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Welle A

Mittwoch, 11. September 2013, 16.00 Uhr bis 17.30 Uhr


A1: Kommunikations-Controlling – Wertschöpfung durch Kommunikation

In Zeiten knapper werdender Ressourcen punkten vor allem diejenigen Abteilungen, deren Wertschöpfungsbeitrag zum Unternehmen offensichtlich ist. Kommunikation-Controlling bietet Instrumente, die den Wertschöpfungsprozess von Kommunikation abbilden und damit den Beitrag sichtbar machen.

Im Workshop geht es dabei nicht um den allgemeinen Wert von Kommunikation, sondern um die Bewertung konkreter Maßnahmen, Instrumente und Kanäle aus der alltäglichen Arbeit und deren konkreter Beitrag zu den Zielen der jeweiligen Hochschule. Des Weiteren wird erörtert, wie für die Evaluation Kennzahlen entwickelt und erhoben werden und wie sich diese wiederum für die Steuerung der eigenen Arbeit nutzen lassen.

Da der erste Schritt bekanntlich der schwerste ist, soll im Workshop neben der Vorstellung des Kommunikations-Controlling des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) Raum für Diskussionen und praktische Phasen zum Kommunikations-Controlling in der eigenen Hochschule sein.


Simon Scheuerle
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Projektleiter Medienresonanzanalyse
Simon Scheuerle arbeitet in der Abteilung Presse des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und ist für das Kommunikations-Controlling verantwortlich. Nach dem Studium der Psychologie und dem Zusatzstudium der Kommunikations- und Medienpsychologie in Landau leitet er seit 2009 die KIT-Medienresonanzanalyse und ist in der IQ_HKom aktiv. Zurzeit beschäftigt er sich intensiv mit der Frage, wie sich der Wert von Evaluationen weiter steigern lässt und wie man durch Kommunikations-Controlling den Wertschöpfungsbeitrag der Kommunikation sichtbar machen kann.


A2: „VERspotted“ und „Dinge, die ein Mitglied des Bundesverbandes Hochschulkommunikation niemals sagen würde“: Krisenkommunikation in Sozialen Medien

Krisenkommunikation ist auch an Hochschulen und im weiteren Wissenschaftsbereich ein „normaler Kommunikationsbereich“, der einen professionellen Umgang erfordert. Dabei haben sich der „Reaktionsbedarf“ und die Erwartungen an Hochschulen in den vergangenen Jahren immens verändert: Journalisten und weitere externe und interne Zielgruppen erwarten immer schnellere, exaktere und umfassendere Reaktionen.

Im Rahmen dieses Vortrages wird insbesondere die Rolle der Sozialen Medien bei dieser Entwicklung betrachtet: Wie kann/muss Krisenkommunikation in Sozialen Netzwerken aussehen? Welche sind die Besonderheiten von Krisenkommunikation in Sozialen Medien? Was sollte unbedingt vermieden werden? Und sind nicht eventuell erst durch die Sozialen Medien ganz „neue Herde“ der Krisenkommunikation entstanden?

Julia Wandt
Leiterin der Stabsstelle Kommunikation und Marketing sowie Pressesprecherin
Universität Konstanz
Julia Wandt studierte unter anderem Medien- und Kommunikationswissenschaft sowie Betriebswirtschaftslehre an der Universität Göttingen. Anschließend arbeitete sie von 2002 bis zu ihrem Wechsel nach Konstanz 2010 an der dortigen Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät als Beauftragte für Kommunikation und Marketing. Neben ihrer Arbeit an der Universität Konstanz ist Julia Wandt Mitglied des Vorstandes des Bundesverbandes Hochschulkommunikation e. V. sowie Trainerin und Beraterin für unterschiedliche Einrichtungen in den Bereichen Wissenschaftskommunikation und Wissenschaftsmarketing.



A3: Hochschulkommunikationsrecht: Ein Crashkurs

Hochschulkommunikationsrecht. Gibt es das? Gewiss! Zumindest als Querschnittsmaterie, die vom Urheberrecht über das Datenschutzrecht bis hin zum Internetrecht reicht. Welche Rechte räume ich beispielsweise für Pressebilder ein? Wofür muss ich als V.i.S.d.P. der Hochschulwebseite einstehen? Sind Sperrfristen für Pressemitteilungen verbindlich? Hafte ich für Facebook-Kommentare? Wie sieht ein rechtskonformes Impressum aus? Was ist bei Mailings datenschutzrechtlich zu beachten? Wenn Sie diese und weitere Fragen zum Hochschulkommunikationsrecht interessieren, sind Sie herzlich eingeladen, diesen Vortrag zu besuchen. Ziel ist es, sowohl Ihre Fragen zu beantworten als auch anwendungsorientiert Antworten auf einschlägige FAQ zu geben.

Prof. Dr. Tobias Gostomzyk
Hochschullehrer, Medienrecht und Rechtskommunikation
TU Dortmund, Institut für Journalistik
Tobias Gostomzyk studierte Jura und Journalistik in Hamburg und Strasbourg. Von 2000 bis 2004 folgten vier Jahre als Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Prof. Dr. Dr. h.c. Ladeur, Universität Hamburg sowie das juristische Referendariat. Ab 2006 war Tobias Gostomzyk als Anwalt tätig. Seit 2012 ist er Hochschullehrer für Medienrecht am Institut für Journalistik der TU Dortmund.


A4: European university communications: learn from your neighbours!

This workshop is on impulses, strategies or maybe visions for communication and marketing experts in European higher education. What is their core business and what will it be in the near future? Which impulses can be given by networks like EUPRIO? Denis Ancion presents some ideas on the EUPRIO strategy and his vision where it should go: from a one-event-organization to a being-visible-the-whole year-driver.

Workshop in English (and German) for members of EUPRIO or colleagues who want to join EUPRIO.

Drs. Denis Ancion
Deputy Director Marketing & Communications
Maastricht University
Denis Ancion studied History, Economics and Public Relations at the University of Utrecht. In 1997 he started at Maastricht University where he built up the communications department. The department includes today student recruitment, press office, internal communications, branding & housestyle. Since 2009, he is the deputy director of the department with 35 employees and about 40 student assistents. Denis Ancion was chairman of DCM, the Dutch association of the heads of communication of the research universities, and is the national representative for EUPRIO. In 2011, he was elected as president for EUPRIO. He spends also a lot of time on the development of the pop music scene in Maastricht as vice president of a music centre.



A5: Die besten Abiturienten für Ihre Studiengänge, die besten Arbeitgeber für Ihre Absolventen

Abiturienten sind für Hochschulen oftmals schwer zu erreichen. Kleine Budgets und eine nur regionale Reichweite machen die Akquirierung begabter Studienanfänger zu einer echten Herausforderung. Wie erreicht Ihre Hochschule interessante Bewerber? Welche Medien sind für Schüler relevant, welche werden von ihnen genutzt? Wer nutzt Print, wer nutzt Online? Wie können Sie die Wahrnehmung Ihrer Hochschule ohne Mehrkosten und zusätzlichen Arbeitsaufwand effektiv beeinflussen, beispielsweise durch MeinProf.de? Wir zeigen Ihnen Wege in die Zielgruppe „Abiturient“.

Erfolgreiche Absolventen sind natürlich das beste Aushängeschild für eine Hochschule. Wie kann Ihre Hochschule beim Sprung in den Arbeitsmarkt behilflich sein? Wie sollte die Hochschule ihre Studierenden bei der Jobsuche unterstützen und auf den Bewerbungsprozess vorbereiten?

Gemeinsam suchen wir für die unterschiedlichen Hochschularten verschiedene crossmediale Ansätze, Ihre Hochschule im Bewusstsein der Zielgruppen zu verankern – ob diese kurz vor ihrer Hochschulreife stehen oder schon auf dem Weg ins Berufsleben sind.

Melanie Dreßl
Projektleitung
MeinProf e. V. (gemeinnützig)
Melanie Dreßl, M.A., geboren 1985, studierte Germanistik, Soziologie und Psychologie sowie den Elitestudiengang ›Ethik der Textkulturen‹ an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Seit November 2012 ist sie beim gemeinnützigen Verein MeinProf e.V. als Projektleiterin zuständig für den Erhalt und die Weiterentwicklung der Evaluationsplattform MeinProf.de.

Stefan Kügel
Verantwortlich für Hochschulkommunikation
(Print- und Onlinemedien, Kooperationen, Marketing, Strategische Zusammenarbeit) audimax MEDIEN
Stefan Kügel, Diplom-Kulturwirt der Universität Passau, geboren 1974: Bei audimax MEDIEN seit 2012 Ansprechpartner für die Beziehungen zwischen dem Verlag und den Hochschulen in deutschsprachigen Ländern. Zu seinen Aufgaben zählt auch die optimale Platzierung aller Magazine auf dem Campus einschließlich der spezifischen Titel für die MINT-Fachbereiche. Gründer des Passauer Studentenmagazins [ju:pi:], nebenberuflich Dozent und Repetitor mit ausgewiesenen Kenntnissen in „blended learning“, Fernstudium und Auslandsstudium, Erwachsenenbildung sowie in der interkulturellen Jugendarbeit. Sein persönliches Berufsziel: Durch die Hochschulkommunikation für audimax so viele Universitäten und Hochschulen wie möglich kennen und schätzen lernen.

Partnerworkshop


A6: Der idw im neuen Gewand: Neue Funktionen und Features

Die neugestalteten Internetseiten des idw sind seit wenigen Monaten online. Mit dem Relaunch wurde die Benutzerführung wesentlich verbessert. Als neues Angebot existiert eine Bilddatenbank. Sie gibt Pressestellen die Möglichkeit, Bilder vielen Redaktionen und Journalisten anzubieten – auf Wunsch gegen Honorar, wofür ein einfaches Abrechnungssystem zur Verfügung steht. Technisch ist das idw-Team nun in die Lage versetzt, sukzessive neue Features anzubieten: Künftig wird die Möglichkeit bestehen, einen Pressestellen-Zugang zum idw mit beschränkten Rechten zu versehen, nämlich ausschließlich um Termine im idw-Wissenschaftskalender zu veröffentlichen. Auch wird es möglich sein, Pressemitteilungen vor der Veröffentlichung im idw-System zwischenzuspeichern.

In den „neuen“ idw sind viele Anregungen aus Redaktionen und insbesondere Pressestellen eingeflossen. Über die neuen Funktionen berichten wir ausführlich. Für Fragen, Anmerkungen und den Austausch über neue Ideen wird ausreichend Zeit sein.

Christine Vörtler
Content-Managerin
Informationsdienst Wissenschaft – idw –
Christine Vörtler gehört seit 2002 zum idw-Team und kümmert sich seitdem um die Belange von 900 idw-Mitgliedseinrichtungen und 46.000 idw-Abonnenten. Sie kennt deren Anliegen und Bedürfnisse daher aus der Nähe. Der Arbeit beim Onlinedienst für Wissenschaftsnachrichten waren Tätigkeiten im Wissenschaftsverlag und wissenschaftlichen Buchhandel vorausgegangen. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Buchhändler und ein Studium an der Universität Bamberg.

Patrick Bierther
Content-Manager
Informationsdienst Wissenschaft – idw –
Patrick Bierther gehört seit 2006 zum idw-Team – wie zuvor schon 1999 bis 2003. Dazwischen, davor und parallel arbeitet/e er als Pressemitteilung-Empfänger für Redaktionen (Online und Print) und als Pressemitteilungs-Anbieter für Pressestellen von Unternehmen, Verbänden und Kulturprojekten. Er absolvierte eine Ausbildung zum Verlagskaufmann, ein Volontariat bei der WAZ und ein Studium an der Freien Universität Berlin. Außerdem veröffentlichte er ein Dutzend Buchbeiträge.