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Welle C

Donnerstag, 12. September 2013, 14.00 Uhr - 15.30 Uhr


C1: Website Relaunch: Konzeption und Projektmanagement (Fallbeispiel: Beuth Hochschule für Technik Berlin)

„… und die Website müssten wir auch dringend erneuern“, lautet das ceterum censo vieler Kommunikationsbeauftragter, nicht nur an Hochschulen. Doch vom Wunsch bis zur Umsetzung vergehen oft Jahre. Viele Entscheidungen sind zu treffen, manche Schlachten zu schlagen: Wie bekomme ich Budget und Ressourcen? Was lagere ich aus, was machen wir selbst? Wie finde ich einen geeigneten Dienstleister? Erneuern wir den Auftritt in Etappen oder auf einen Rutsch? Neue Websites können mit einem schlanken Auftritt beginnen, der dann stückweise erweitert wird. Beim Relaunch dagegen muss der über Jahre gewachsene Inhalt in eine neue Form gebracht werden – und das Ergebnis soll dennoch frisch und knackig aussehen.

Im Workshop beleuchten wir diesen Prozesses am Beispiel eines laufenden Projekts: dem Relauch der Website der Beuth Hochschule für Technik in Berlin. Monika Jansen berichtet dabei aus Sicht der Hochschule, Marcus Flatten als Vertreter der Agentur, die den Relaunch betreut.

Marcus Flatten
Geschäftsführer
Mann beißt Hund – Agentur für Kommunikation GmbH, Hamburg
Marcus Flatten ist Mitgründer und Geschäftsführer der Hamburger Agentur Mann beißt Hund, die sich auf Bildungsmarketing spezialisiert hat. Seit mehr als dreizehn Jahren berät er Bildungseinrichtungen in Fragen der Kommunikation und des Marketings. Zu seinen Kunden gehören Universitäten und andere Hochschulen, aber auch Weiterbildungsanbieter, Wissenschaftsregionen oder Hersteller von Produkten für den Schulmarkt. Marcus Flatten studierte Biologie in Freiburg und kam in den 90er Jahren über den Wissenschafts- und Umweltjournalismus zur Kommunikation.

Monika Jansen
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Beuth Hochschule für Technik Berlin (zuvor Technische Fachhochschule Berlin)
Monika Jansen ist seit 1998 Leiterin des Referats Presse und Kommunikation der Beuth Hochschule für Technik Berlin. Sie studierte Germanistik, Film- und Fernsehwissenschaften und Sport an der Goethe-Universität  in Frankfurt am Main. Vor, während und nach ihrem Studium war sie bei verschiedenen Zeitungsredaktionen im Rhein-Main-Gebiet tätig und arbeitete als stellvertretende Leiterin der Pressestelle der Stadtwerke Frankfurt am Main.

Partnerworkshop


C2: Nachrichten richtig aufbereiten – Welche Hochschul- Themen schaffen es über die dpa in die Medien?

An deutschen Hochschulen beschäftigen sich Wissenschaftler mit spannenden Fragen – ein Riesen-Themenfundus für Journalisten. Wenn die Deutsche Presse-Agentur (dpa) die Mitteilung einer Hochschule aufgreift, steht die Nachricht am nächsten Tag oft in dutzenden Zeitungen. Auch Radio und Fernsehen lassen sich zu Beiträgen inspirieren. In diesem Workshop geht es darum zu klären, welche Themen für dpa besonders interessant sind, zu welchem Zeitpunkt eine Pressemitteilung lohnt und wie diese aufgebaut sein sollte. Die dpa-Wissenschaftsredaktion in der Zentrale (Berlin) beschäftigt sich oft mit internationalen Ereignissen wie Angelina Jolies Brust-OP und wertet Fachjournale aus. Als Filter für die Pressemitteilungen der Hochschulen fungieren häufig die dpa-Landesbüros. Hier fließen viele Faktoren in die Entscheidung ein, ob eine E-Mail beachtet wird oder im Papierkorb landet. Die Referentin möchte ausgehend vom Alltag in einem Landesbüro praxisnahe Kriterien für eine erfolgreiche Hochschul-Pressearbeit vorstellen. Dabei soll es nicht nur um die reine Wissenschaftsberichterstattung gehen.

Christina Sticht
Deutsche Presse-Agentur, Landesbüro Niedersachsen/Bremen
Redakteurin mit den Schwerpunkten Vermischtes, Wissenschaft und Kultur
Christina Sticht, Jahrgang 1974, ist seit 2007 Redakteurin der Deutschen Presse-Agentur im dpa-Landesbüro Niedersachsen/Bremen. Einer ihrer Schwerpunkte ist die Wissenschaftsberichterstattung aus Niedersachsen. Nach Volontariat bei der Regionalzeitung „Neue Westfälische“ in Bielefeld und Journalistikstudium an der Universität Dortmund war sie von 2001 bis 2003 Redakteurin der „Süddeutschen Zeitung“ in Düsseldorf. Seit 2003 arbeitet sie für die dpa, zunächst in Hamburg, dann in Hannover.


C3: Presserecht – Der richtige Umgang mit Texten, Interviews und Berichten

Im Rahmen der Pressearbeit in Hochschulen ist es erforderlich, sich im Presserecht auszukennen. Ziel des Vortrages ist es, einen Überblick über die grundlegenden Strukturen und Probleme des Presserechts zu geben. Worüber darf berichtet werden? Wo liegt der Unterschied bei der Veröffentlichung von Berichten, Vermutungen, Meinungen und Tatsachen? Was ist bei Zitaten und Interviews zu beachten? Welche Probleme können beim „zu Eigen machen“ von Aussagen Dritter entstehen? Wie weit muss recherchiert werden und wie weit darf Recherche gehen? Welche Folgen haben Rechtsverletzungen? Was ist bei Gegendarstellung, Unterlassungserklärung, Distanzierung, Klarstellung und Richtigstellung, bzw. Widerruf zu beachten? Wie verhält man sich bei Streitigkeiten mit Betroffenen? Diese und weitere Fragen werden vorgestellt und mit den Teilnehmern diskutiert.

Prof. Dr. jur. Andreas Wien
Professor für Recht mit den Schwerpunkten Wirtschaftsrecht und Internetrecht
Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg
Prof. Dr. Andreas Wien ist Volljurist mit der Befähigung zum Richteramt und höheren Verwaltungsdienst. Seit 2006 ist er Professor für Recht mit den Schwerpunkten Wirtschaftsrecht und Internetrecht an der Hochschule Lausitz bzw. der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg. Neben zahlreichen Fachaufsätzen ist er Autor von Lehrbüchern zu den Themen Internetrecht, Arbeitsrecht, Bürgerliches Recht, Existenzgründung, Personalwesen, Handels- und Gesellschaftsrecht sowie Herausgeber eines Lehrbuchs zum Veranstaltungsmanagement sowie der wissenschaftlichen Schriftenreihe „Edition Wirtschaft und Recht“.


C4: Internationale Hochschulkommunikation l Best practice: „Intercommunicate – vernetzte Kommunikation“

Die BTU Cottbus kam bei dem HRK- und DIE ZEIT-Wettbewerb „Die weltoffene Hochschule – Internationale Hochschulkommunikation“ 2011 gemeinsam mit dem Konsortium der „TU 9“ auf den zweiten Platz. Es gab keinen Erstplatzierten bei diesem Wettbewerb.

Vor dem Hintergrund dieser Auszeichnung geht es darum zu zeigen, wie Kommunikations- und Internationalisierungsstrategie Hand-in-Hand gehen können. Durch die Etablierung eines Leitbildes, eines „mission statements“ und eines mehrfach ausgezeichneten Corporate Designs konnte auch die internationale Kommunikation professionalisiert und begleitet werden. Hierzu gehören auch förderliche Strukturen und Kooperationsbereitschaft.

 Gemeinsam mit den Teilnehmern möchten die Referenten herausfinden, wie sich ein gutes Kommunikationsprodukt zwischen Öffentlichkeitsarbeit und anderen Bereichen erzielen lässt. Der Workshop richtet sich an Öffentlichkeitsarbeiter, die Materialien für das Akademische Auslandsamt entwickeln und an diejenigen, die für die Öffentlichkeitsarbeit in den International Offices zuständig sind. Anhand des Best practice lassen sich die Ergebnisse auch auf andere Bereiche übertragen.

Dr. Marita Müller
Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg
Leiterin Referat Öffentlichkeitsarbeit/Marketing und Pressesprecherin
Dr. Marita Müller leitet seit 1996 das Referat Öffentlichkeitsarbeit/Marketing; sie ist zugleich Pressesprecherin der BTU CS. Mit vier Kolleginnen wird die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie das Marketing für die BTU CS betrieben.  Nach dem Studium der Germanistik, Politikwissenschaft und Spanischer Literatur in Trier, Freiburg i.B. und Madrid folgte die Promotion zur Entstehung des spanischen Parteiensystems nach der Franco-Diktatur. Danach schloss sich ein zweijähriges Volontariat in der Presse und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Freiburg an. Seit 2011 vertritt sie die Landesgruppe Brandenburg im Bundesverband.

Michael Mannel, M.A.
Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg
Mitarbeiter im Akademischen Auslandsamt
Michael Mannel, M.A. ist seit April 2012 Mitarbeiter im Akademischen Auslandsamt der BTU CS. Neben der Koordination des Studienvorbereitungsjahres „Brücke zum Studium“ für internationale Studierende ist er für die außereuropäischen Austauschprogramme der Universität zuständig. Nach seinem Magisterstudium der Politikwissenschaft, Neueren und Neuesten Geschichte sowie Wirtschafts- und Sozialgeschichte an den Universitäten von Dresden und Turin trug er von September 2008 bis März 2012 an der BTU Cottbus Verantwortung für ein überregionales Studierendenmarketingprojekt der Hochschule. Seit Oktober 2010 studiert er den berufsbegleitenden Masterstudiengang Bildungsmanagement an der Universität Oldenburg.


C5: Durch die Blume oder ganz direkt? Anerkennung und Kritik adressieren: klar, verständlich und effektiv

Ob als Führungskraft oder in anderer Rolle, stets heißt es Mitarbeitern, Kollegen und anderen Sparringspartnern Kritik und Feedback zuteilwerden zu lassen, so dass sich das Zusammenspiel verbessert und andere ihr Verhalten verändern. Anspruchsvoll! Denn meist sehen die Gesprächspartner die Welt und ihr eigenes Verhalten ganz anders . Im Workshop lernen Sie Rückmeldegespräche professionell aufzubauen, wirklich eine Einsicht beim Gegenüber zu erzielen und konkrete Änderungen im Nachgang an ein Feedback zu „monitoren“. Ablauf des Vertiefungsworkshops:

1. Teil: Kennenlernen & Abfrage der Erwartungen (15 Minuten), Trainerimpuls & Gruppendiskussion: Aufbau Rückmeldegespräch (15 Minuten), Übung in Kleingruppe (30 Minuten), Reflexion, Fragen der Teilnehmer (15 Minuten), Trainerimpuls & Gruppendiskussion: Gezielter Einsatz von Sprache (15 Minuten).

2. Teil: Trainingslager; Rollenspiele für alle & Rückmeldung dazu (40 Minuten), Reflexion zur Übung (10 Minuten), Kollegiale Beratung (25 Minuten), Abschlussreflexion, Rückmeldung zum Workshop & Ausblick (15 Minuten).

Bettina Tausendfreund
Geschäftsführung
Tausendfreund Psychologische Personal- und Organisationsberatung, Meckenheim
Diplom-Psychologin; mehrjährige Tätigkeit als Personalentwicklerin in der Wirtschaft; heute aktiv in den Feldern Diagnostik, Personalauswahl, Personalentwicklung und Organisationsberatung. Weiterbildungen in systemischer Organisationsberatung, Coaching, Konfliktmanagement, Kommunikationspsychologie, Moderation, Reteaming, Wingwave-Coaching und Effectuation. Selbstständig seit 1996, bundesweit vernetzt mit Beratern und Trainern.


C6: Hilfe, unsere Zielgruppen werden aufmüpfig – Bürgerbeteiligung ist überall

Hilfe, unsere Zielgruppen werden aufmüpfig. Anwohner, Bürgerinitiativen und einfach Interessierte begnügen sich heute oft nicht mehr mit unseren Publikationen und Presseinformationen. Sie wollen mitreden.

Bürgerbeteiligung ist überall. Und immer mehr wollen und müssen auch die Wissenschafter in diesem Prozess eine Rolle spielen. Sei es als „unabhängige“ Experten in einem lokalen Kontext oder einem bundesweiten Bürgerdialog zu Themen wie Fracking oder Demografie. Manche rufen die Bevölkerung auf, in sogenannten Citizen Science-Projekten eigene Beobachtungen und Messwerte einzusenden, man munkelt sogar von Projekten, bei denen Forscher von Bürgern beraten werden wollen. Dabei ergeben sich ganz neue Ansprüche an die Hochschulkommunikation.

Ein kurzer Impuls soll die wichtigsten Beteiligungsformen vorstellen, eine Strukturierung des Themas vornehmen und einige kontroverse Thesen aufwerfen. Diese werden dann im World Café-Format von den Teilnehmenden diskutiert. Zum Abschluss stellen wir die Ergebnisse vor und bewerten sie im Plenum.

Markus Weißkopf
Geschäftsführer
Wissenschaft im Dialog gGmbH, Berlin
Markus Weißkopf ist seit Januar 2012 Geschäftsführer der Wissenschaft im Dialog gGmbH in Berlin. Er entwickelte mehrere neue Formate in der Wissenschaftskommunikation, u. a. den Science Slam, das Nachtcafé für Aufgeweckte oder die Fishbowl-Diskussion. Sein besonderes Interesse liegt in der dialogorientierten Gestaltung von Wissenschaftskommunikation. Markus Weißkopf studierte Politik und Management an den Universitäten Konstanz und Madrid. Nach seiner Arbeit als Organisationsberater in Konstanz baute er als Geschäftsführer von 2007 bis Ende 2011 das Haus der Wissenschaft in Braunschweig auf.



C7: Marke reloaded – integrierte Kommunikation nach dem Braunschweiger Modell

Die deutsche Hochschullandschaft ist im Gründerfieber. Wir gründen Zentren, Cluster und Gesellschaften, allein oder mit externen Partnern. Sie alle sollen sichtbar werden, Leuchttürme für Wissenschaft, Innovationen oder Transfer. Kein Wunder, wenn Logos, Webseiten und Marketingmaßnahmen fast so schnell entstehen wie die inhaltlichen Konzepte der jeweiligen neuen Gebilde.

Wie lässt sich die Kommunikation der jungen, „wilden“ Organisationseinheiten in das Markenkonzept der Hochschule integrieren? Welche Rollen und Kooperationsformen sind den zunehmend komplexen Strukturen der Hochschulkommunikation „jenseits der Fakultäten“ angemessen? Am Beispiel des Braunschweiger Modells diskutieren wir Voraussetzungen, Rahmenbedingungen und Schwierigkeiten auf dem Weg zur integrierten Kommunikation und zu einer schlüssigen, wirksamen Markenführung.

Dr. Elisabeth Hoffmann
Leiterin der Stabsstelle Presse und Kommunikation
Technische Universität Braunschweig
Dr. Elisabeth Hoffmann ist seit 1996 Leiterin der Stabstelle Presse- und Kommunikation der Technischen Universität Braunschweig und Prokuristin der Haus der Wissenschaft Braunschweig GmbH. Sie studierte Vergleichende Literaturwissenschaft, Germanistik und Kommunikationsforschung an der Universität Bonn und war dort bis zur Promotion als Wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig. Anschließend arbeitete sie in der PR-Agentur IPR&O und absolvierte ein Volontariat bei der Deutschen Universitätszeitung (DUZ). Hoffmann ist Vorstandsvorsitzende des Bundesverbands Hochschulkommunikation e. V.


C7: Marke Reloaded - Integrierte Kommunikation nach dem Braunschweiger Modell

Die deutsche Hochschullandschaft ist im Gründerfieber. Wir gründen Zentren, Cluster und Gesellschaften, allein oder mit externen Partnern. Sie alle sollen sichtbar werden, Leuchttürme für Wissenschaft, Innovationen oder Transfer. Kein Wunder, wenn Logos, Webseiten und Marketingmaßnahmen fast so schnell entstehen wie die inhaltlichen Konzepte der jeweiligen neuen Gebilde.

Wie lässt sich die Kommunikation der jungen, „wilden“ Organisationseinheiten in das Markenkonzept der Hochschule integrieren? Welche Rollen und Kooperationsformen sind den zunehmend komplexen Strukturen der Hochschulkommunikation „jenseits der Fakultäten“ angemessen? Am Beispiel des Braunschweiger Modells diskutieren wir Voraussetzungen, Rahmenbedingungen und Schwierigkeiten auf dem Weg zur integrierten Kommunikation und zu einer schlüssigen, wirksamen Markenführung.

Dr. Elisabeth Hoffmann
Leiterin der Stabsstelle Presse und Kommunikation
Technische Universität Braunschweig
Dr. Elisabeth Hoffmann ist seit 1996 Leiterin der Stabstelle Presse- und Kommunikation der Technischen Universität Braunschweig und Prokuristin der Haus der Wissenschaft Braunschweig GmbH. Sie studierte Vergleichende Literaturwissenschaft, Germanistik und Kommunikationsforschung an der Universität Bonn und war dort bis zur Promotion als Wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig. Anschließend arbeitete sie in der PR-Agentur IPR&O und absolvierte ein Volontariat bei der Deutschen Universitätszeitung (DUZ). Hoffmann ist Vorstandsvorsitzende des Bundesverbands Hochschulkommunikation e. V.