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D 1 Risiko-Dialoge: Wirksamkeit und Erfolgsfaktoren

Charts sind jetzt im Mitgliederbereich als Download verfügbar!

Die neutrale und gemeinnützige Stiftung Risiko-Dialog St. Gallen begleitet seit über 20 Jahre den gesellschaftlichen Diskurs über Risiko-Themen. Sie regt dazu an, frühzeitig und interdisziplinär über technologische Neuerungen und gesellschaftlichen Wandel zu diskutieren. Dazu führt sie u.a. Dialoge zwischen Experten, Bevölkerung und Interessenvertretern durch, wobei sachliche und emotionale Fakten berücksichtigt werden.

Ein Erfahrungsbericht anhand konkreter Projekte beispielsweise zur tiefen Geothermie zeigt, wie diese Form der Partizipation konkret aussehen kann und was die Wirkung, beziehungsweise die Erfolgskriterien sind.  

Matthias Holenstein  
Matthias Holenstein ist Geschäftsführer der Stiftung Risiko-Dialog in St. Gallen. Er beschäftigt sich seit 1998 mit Fragen von Risiko und Sicherheit. Sein Studium der Umweltnaturwissenschaften absolvierte er an der ETH Zürich mit Schwerpunkt Risiko aus technischer und gesellschaftlicher Sicht. Zudem verfügt er über ein MAS „Psychosoziales Management“, arbeitete im Versicherungsbereich und beratend zu technischen und sicherheitspolitischen Risiken, insbesondere zu kritischen Infrastrukturen. Seit 2005 beschäftigt er sich in der Stiftung Risiko-Dialog mit Risiken im Zusammenhang mit Energie und Netzwerken sowie mit den methodischen Aspekten von Risikowahrnehmung, -bewertung und -kommunikation. Diese Themen unterrichtet er auch an der Hochschule Luzern. Er ist als Milizoffizier im schweizerischen Krisenmanagement engagiert.  

Vortrag mit Diskussion
90 Minuten     9:30 Uhr bis 11:00 Uhr     Raum SR 301


D 2 Hochschul-PR im Mitmach-Netz. Kommunizieren in Wikipedia

Partizipatorische Medien, allen voran die Online-Enzyklopädie Wikipedia, sind Hoffnungsträger und Sorgenkind der Hochschulkommunikation. Einerseits sind die hier verfügbaren Angebote wichtige und stark frequentierte Informationsressourcen. Sie prägen das in den verschiedenen Öffentlichkeiten wahrgenommene Bild von Hochschulen, ihren Angeboten und Leistungen. Andererseits herrschen Unklarheiten und Unsicherheiten, inwiefern professionelle Hochschulkommunikation selbst mitmachen und so die zugänglichen Materialien und Informationen beeinflussen können.

Im Workshop sollen 1. PR-relevante Möglichkeiten und Gefahren partizipatorischer Medien am Beispiel Wikipedia diskutiert werden und 2. eine praktische Einführung, wie Wikipedia editiert werden kann, erfolgen.  

Christian Pentzold   
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Medienforschung Technische Universität Chemnitz Christian Pentzold ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Medienforschung der Technischen Universität Chemnitz. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der computervermittelten Kommunikation und Interaktion.    

Aleksander Dera       
Autor und Administrator der deutschen Wikipedia, freier Referent für Wikimedia Deutschland e.V. Aleksander Dera ist langjähriger Autor und Administrator der Wikipedia. Zugleich ist er Mitglied im Wikimedia-Supportteam und Dozent im Rahmen des Projekts „Wikipedia macht Schule“.  

Best practice l Erfahrungsaustausch
90 Minuten     9:30 Uhr bis 11:00 Uhr     Hörsaal 403


D 3 Neurokommunikation – eine Methode für die Hochschulkommunikation!?

Die Neurokommunikation bedient sich neurowissenschaftlicher Erkenntnisse über die Funktionsweise des menschlichen Gehirns. Der Entscheidungsprozess des Individuums und seine kommunikative Begleitung stehen im Fokus. Was kann die Hochschulkommunikation von dieser Methode lernen? Welche Anwendungsfelder sind denkbar? Wie weit sollten Hochschulen bei der Anwendung der Neurokommunikation gehen?    

Dr. Thomas Windmann                    
Leiter Presse, Kommunikation und Marketing Karlsruher Institut für Technologie (KIT) Thomas Windmann leitet den Bereich Presse, Kommunikation & Marketing am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Nach seiner Promotion im Fach Chemie bildete er sich im Marketing weiter. Als Marketingleiter am Forschungszentrum Karlsruhe baute er u.a. ein Industrieforum als neue Kommunikationsplattform für Wissenschaft und Wirtschaft auf. Im Rahmen der Fusion von Universität Karlsruhe und Forschungszentrum Karlsruhe zum KIT hat er das gesamte Marketing- und Kommunika-tionskonzept neu aufgelegt und die Marke KIT aufgebaut. Er hat mehrjährige Erfahrung als Referent und Berater für Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen.  

Vortrag mit Diskussion
90 Minuten     9:30 Uhr bis 11:00 Uhr     Raum SR 103


D 4 Wachgeküsst aus dem Dornröschenschlaf: Die interne Kommunikation

Die interne Kommunikation ist in den vergangenen Jahren auch an den Hochschulen aus ihrem „Dornröschenschlaf“ erwacht und hat zunehmend, neben der externen Kommunikation, an Bedeutung gewonnen. Vor dem Hintergrund des verstärkten Wettbewerbs unter den Hochschulen müssen Veränderungsprozesse in und außerhalb der Hochschule kommuniziert, möglichst alle Mitarbeiter/innen „mitgenommen“, motiviert und in eine Image- und Markenbildung integriert werden. Neben den traditionellen Tools, etwa den Mitarbeiterzeitungen, spielen in der Kommunikation neue eine große Rolle, etwa die Social Media. Wie kann die Kommunikationsabteilung einer Hochschule diesen neuen Entwicklungen gerecht werden? Welche Rolle kann/muss sie in der internen Kommunikation übernehmen? Welche neuen Kommunikationsakteure und Zielgruppen gibt es? Welche Strategien müssen entwickelt werden? Welche Maßnahmen und Instrumente können zum Einsatz kommen? Wie können die Social Media sinnvoll integriert werden? Anhand praktischer Erfahrungen und Beispiele soll das Thema dargestellt werden.  

Dr. Kristina R. Zerges                       
Dozentin für Public Relations am Institut für Sprache und Kommunikation, Fachgebiet Medienwissenschaft TU Berlin Promotion in Medienwissenschaft, Wissenschaftliche Assistentin am Institut für Medienwissenschaft der TU Berlin; 1990 bis 2010 Leiterin des Referats für Presse und Information und Pressesprecherin der TU Berlin; 1993/94 Associate Professor of Communications an der Pennsylvania State University, School of Communications, Pennsylvania/USA; 1992/93 Vorstandsvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Hochschulpressestellen (= Vorläuferinstitution des Bundesverbands für Hochschulkommunikation); 1998 bis 2006 Vorstandsvorsitzende von PRO Wissenschaft e.V., Verein zur Förderung des Dialogs zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit; aktuell Dozentin für Public Relations am Institut für Sprache und Kommunikation, Fachgebiet Medienwissenschaft.    

Stefanie Terp            
Leiterin der Stabsstelle Presse, Öffentlichkeitsarbeit und Alumni, Pressesprecherin TU Berlin Tageszeitungsvolontariat, Studium der Journalistik und Soziologie an der Universität Leipzig, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Öffentlichkeitsarbeit/PR (Prof. Dr. Günter Bentele), Universität Leipzig, journalistische Mitarbeit u.a. Berliner Morgenpost, Berlinews, Forschungsverbund Berlin e.V., 2000 bis 2009 stellv. Leiterin des Referats Presse und Information der TU Berlin.  

Vortrag mit Diskussion
90 Minuten     9:30 Uhr bis 11:00 Uhr     Raum SR 105


D 5 Quo vadis, Hochschulkommunikation? Die Kommunikationsstrukturen in den Hochschulen sind in Bewegung – was tut sich, was tut wer, was tun wir?

Die Dynamik ist enorm, der Druck steigt: Internationalisierung, soziale Netzwerke, Marketing, Professionalisierung, Dezentralisierung, Wettbewerb, Mitmachkultur, Evaluierung – immer neue Trends in der Hochschulkommunikation, immer rasantere Veränderungen der Kommunikationsstrukturen. Aber wohin geht die Reise? Gibt es unvermeidliche Megatrends in den Kommunikationsaufgaben, gibt es Chancen abseits des Mainstreams, gibt es vermeidbare Risiken? Werden an den Hochschulen schon Konsequenzen gezogen, und wie reagieren wir Akteure in der Hochschulkommunikation – strategisch, organisatorisch, konzeptionell, operativ? Gibt es Antworten, die für alle gelten? Oder muss sich Hochschulkommunikation je nach Hochschule jeweils ganz eigene Wege suchen? Wer Antworten auf solche Fragen hat oder wer sie sucht und darüber in einer Auszeit von 90 Minuten gemeinsam mit Kollegen nachdenken möchte, dem bietet dieses World Café ein Forum. Bernt Armbruster, wird in eine Diskussion einführen, die sich in kleinere Gruppen und Runden verzweigen kann, um möglichst alle Interessenten einzubeziehen. Co-Moderatoren und Mitstreiter sind – auch im Vorfeld – herzlich willkommen.  

Dr. Bernt Armbruster
Autor und Berater Punkt und KomMa – Kommunikation und Marketing für Hochschule und Wissenschaft. Dr. Bernt Armbruster, Jg. 1947, hat in Heidelberg Soziologie, Politikwissenschaft und Ethnologie studiert und war dort  einige Jahre Redakteur. Ab 1978 war er an der Universität Kassel engagiert, zunächst als Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Ab 1990 war er auch für die Studienberatung, den Wissenstransfer und das Akademische Auslandsamt verantwortlich. Zuletzt leitete Armbruster als Akademischer Direktor die Abteilung Kommunikation und Internationales. Zugleich war er als freier Journalist, Wissenschaftler und in der Politischen Erwachsenbildung zu Gange. Armbruster lebt und arbeitet seit 2009 in Potsdam. Er schreibt regelmäßig u.a. für die Deutsche Universitätszeitung (duz) und betreut als Berater mit seiner Agentur „Punkt und KomMa“ Projekte der Kommunikation, des Marketings und des Managements für Hochschule, Wissenschaft und Politik.  

World Café
90 Minuten     9:30 Uhr bis 11:00 Uhr     Raum SR 101


D 6 „So wird das Forschungsergebnis zur News“ – Wissenschaftliche Themen in Hörfunknachrichten

Die Nachrichtenredaktion von „DRadio Wissen“ sendet von Montag bis Freitag zwischen 06.00 und 18.00 Uhr im Halbstundentakt Wissensnachrichten. Dabei reicht das Themenspektrum von Geistes- über Sozial- und Naturwissenschaften bis hin zu Medien-, Bildungs- und Internetthemen.

Bei täglich 24 Wissensnachrichten-Sendungen sind die Redakteure immer auf der Suche nach guten und exklusiven Themen. Doch viele wissenschaftliche Themen werden bislang medial nicht berücksichtigt, so zum Beispiel wissenschaftliche Arbeiten von Doktoranden etc. Diese Lücke wollen die Nachrichten von „DRadio Wissen“ gerne schließen, indem sie die Themen herausfiltern und vernachrichtlichen.  Doch welche Themen eignen sich? Und wie erreichen Sie die „DRadio Wissen“-Nachrichtenredaktion? Das soll Thema des 90-minütigen Workshops sein.

Franziska Zecher
Nachrichtenredakteurin Deutschlandradio. „DRadio Wissen“ ist neben „Deutschlandfunk“ und „DeutschlandRadio Kultur“ das dritte Programm in der Deutschlandradio-Familie und seit dem 18. Januar 2010 auf Sendung.  

Workshop
90 Minuten     9:30 Uhr bis 11:00 Uhr     Raum SR 204    


D 7 Hochschulmarketing Online – Kampagnen bei Facebook/Google – Einnahmen mit Jobportalen und Onlinewerbung

Erfolgreicher Budgeteinsatz bei Kampagnen auf Facebook, Google & Co – Einnahmechancen aus Jobportalen und Onlinewerbung nutzen: Wie Budgets für das Studierendenmarketing sinnvoll und wirksam für eigene Online-Werbekampagnen eingesetzt werden können, erklärt Philip Dunkhase von der Leuphana Universität Lüneburg anhand von konkreten Kampagnen seiner Hochschule auf Facebook und Google.

Im zweiten Teil des Workshops zum Thema „Hochschulmarketing Online“ wird mit Best Practice-Beispielen gezeigt, wie Hochschulen Erlöse mit eigenen Online-Angeboten generieren können. Jochen Taaks, Geschäftsführer der Universität Hamburg Marketing GmbH, berichtet vom Erfolgsmodell Stellenwerk, welches von der Universität Hamburg Marketing GmbH initiiert wurde. Norbert Zylka von der VariFast GmbH erläutert die Einnahmechancen durch den Verkauf von Onlinewerbung auf hochschuleigenen Webseiten.  

Norbert Zylka          
Geschäftsführer VariFast GmbH Norbert Zylka vermarktet als Geschäftsführer der VariFast GmbH seit über zehn Jahren erfolgreich die offiziellen Webseiten von über 38 Universitäten und Fachhochschulen sowie zahlreiche Internetauftritte für die Zielgruppe Studenten und Absolventen in D-A-CH. Durch die Bündelung des Angebots für Kunden, überwiegend aus dem Bereich Personalmarketing, gelingt es VariFast als Marktführer jedes Jahr signifikante, zusätzliche Einnahmen für die Hochschulpartner zu generieren und gleichzeitig die Studierenden z.B. über potentielle Arbeitgeber zu informieren.    

Jochen Taaks           
Geschäftsführer Universität Hamburg Marketing GmbH Jochen Taaks ist Geschäftsführer der Universität Hamburg Marketing GmbH, die 2012 ihr 10-jähriges Jubiläum feiert. In der 100%igen Tochtergesellschaft der Universität Hamburg sind 27 hauptamtliche Mitarbeiter beschäftigt, die sich vielfältiger Handlungsfelder annehmen: Tagungs- und Kongress-management, Vermietungen an Externe, Vermarktung von Werbeflächen, Sponsoring, Betrieb der Alumni-Geschäftsstelle sowie Recruiting-Projekte unter dem Markennamen Stellenwerk – Hamburg und in Kooperation mit Hochschulen an acht weiteren Standorten.    

Philip Dunkhase       
Referent im Hochschulmarketing Leuphana Universität Lüneburg Philip Dunkhase schloss sein Studium der Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Marketing und E-Business als Diplomkaufmann (FH) ab. Nach dem Aufbau einer kooperativen Alumni- Organisationsstruktur ist er seit 2009 als Referent im Universitätsmarketing an der Leuphana Universität Lüneburg tätig.    

(Partner-)Präsentation
90 Minuten     9:30 Uhr bis 11:00 Uhr      Raum SR 201


D 8 Leitfaden Recht im Internet: Die wichtigsten rechtlichen Fragen zur aktiven Nutzung von Internet, Social Media, Blog, etc.

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Mit der zunehmenden Bedeutung der Verbreitungsmedien über das Internet und der Erleichterung der eigenen aktiven Teilnahme an der Verbreitung von Inhalten durch neue nutzerfreundliche Plattformen wie z.B. Facebook geraten auch zunehmend die sich aus dieser Nutzung ergebenen Rechtsprobleme in den Fokus der Öffentlichkeit. Die Veranstaltung dient der Vermittlung der relevanten Problemstellungen mit den Schwerpunkten Urheberrecht, Bildrecht und Persönlichkeitsrecht. An Beispielen aus der Praxis und der Rechtsprechung werden die gesetzlichen Vorgaben dargelegt mit dem Ziel, den Teilnehmern ein Verständnis für die rechtlichen Vorgaben zu vermitteln und Verstöße zu vermeiden. Aufgrund der Bedeutung der neuen Verbreitungsmedien im Alltag haben sich die damit verbundenen Einwirkungen auf die Rechte Dritte zu einem äußerst präsenten gesellschaftlichen Streitthema entwickelt. Diese Entwicklung spiegelt sich entsprechend auch in den ansteigenden Fallzahlen rechtlicher Auseinandersetzung wider.  

Marc Oldemeyer   
Rechtsanwalt in Dortmund Referent für Medienrecht Rechtsanwalt Marc Oldemeyer ist seit 2003 als Anwalt zugelassen. Im Tätigkeitsfeld des Medienrechts besteht der Schwerpunkt der Leistungen in der außergerichtlichen Beratung zur Vorbeugung und Vermeidung von Rechtsstreitigkeiten und der Schlichtung und Erledigung von Rechtsstreitigkeiten, soweit erforderlich auch Verteidigung, letzteres soweit erforderlich auch gerichtlich. Rechtsanwalt Oldemeyer hält als Referent zum Themenbereich regelmäßig Seminare in Unternehmen und Körperschaften zur Schulung der Mitarbeiter und Mitglieder. Für die Journalistenschule Haus Busch in Hagen ist er langjähriger Referent für das Themengebiet im Rahmen der Journalistenausbildung.    

Vortrag mit Diskussion  
90 Minuten      9:30 Uhr bis 11:00 Uhr     Raum SR 405