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Mediensichtbarkeit und Neue Steuerung: Empirische Befunde zur strategischen Bedeutung der Pressestelle

Pre-Conference-Workshop der Initiative Qualität von Hochschulkommunikation


Dienstag, 10. September 2013, 13.30 Uhr bis 18.00 Uhr
Mittwoch, 11. September 2013, 9.00 Uhr bis 11.00 Uhr

Außenkommunikation und Führung der Hochschulen haben sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Diesen Veränderungen widmet sich der Workshop der „Initiative Qualität von Hochschulkommunikation“ (IQ_HKom). Neue Herausforderungen der Hochschulkommunikation werden in vier Themenblöcken entlang der empirischen Ergebnisse von zwei BMBF-Forschungsprojekten erörtert:

I    Pressearbeit kommt zunehmend strategische Bedeutung zu. Wie lässt sich die neue Bedeutung der Hochschulkommunikation empirisch beweisen und theoretisch erklären? Wie ist ihr Wechselverhältnis zum New Public Management?

II    Über repräsentative Befragungsdaten wird in den Blick genommen, dass die neue strategische Bedeutung der Hochschulkommunikation hochschulintern überwiegend noch nicht zu einer entsprechenden Anerkennung der Arbeit in den Pressestellen geführt hat. Gestützt auf empirische Daten und die Erfahrungen der Teilnehmenden wird diskutiert, wie sich die Anerkennung der zentralen Pressearbeit verbessern lässt.

III    Hochschulentscheider interessieren sich insbesondere für Sichtbarkeit in überregionalen Medien. Welche Hochschulen sind sichtbart und worauf gründet sich ihr Erfolg? Anhand der Ergebnisse von Datenbankabfragen für die 100 größten deutschen Hochschulen wird beleuchtet, welche Bedeutung strukturellen Faktoren zukommt und welchen Beitrag die Arbeit der Pressestellen leisten kann.

IV    Resümierend soll erörtert werden, welche positiven Rückwirkungen Medienöffentlichkeit auf den Hochschulbetrieb haben können. In diesem Workshop soll Forschung und Praxis der Hochschulkommunikation intensiv diskutiert werden.

 

Dr. Andres Friedrichsmeier
WWU Münster, Institut für Kommunikationswissenschaft
BMBF-Forschungsprojekt „Öffentlichkeit und Hochschulperformanz“
Dr. Andres Friedrichsmeier, Jahrgang 1971, ist Organisationssoziologe und Hochschulforscher am Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Münster. Er koordiniert dort die BMBF-geförderten Forschungsprojekte „Öffentlichkeit und Hochschulperformanz“ (2012 bis 2015) und „Organisation und Öffentlichkeit von Hochschulen“ (2009 bis 2012), beide am Lehrstuhlbereich von Prof. Dr. Frank Marcinkowski. Die Forschungsschwerpunkte von Andres Friedrichsmeier sind „Neue Steuerung von Hochschulen“ und „Medienwirkungen auf Organisa-
tionsebene“.

Esther Laukötter
WWU Münster, Institut für Kommunikationswissenschaft
BMBF-Forschungsprojekt „Öffentlichkeit und Hochschulperformanz“
Esther Laukötter arbeitet als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Münster, aktuell im Rahmen des BMBF-Forschungsprojekts „Öffentlichkeit und Hochschulperformanz“ sowie ab September 2013 für den Lehrstuhlbereich „Public Relations“ (Prof. Dr. Ulrike Röttger). Esther Laukötter studierte Kommunikationswissenschaft in Münster sowie Medienwissenschaft und Germanistik an der Ruhr-Universität Bochum. In ihrer Masterarbeit zur „Sichtbarkeit deutscher Hochschulen in den Print- und Online-Medien“ untersuchte sie den Einfluss von Pressearbeit und Strukturfaktoren.