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Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover

Die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH) ist eine der renommiertesten künstlerisch-wissenschaftlichen Hochschulen in Deutschland. Rund 360 Lehrende – darunter zahlreiche international bekannte Persönlichkeiten aus Kunst, Pädagogik und Wissenschaft – engagieren sich in der Ausbildung von knapp 1.500 Studierenden aus 54 Nationen. Die Balance zwischen Musik, Schauspiel, Pädagogik und Wissenschaft sowie das Bekenntnis zur Exzellenz in der Spitzen- wie in der Breitenausbildung bilden den Kern ihres Selbstverständnisses.

Als einzige Musikhochschule in Niedersachsen nimmt die HMTMH eine Sonderstellung sowohl in der Wissenschafts- als auch in der Kulturlandschaft des Landes ein. Ihre Ursprünge gehen zurück auf die Landesmusikschule und die Hannoversche Schauspielschule, die beide bereits im 19. Jahrhundert gegründet wurden. 1950 wurde aus ihnen die Akademie für Musik und Theater, 1973 übernahm das Land die Trägerschaft. 1978 erhielt die Hochschule für Musik und Theater als erste Musikhochschule in Deutschland Promotions- und Habilitationsrecht. Im Jahr 2010 ergänzte sie ihren Titel um das Wort „Medien“ und integrierte damit das seit 1985 der Hochschule angehörende Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung (IJK) in den Namen.
International wahrgenommen wird die HMTMH seit jeher insbesondere für ihre Lehre in der Künstlerischen Ausbildung. Das hervorragende Niveau des Studienbereichs spiegelt sich in jährlich rund 140 Preisträgerinnen und Preisträgern bei nationalen und internationalen Wettbewerben wie auch erfolgreichen Orchesterprobespielen.

Im Mittelpunkt allen Handelns steht die Förderung der individuellen Begabung. In Bezug auf die Spitzenförderung des nationalen und internationalen künstlerischen und wissenschaftlichen Nachwuchses begreift sich die HMTMH als wichtige Akteurin. Gleiches gilt für die Breitenförderung jener Studierenden, die später in verschiedensten Bereichen der Kulturvermittlung tätig sein werden.

Wichtige künstlerische Impulse geben die Institute für Kammermusik, Neue Musik, Alte Musik, JazzRockPop und Musikwissenschaft. Der professionellen Ausbildung junger Talente verschreibt sich seit 2001 das Institut zur Früh-Förderung musikalisch Hochbegabter. Hochkarätige Forschungsarbeit leisten die Institute für Journalistik und Kommunikationsforschung, für Musikpädagogische Forschung, für Musikphysiologie und Musikermedizin sowie das Forschungszentrum für Musik und Gender. Eine musikethnologische Professur verbindet die HMTMH mit dem „Center for World Music“ an der Stiftung Universität Hildesheim. Das Europäische Zentrum für Jüdische Musik steht beispielhaft für die verschiedenen Spezialsammlungen der HMTMH.
Zur nachhaltigen Stärkung der Kulturregion Hannover und des Musiklands Niedersachsen tritt die Hochschule in einen beständigen Austausch mit der Gesellschaft, engagiert sich als Veranstalterin, pflegt Netzwerke und initiiert verschiedenste musikvermittelnde Projekte.

www.hmtm-hannover.de