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C 1 Social Media – Strategien und Guidelines

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Facebook, Twitter und Co. halten Einzug in die Hochschulkommunikation. Soziale Medien ermöglichen nicht nur einen intensiveren Dialog mit wichtigen Zielgruppen, es bringt auch zwangsläufig die Dialogpartner „auf Augen-höhe“. Diese Entwicklung eröffnet viele neue Chancen, bringt aber auch einige Risiken mit sich. Mit der Bedeutung der Sozialen Medien wächst auch der Bedarf nach Orientierung und – soweit das überhaupt möglich ist – Steuerung.

Die Universitäten Bielefeld und Bonn stellen vor, wie sie sich auf den Weg gemacht haben, die Sozialen Medien, insbesondere Facebook, für sich nutzbar zu machen. Im Rahmen des Workshops informieren wir über mögliche Strategien und Herangehensweisen. Der Schwerpunkt liegt auf den „Social Media Guidelines“: Wofür braucht man die, wie erstellt man sie und wie setzt man sie um?

Der Workshop wendet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Hochschul-pressestellen und Hochschulmarketing, die sich in das Thema Web 2.0 bereits eingearbeitet haben und ihre Social Media-Aktivitäten auf eine breite Basis stellen wollen.  

Dr. Andreas Archut  
Abteilungsleiter Presse und Kommunikation, Pressesprecher Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn Dr. Andreas Archut leitet seit 2000 die Abteilung Presse und Kommunikation der Universität Bonn. Der promovierte Chemiker war von 1998 bis 2000 Redakteur im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Von 2004 bis 2008 war er Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Hochschulpressestellen in Deutschland (heute: Bundesverband Hochschulkommunikation), seit 2009 ist er Sprecher der AG der Hochschulpressestellen NRW. Andreas Archut hat einen Lehrauftrag für Wissenschaftskommunikation an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg.  

Ruth Beuthe   
Mitarbeiterin Hochschulmarketing Universität Bielefeld Ruth Beuthe ist seit Anfang 2011 Mitarbeiterin im Bereich Hochschulmarketing des Referats für Kommunikation der Universität Bielefeld. Sie ist dort schwerpunktmäßig für Social Media zuständig. Ruth Beuthe hat Politikwissenschaften studiert und ihr Volontariat in der Pressestelle der Universität Bielefeld absolviert. Seit 2010 ist sie in der Geschäftsführung des Absolventen-Netzwerks der Universität Bielefeld e.V.  

Best practice l Erfahrungsaustausch
90 Minuten     16:00 Uhr bis 17:30 Uhr     Hörsaal 401


C 2 Viele Marken – viele Fallen – großes Chaos? Hochschul-Markenpolitik in Clustern und Verbünden

Wissenschaft vernetzt sich, Hochschulen arbeiten zusammen, bilden Verbünde mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen, reale und virtuelle Institute gründen sich – teilweise hunderte von Kilometern von der Mutterinstitution entfernt. Jede Kooperation will ihr eigenes Corporate Design und ihr eigenes Logo. Was ursprünglich der Wiedererkennung diente, endet in Unübersichtlichkeit und im Logo-Friedhof. Der Workshop „Viele Marken – viele Fallen – großes Chaos?“ geht der Frage nach, wie sich dieser Entwicklung entgegenwirken lässt. Wie können Konzepte aussehen, in denen das Verbindende in Clustern und Verbünden sichtbar wird, ohne dass die einzelne Institution untergeht? Wie muss der Weg zu diesem Ziel gestaltet werden? Wer ist wann einzubeziehen? Und vor allem: Wer entscheidet? An Fallbeispielen aus der Wissenschaftslandschaft werden Möglichkeiten und Beschränkungen der Hochschul-Markenpolitik aufgezeigt und diskutiert. Gemeinsam wollen wir strategische Ansätze erarbeiten, wie der Zug beim ersten Stichwort „Kooperation“ in das das richtige Gleis geschoben werden kann.  

Hannes Schlender    
Geschäftsführender Gesellschafter scienceRELATIONS Wissenschaftskommunikation GbR Hannes Schlender ist Biologe und Journalist; seine Schwerpunkte sind Strategieentwicklung und Pressearbeit – u.a. zur Positionierung von Helmholtz-Zentren. Federführend bei der Umbenennung der Braunschweiger GBF in Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) hat er den Markenprozess der Helmholtz-Gemeinschaft vorangetrieben. Nach Gründung des Helmholtz-Zentrum Berlin hat er der Marke HZB zur Sichtbarkeit verholfen. Seit 2011 ist Schlender Geschäftsführender Gesellschafter bei scienceRELATIONS sowie Projektleiter „Strategische Kommunikation“ am HZB.  

Workshop
90 Minuten     16:00 Uhr bis 17:30 Uhr     Raum SR 301


C 3 Schöner schreiben - Teil 2

Vertiefungsworkshop
Teil 1: Welle 2 l Workshop C
Teilnahme nur en bloc möglich
90 Minuten     16:00 Uhr bis 17:30 Uhr      Raum SR 103


C 4 Hochschulen in dritter Mission – Gesellschaftliche Verantwortung und Kommunikation

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Mit den Begriffen „Third Mission“, „Civic Engagement“, „Service Learning“, „Higher Education Outreach and Engagement“ und „Campus-Community-Partnerships“ etablieren sich auch im europäischen Hochschulraum Konzepte, mit denen Hochschulen und Universitäten über klassischen Aufgaben hinaus als Institutionen in der Gesellschaft Verantwortung übernehmen.

Diese Themen werden Hochschulkommunikation und -marketing in Deutschland beeinflussen. Nach der Einführung in das Thema werden grundlegende Begriffe, Beispiele und Indikatoren zum Themenfeld vorgestellt und deren Relevanz diskutiert.  

Jens Bemme            
Freiberufler Jens Bemme – Hochschul-, Stiftungs- und Bildungsprojekte Jens Bemme hilft Hochschulen, Stiftungen, Vereinen, Unternehmen und Privatpersonen Förder- und Stiftungsprojekte zu entwickeln – für Forschung, Lehre, studentische Initiativen und bürgerschaftliches Engagement. Nach Stationen im Universitätsmarketing, in der Wirtschaftsforschung und Biotechnologie arbeitet er seit 2010 als freier Trainer und Berater.  

Vortrag mit Diskussion
90 Minuten     16:00 Uhr bis 17:30 Uhr     Raum SR 105


C 5 Rechtliche Probleme des Hochschulmarketings – Urheberrecht, Recht am eigenen Bild, elektronische Pressespiegel

Die Presse und Öffentlichkeitsarbeit von Hochschulen ist stark geprägt vom Umgang mit den neuen Medien. Aber egal ob Internetauftritt, Werbeflyer oder elektronische Pressespiegel: für die mit der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit befassten Personen ist es nahezu unumgänglich, sich mit den rechtlichen Grundlagen dieser Aspekte auseinanderzusetzen. Wesentliche Punkte hierbei sind beispielsweise das Urheberrecht und das Recht am eigenen Bild. Denn sowohl der Umgang mit Fotos und anderem Bildmaterial als auch die Verwendung von Texten und Presseberichten bieten ein erhebliches rechtliches Konfliktpotenzial. Aus diesem Grund soll im Vortrag die richtige Nutzung von Fotografien, Texten und Presseberichten im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit dargestellt werden. Schwerpunkte hierbei sind insbesondere das Urheberrecht, das Recht am eigenen Bild sowie die neuere Rechtsprechung zu elektronischen Pressespiegeln. Verstöße gegen die rechtlichen Vorgaben können zu kostspieligen Abmahnungen führen. Ziel des Vortrags ist es, die Zuhörer für derartige Stolpersteine zu sensibilisieren und Anhaltspunkte dafür zu geben, wie Fehler auf diesen Gebieten vermieden werden können.  

Prof. Dr. jur. Andreas Wien              
Professor für Recht mit den Schwerpunkten Wirtschaftsrecht und Internetrecht Hochschule Lausitz Prof. Dr. Andreas Wien ist Volljurist mit der Befähigung zum Richteramt und höheren Verwaltungsdienst. Seit 2006 ist er Professor für Recht mit den Schwerpunkten Wirtschaftsrecht und Internetrecht an der Hochschule Lausitz. Neben zahlreichen Fachaufsätzen ist er Autor von Lehrbüchern zu den Themen Internetrecht, Arbeitsrecht, Bürgerliches Recht, Existenzgründung, sowie Herausgeber eines Lehrbuchs zum Veranstaltungsmanagement sowie der wissenschaftlichen Schriftenreihe „Edition Wirtschaft und Recht“.  

Vortrag mit Diskussion  
90 Minuten     16:00 Uhr bis 17:30 Uhr     Raum SR 101


C 6 Corporate Publishing an deutschen Hochschulen – Chancen und Herausforderungen

Mit einer wissenschaftlichen Einführung ins Thema Corporate Publishing (CP) und Informationen zur Entwicklung, zu Zahlen und Fakten im CP werden einige Untersuchungen, Ansätze und Ergebnisse diskutiert: Was ist strategisches Corporate Publishing und welche Instrumente im CP nutzen die Hochschulen verstärkt? Wie können die Hochschulen in dem Bereich planen und welche Schwierigkeiten sehen sie da? Wie sehen die Hochschulen die zukünftige Entwicklung im CP? Sind die finanziellen Mittel ausreichend oder nicht?

Anhand von praktischen Beispielen, die auch von den Teilnehmern beigesteuert werden können, werden Lösungsansätze und Vorgehensweisen diskutiert.  

Ralf Garten               
Mitarbeiter Geschäftsbereich Kommunikation Hochschule Osnabrück Ralf Garten ist seit 1995 an der Hochschule Osnabrück. Nach dem Abschluss seines Maschinenbaustudiums war er bis 1999 im Bereich CAD und FEM tätig. Danach wechselte er in den heutigen Geschäftsbereich Kommunikation, wo er  schwerpunktmäßig in den Bereichen Internet und Print-Publikationen wirkt. Ein Masterstudium im Programm Corporate Publishing schloss er 2011 erfolgreich ab.    

Vortrag mit Diskussion
90 Minuten     16:00 Uhr bis 17:30 Uhr     Raum SR 204


C 7 Website-Projekte: Konzeption und Management

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Ob Sie einen Relaunch planen oder eine Microsite – im Zeitalter des Web 2.0 gewinnt die klassische Website sogar noch an Bedeutung. Als zentrale Plattform soll sie eine Vielzahl von Kommunikationskanälen bündeln, Orientierung bieten und die Marke repräsentieren. Viele Entscheidungen sind zu treffen: Auf welchem Weg sollen welche Inhalte transportiert werden? Wie interaktiv muss eine Website sein, wenn es einen Facebook-Auftritt gibt? Was sollen Nutzer mobiler Endgeräte sehen und tun können, wenn sie die Website aufrufen?

Im Workshop durchlaufen wir gemeinsam verschiedene Phasen von Website-Projekten: Konzeption, Umgang mit Dienstleistern, Projektmanagement, Erfolgskontrolle. Wir sprechen über Trends, Erfolgsfaktoren und Fallstricke. Ich würde mich freuen, wenn Teilnehmer von ihren Erfahrungen berichten und eigene Beispiele mitbringen oder mir vorab zusenden (mf@mann-beisst-hund.de). Der Workshop richtet sich an alle, die bereits an Website-Projekten beteiligt waren oder diese Aufgabe auf sich zukommen sehen.  

Marcus Flatten        
Geschäftsführer Mann beißt Hund – Agentur für Kommunikation GmbH Marcus Flatten ist Mitgründer und Geschäftsführer der Hamburger Agentur Mann beißt Hund, die sich auf Bildungsmarketing spezialisiert hat. Seit mehr als zehn Jahren berät er Bildungseinrichtungen in Fragen der Kommunikation und des Marketings. Zu seinen Kunden gehören Universitäten und andere Hochschulen, aber auch Weiterbildungsanbieter, Wissenschaftsregionen oder Hersteller von Produkten für den Schulmarkt. Marcus Flatten studierte Biologie in Freiburg und kam in den 90er Jahren über den Wissenschafts- und Umweltjournalismus zur Kommunikation.    

(Partner-)Workshop
90 Minuten     16:00 Uhr bis17:30 Uhr     Raum 201  


C 8 Zwischen Asbest und VroniPlag – Krisenkommunikation im Wissenschaftsbereich und welche Rolle Soziale Medien dabei spielen (können)

Der Umgang mit Plagiatsvorwürfen – mal berechtigt,  mal weniger berechtigt – ist nur ein Beispiel für die Anwendung von Krisenkommunikation im Wissenschaftsbereich. „Krisen“ an Hochschulen erfordern dabei nicht nur den (selbstverständlichen) professionellen Umgang mit den Medien. Auch gegenüber den weiteren externen und den internen Zielgruppen besteht ein immenser „Reaktionsbedarf“. Dabei hat sich die Erwartungshaltung gegenüber Hochschulen in den vergangenen Jahren sehr stark verändert: Reaktionen „müssen“ immer schneller, exakter und umfassender erfolgen.

Welche sind die Besonderheiten von Krisenkommunikation im Hochschulbereich? Was sollte unbedingt vermieden werden? Was ist heutzutage anders als eventuell noch vor ein paar Jahren? Dies sind nur ein paar Beispiele für Fragen, die im Rahmen dieses Vortrages mit Diskussion beantwortet werden. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Rolle der Sozialen Netzwerke – und der Beantwortung der Frage, ob sie im Rahmen der Krisenkommunikation eher helfen oder eher schaden (können).    

Julia Wandt         
Leiterin der Stabsstelle Kommunikation und Marketing sowie Pressesprecherin Universität Konstanz Julia Wandt (34) ist seit Februar 2010 Leiterin der Stabsstelle Kommunikation und Marketing sowie Pressesprecherin der Universität Konstanz. Vor ihrem Wechsel nach Konstanz war sie von Juni 2002 bis Januar 2010 Beauftragte für Kommunikation und Marketing der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen. Auch ihr Studium mit den Schwerpunkten Medien- und Kommunikationswissenschaft sowie Betriebswirtschaftlehre, insbesondere Marketing, schloss Julia Wandt an der Universität Göttingen ab.    


Vortrag mit Diskussion
90 Minuten     16:00 Uhr bis 17:30 Uhr     Raum SR 405