie Medienkommunikation an der TU Chemnitz (Bachelor und Master). 2010 ging Männel für ein Auslandssemester an die Süddänische Universität auf der Insel Fünen, wo sie sich für den Studiengang „International Business, Language and Culture“ einschrieb. Neben dem Studium sowie im Rahmen von Praktika arbeitete Franziska Männel als Redakteurin u. a. in der Pressestelle der TU Chemnitz, im BMW-Werk Leipzig und im Chemnitzer Kulturkaufhaus DAStietz. Seit Mai 2012 ist sie PR-Volontärin im Uni- Klinikum Erlangen.  

Vortrag mit Diskussion
90 Minuten     14:00 Uhr bis 15:30 Uhr     Hörsaal 401


B 2 Career Service 2.0 – Möglichkeiten der Hochschulkommunikation in Social Media

Career Services sind aus Hochschulen nicht mehr wegzudenken. Sie unterstützen Studierende beim Berufseinstieg und Unternehmen bei der Sicherung des Fachkräftebedarfs. Da die Zielgruppe Studierende und Alumni mehrheitlich die Social Media nutzt, liegt es nahe, dass Career Services diese verwenden, um ihre Angebote an die Zielgruppe zu kommunizieren. Darüber hinaus können die Kommunikationskanäle der Career Services in den Social Media genutzt werden, um weitere Inhalte zu kommunizieren. Insbesondere können die Zielgruppen Studieninteressierte, Unternehmen sowie Medien gezielt angesprochen werden. 

Mit über 3000 direkten Kontakten in den Social Media verfügt der Career Service der TU Chemnitz insgesamt über eine potentielle Reichweite von über 100.000 Kontakten. Wir stellen die Möglichkeiten der Kommunikation über Social Media am Beispiel des Career Service der TU Chemnitz vor und zeigen im zweiten Teil auf, wie weitere Inhalte an die genannten Zielgruppen kommuniziert werden können.  

Dr. Christian Genz    
Projektgeschäftsführer des Career Service der TU Chemnitz Dr. Christian Genz ist Mitarbeiter des Career Service der TU Chemnitz, dem deutschlandweit führenden Career Service im Bereich Social Media. Er war vor seiner Tätigkeit als Projektgeschäftsführer des Career Service Personal- und Unternehmensberater.    

Marc Stoll
Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Career Service der TU Chemnitz Marc Stoll ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Career Service der TU Chemnitz für den Bereich  interne und externe Vernetzung.  

Vortrag mit Diskussion
90 Minuten     14:00 Uhr bis 15:30 Uhr     Hörsaal 403


B 3 Schöner schreiben

Wenn eine Pressemitteilung mit den Worten „innovative Lösung für eine nachhaltige Produktion“ beginnt, dann darf man sicher sein, dass sie im Papierkorb landet. Und doch verschießen noch immer viele Autoren ihr Pulver, weil sie ihre Botschaft zu langweilig und nichtssagend verpacken. Dabei ist es ganz einfach, den Leser zu fesseln. In diesem Kreativworkshop lernen die Teilnehmer in kurzen Übungen ihre Sache auf den Punkt zu bringen und appetitlich darzureichen.  

Tim Schröder           
Freier Wissenschaftsjournalist   Tim Schröder arbeitet als Wissenschaftsjournalist in Oldenburg. Er hat Biologie und im Nebenfach Meeresphysik studiert, bei der Nordwest-Zeitung volontiert und war Redakteur im Wissenschaftsressort der Berliner Zeitung. Seit 2001 schreibt er als Freiberufler für überregionale Zeitungen und Magazine wie etwa die FAS, NZZ, Mare oder Bild der Wissenschaft. Zudem gibt er regelmäßig Medientrainings für Forscher und Journalisten. 2011 wurde er für seine Arbeiten mit dem Georg-von-Holtzbrinck-Preis ausgezeichnet.  


Vertiefungsworkshop 
Teil 2: Welle 3 l Nummer C – Teilnahme nur en bloc möglich
90 Minuten     14:00 Uhr bis 15:30 Uhr     Raum SR 103


B 4 Imagekampagne der TU Dresden. Große Pläne + wenig Geld + viel Enthusiasmus = maximaler Erfolg

Das Bugdet ist klein, die Zeit knapp, doch die Universitätsleitung erwartet eine aufmerksamkeitsstarke Imagekampagne? Der Pressestelle der TU Dresden ist die Quadratur des Kreises gelungen: Innerhalb kürzester Zeit entwickelte sie eine ambitionierte dresdenweite Kampagne, bei der sieben prominente Botschafter aus Kultur, Politik und Sport für die TU Dresden eintraten. Der Fokus lag auf Plakaten, Fernsehspots und Postkarten und wurde flankiert von Facebook, YouTube und einer Website. Unter dem Motto „Wissen schafft...“ riefen die Protagonisten auf, die Exzellenzbewerbung der TU Dresden im Internet zu unterstützen.

Im Vortrag berichten die Referentinnen über ihre Erfahrungen bei der Konzeption und Umsetzung der Kampagne, die beeindruckende Unterstützung durch Dresdner Forschungseinrichtungen und Firmen, den enormen Zeitdruck und darüber, wie auch mit knappen Ressourcen viel erreicht werden kann.  

Kim-Astrid Magister 
Leiterin Universitätsmarketing/Pressesprecherin Technische Universität Dresden Kim-Astrid Magister ist seit 2001 Leiterin des Universitätsmarketings und Pressesprecherin der TU Dresden. Davor hat die studierte Diplompsychologin fast zehn Jahre als Fernsehredakteurin bei MDR und ARD gearbeitet. An der TU Dresden zeichnet sie neben der Pressearbeit für alle Marketingaktivitäten verantwortlich und hat unter anderem zahlreiche Projekte im Umfeld der Exzellenzbewerbung der Universität betreut.  

Claudia Vojta           
Pressereferentin Technische Universität Dresden Die Diplom-Biologin Claudia Vojta arbeitet seit 2010 als Pressereferentin und Social Media Managerin in der Pressestelle der TU Dresden. Zuvor war sie Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit am Max-Planck-Institut (MPI) für molekulare Zellbiologie und Genetik in Dresden, am MPI für Pflanzenzüchtungsforschung in Köln und am DFG-Forschungszentrum für Funktionelle Nanostrukturen an der Universität Karlsruhe.  

Ulrike Lerchl            
Geschäftsführerin, Kommunikationsagentur Oberüber | Karger GmbH Ulrike Lerchl, Geschäftsführerin von Oberüber | Karger (O | K), studierte Kommunikation an der Fachschule für Werbung und Gestaltung in Berlin. Nach Stationen bei Pentacon und Ströer wechselte sie 1993 zur Agentur Oberüber & Partner, wo sie ein Jahr später als Gesellschafterin bei Oberüber und nunmehr Karger, ihrem früheren Namen, einstieg. 2008 wurde O | K mit dem Titel „TOP JOB Arbeitgeber“ ausgezeichnet, der Preis für den besten mittelständischen Arbeitgeber. 2012 fusionierte O | K mit der Agentur neuwerk unter Beibehaltung des Namens.  

Best practice l Erfahrungsaustausch
90 Minuten     14:00 bis 15:30 Uhr      Raum SR 105


B 5 Hauptsache sexy? Neue Formate in der Wissenschaftskommunikation

Neue Formate gibt es mittlerweile zuhauf. Wehe dem, der noch keinen Science Slam und keine Dialogformate organisiert und noch keinen Small talk mit seinen Kunden und Partnern in den Social Media pflegt. Doch welches Format passt zu meiner Organisation, meinen Zielen und meinen Ressourcen? Häufig fällt den Ansprüchen und Wünschen unserer Vorgesetzen eine saubere Analyse der Situation, der Ziele und der Rahmenbedingungen zum Opfer.

Der Vortrag stellt einige der neuen Formate und ihre Möglichkeiten näher vor. Insbesondere die Herausforderungen im Rahmen von Dialogformaten werden erläutert. Im anschließenden World Café werden kontroverse Thesen des Vortrags anhand von typischen Herausforderungen diskutiert.  

Markus Weißkopf    
Geschäftsführer Wissenschaft im Dialog gGmbH Markus Weißkopf ist seit dem 1. Januar Geschäftsführer der Wissenschaft im Dialog gGmbH in Berlin. Er entwickelte mehrere neue Formate in der Wissenschaftskommunikation, u.a. den Science Slam, das Nachtcafé für Aufgeweckte oder die Fishbowl-Diskussion. Sein besonderes Interesse liegt in der dialogorientierten Gestaltung von Wissenschaftskommunikation. Markus Weißkopf studierte Politik und Management an den Universitäten Konstanz und Madrid. Nach seiner Arbeit als Organisationsberater in Konstanz baute er als Geschäftsführer von 2007 bis Ende 2011 das Haus der Wissenschaft in Braunschweig auf.    

World Café  
90 Minuten     14:00 Uhr bis 15:30 Uhr     Raum SR 301


B 6 Experte gefragt: Kompetente O-Töne zu tagesaktuellen Ereignissen binnen kürzester Zeit

In der Türkei bebt die Erde, ein Staatstrojaner sucht Computer heim und YouTube und Gema streiten ums Urheberrecht.

Jetzt sind in den Medien Experten gefragt, die das Geschehen innerhalb kürzester Zeit kompetent bewerten. Wie können Presseabteilungen hier schnell agieren und „ihre“ Wissenschaftler aktiv in der öffentlichen Diskussion platzieren? Welche Erfolgsmodelle haben sich bewährt und wo liegen die Hürden im Alltag?

Ziel des Erfahrungsaustausches ist es, mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern anhand von best-practice-Beispielen zu diskutieren, wie sich tagesaktuelle Ereignisse für die Pressearbeit nutzen lassen und welche Wege für eine möglichst hohe Resonanz in den Medien zielführend sind.  

Monika Landgraf 
Pressesprecherin Karlsruher Institut für Technologie (KIT) Monika Landgraf ist Leiterin der Abteilung Presse und Pressesprecherin des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Davor war sie Hörfunkreferentin bei der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien, wo sie u.a. die Programmbeobachtung für den Hörfunk und die Öffentlichkeitsarbeit für das Schulradio Bayern koordinierte. Sie hat bei verschiedenen Printmedien sowie öffentlichen-rechtlichen und privaten Hörfunk- und Fernsehstationen gearbeitet, u.a. als freie Journalistin beim Bayerischen Rundfunk, und war Jurymitglied bei Medienprojekten und -wettbewerben. Monika Landgraf hat an der Universität München Diplom-Journalistik studiert.         

Margarete Lehné      
Pressereferentin Karlsruher Institut für Technologie (KIT) Margarete Lehné ist Pressereferentin am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Sie studierte Neuere Deutsche Sprachenwissenschaft, Englische Philologie und Amerikanistik an der Universität des Saarlandes. Nach Erfahrungen als Lektorin in einem Fachverlag, absolvierte sie ein PR-Volontariat in der Abteilung Presse und Kommunikation der ehemaligen Universität Karlsruhe. Anschließend war sie in der Abteilung Kommunikation des neu gegründeten KIT verantwortliche Redakteurin des Onlinemagazins für Studierende. Inzwischen in der Abteilung Presse gehört neben dem Tagesgeschäft die Kampagnenplanung zu ihren Arbeitsschwerpunkten.  

Best practice l Erfahrungsaustausch  
90 Minuten     14:00 Uhr bis 15:30 Uhr     Raum SR 204


B 7 Institutionelle Wissenschaftskommunikation 2.0: Akteure und ihre neuen Rollen

Traditionell ist es ein zentrales Anliegen großer Forschungs- und Bildungseinrichtungen, mit einer Stimme zu sprechen: Im Spannungsfeld zwischen wissenschaftlicher Komplexität und hierarchischer Struktur, zwischen ministeriellen Vorgaben und wirtschaftlichen Beziehungen müssen sie jedes Wort auf die Goldwaage legen. Daraus leitet sich eine institutionelle Wissenschaftskommunikation ab, die dem Verkehr in einer Einbahnstraße gleicht:  Für Presseinformationen, Reportagen für Magazine, Drehbücher und Sprechertexte für Videos und anderes mehr führen die Akteure in langen Abstimmungsprozessen eine Aussage herbei, bevor sie diese veröffentlichen. Das ändert sich: In Blogs und auf Plattformen sozialer Netzwerke äußern sich Wissenschaftlerinnen und Personalentwickler, diskutieren Studienberater und Bibliothekarinnen. Was bedeutet das für Pressesprecherinnen und Onlineredakteure? Sie schlüpfen in neue Rollen. Aber welche? Können sie ihnen gerecht werden, wie bereiten sie sich auf sie vor? Darüber gehen die Meinungen auseinander.        

Dr. Klaus Rümmele  
Presse, Kommunikation und Marketing Karlsruher Institut für Technologie (KIT) Klaus Rümmele studierte Germanistik, Anglistik und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg und an der University of Ulster at Coleraine/Nordirland. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) promovierte er über Text-Bild-Beziehungen im Werk Rolf Dieter Brinkmanns. Er leitet die Abteilung „Neue Medien“ in der Dienstleistungseinheit „Presse, Kommunikation und Marketing“ (PKM) am KIT.    

World Café
90 Minuten     14:00 Uhr bis 15:30 Uhr     Raum SR 201


B 8 Elternalarm! Warum Eltern eine immer stärkere Rolle in der Hochschulkommunikation spielen

Eltern drängen heute in die Studienberatungen und wollen ihre Sprösslinge auch während des Studiums begleiten. Unis wie Freiburg, Mainz, Münster und Osnabrück veranstalten seit mehreren Jahren höchst erfolgreich und mit wachsendem Zuspruch Erstsemestertage und »Tage der offenen Tür« für Eltern mit ihren studierenden Töchtern und Söhnen. Nach einer zentralen Eröffnungsveranstaltung gibt es Probevorlesungen und Laborführungen sowie Infomessen. Teilweise ist auch das Stadtmarketing involviert. Ist der »Elternalarm« eine verkappte Marketingmaßnahme oder das ernsthafte Bemühen, auf die Wünsche der Eltern einzugehen? Welche Wünsche hat diese Zielgruppe? Wie sehen die Studierenden die Besucher an ihrem Hochschulort? Und wo sind die Grenzen? Wie sollte die Hochschule reagieren?

Diese Fragen wollen Rudolf-Werner Dreier (Uni Freiburg) und Utz Lederbogen (Uni Osnabrück) nach einer kurzen Einführung in das Thema in Form eines World Café diskutieren.  

Rudolf-Werner Dreier
Pressesprecher und Leiter der Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit und Beziehungsmanagement der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Rudolf-Werner Dreier ist Pressesprecher der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Er studierte nach einem Rundfunkvolontariat die Fächer Germanistik, Geschichte, Kunstgeschichte und Politik und arbeitete danach als Fernsehjournalist beim Südwestfunk Baden-Baden. Seit 1983 ist er als Leiter der Stabsstelle „Öffentlichkeitsarbeit und Beziehungsmanagement“ für die Bereiche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und die Alumni-Organisation der Universität Freiburg verantwortlich.    

Dr. Utz Lederbogen 
Dr. Utz Lederbogen ist seit 2001 Pressesprecher der Universität Osnabrück; Studium der Journalistik, Politikwissenschaft, Biologie und Landespflege; Redakteur bei verschiedenen Zeitungen und Rundfunkstationen; Pressesprecher der Landesanstalt für Ökologie Nordrhein-Westfalen; Öffentlichkeitsarbeit für das Goethe-Institut in München und das United Nations Environment Programme in Nairobi; Tätigkeit für das Medienforschungsinstitut Formatt in Dortmund; Mitarbeit beim Aufbau des Zusatzstudiengangs Wissenschaftsjournalismus an der FU Berlin. Seit 2008 im Vorstand des Bundesverbandes Hochschulkommunikation.  

World Café
90 Minuten     14:00 Uhr bis 15:30 Uhr     Raum SR 101