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Das Programm in Konstanz

Dienstag, 23.9.2014

14.00 Uhr Vortagung IQ_HKom
„Krisenkommunikation aus der Schublade - Hochschulkatastrophen vorbauen“
18.30 Uhr gemeinsames Abendessen (Selbstzahler)

Mittwoch, 24.9.2014

9.00 Uhr – 13.00 Uhr ... Fortsetzung der Vortagung IQ_HKom
ab 11.00 Uhr Registrierung zur Jahrestagung
13.30 Uhr – 14.30 Uhr „Kleine Kreise“ – Treffen der Interessensvertretungen
– nur für Mitglieder –
15.00 Uhr – 17.00 Uhr Eröffnungsplenum, u. a. mit einem Vortrag von Prof. Dr. Annette Kleinfeld
(Prof. Dr. Annette Kleinfeld, Lehrstuhl für Business and Society, Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG), Inhaberin und Geschäftsführerin der Dr. Kleinfeld CEC – Corporate Excellence Consultanc)
„Ethik in der Hochschulkommunikation“
18.00 Uhr Bodensee-Fahrt auf der MS Überlingen
(nur nach Anmeldung, Getränke auf Selbstkostenbasis)

Donnerstag, 25.9.2014

9.00 Uhr – 10.30 Uhr Mitgliederversammlung Bundesverband Hochschulkommunikation e. V.
– nur für Mitglieder –
11.15 Uhr – 12.45 Uhr Workshops Welle A
Mittagspause
14.15 Uhr – 15.45 Uhr Workshops Welle B
Kaffeepause
16.30 Uhr – 18.00 Uhr Workshops Welle C
ab 19.30 Uhr Lange Nacht der Hochschulkommunikation im „SeeRhein“
(nur nach Anmeldung, Getränke auf Selbstkostenbasis)

Freitag, 26.9.2014

9.30 Uhr – 11.00 Uhr Workshops Welle D
11.30 Uhr – 12.45 Uhr Abschlussplenum

 

 

Die "Kleinen Kreise"
Mittwoch, 13.30 Uhr - 14.30 Uhr

Einführung in den Bundesverband Hochschulkommunikation 

Der Workshop richtet sich an Einsteiger, die aus anderen Berufsfeldern zur Hochschulkommunikation wechseln und die noch nichts oder wenig über den Bundesverband wissen. In einer ungezwungenen Gesprächsrunde geht es um die Entwicklung, wie sich aus einer Ende der 1960er Jahre entstandenen „Arbeitsgemeinschaft der Hochschulpressestellen“ 2011 ein Bundesverband Hochschulkommunikation gebildet hat, welches Selbstverständnis den Verband trägt, wie er sich strukturiert und welche angrenzenden Organisationseinheiten dazu gehören.
Zudem werden die Veränderungen, die sich durch ein sich ständig wandelndes Arbeitsgebiet ergeben, thematisiert. Die Gesprächsrunde dient auch dem Kennenlernen unter den Neu-Hinzugekommenen; deshalb soll Raum für den Austausch von Fragen sein. Insbesondere die an jeder Hochschule anders geregelten Organisationsstrukturen – die nicht immer mit dem zu leistenden Anforderungsprofil konform gehen – sind eine Themen-Konstante im Verband, die gerne angesprochen werden kann.

Dr. Marita Müller


EUPRIO - Mitgliedertreffen und Ideenaustausch

EUPRIO steht für „European Universities Public Relations and Information Officers“ und ist der europäische Verband der Hochschulkommunikatoren (www.euprio.eu ). Der „Kleine Kreis“ richtet sich an die rund 40deutschen Mitglieder und darüber hinausan alle Interessierten: Kolleginnen und Kollegen, die mehr über Austauschmöglichkeiten innerhalb des europäischen Netzwerkes EUPRIO erfahren möchten, sind herzlich willkommen. Wir informieren über den Stand der Dinge bei der deutschen Mitgliederverwaltung, berichten über aktuelle EUPRIO-Personalia und stellen vor allem die Themenplanung und Projekte des Steering Committees vor. Dabei geht es um künftige Jahreskonferenzen und Tagungsorte, aber auch um weiterführende Netzwerkideen, Initiativen, Professionalisierungsangebote und Diskussionsplattformen. Für alle, die bei der EUPRIO-Jahrestagung 2014 in Innsbruck nicht dabei sein konnten, gibt es einen Rückblick. Ansonsten schauen wir gerne nach vorne und freuen uns auf eine lebendige Diskussion im „Kleinen Kreis“.

Kerstin LauerMaiken-Ilke Groß


idw - Informationsdienst Wissenschaft
PMs leichter versenden - das neue idw-Formular

Als etablierte Größe in der deutschen Wissenschaftskommunikation arbeitet der idw permanent an der Erweiterung und Verbesserung seiner Funktionen. In diesem Kleinen Kreis möchten wir Ihnen gerne einen Einblick in unsere Arbeit geben. Wir stellen Ihnen geplante Neuerungen vor und diskutieren diese. Die letzten bereits in der Umsetzung befindlichen Änderungen zeigen wir Ihnen. Hierzu gehören die erweiterten Möglichkeiten beim Versand von Pressemitteilungen sowie ein "abgespeckter" idw-Zugang, mit dem etwa Praktikanten ausschließlich Termine einstellen können. 

Stefanie Mosch, Christine Vörtler


IQ_HKom: Wer wird sind, was wir tun, wie man mitmacht

Im Arbeitskreis „Initiative Qualität von Hochschulkommunikation“ haben die Mitglieder des Bundesverbands Hochschulkommunikation seit 1998 immer aktuelle Anforderungen und Herausforderungen bundesweit diskutiert. Auswertungen, Empfehlungen, Richtlinien, Qualitätsstandards und Analysetools sind seitdem für ganz unterschiedliche Themenfelder entstanden. Dabei ist seit der Gründung der Grundgedanke, dass sich Interessierte temporär zusammenfinden, um im professionellen Austausch Antworten auf Fragen zu finden, die uns bewegen. Im vergangenen Jahr beschäftigten sich Arbeitsgruppen mit den Themen „Krisenkommunikation, Kommunikationscontrolling, Onlineportalen sowie Mediensichtbarkeit & Erfolgsmessung“. Im Kleinen Kreis wird der aktuelle Projektstand der laufenden Arbeitsgruppen (Dank an Frauke Schäfer, Simon Scheuerle und Jesco Heyl) vorgestellt und einen Überblick über die laufende Arbeit geben. Gerne werden auch Ideen, Anregungen sowie neue Themenfelder für neue Arbeitsgruppen diskutiert und das weitere Vorgehen besprochen.

Cornelia Driesen


Das Netzwerk der Volontärinnen und Volontäre

Das Volo-Netzwerk ist eine Initiative der Volontärinnen und Volontäre der Hochschulpressestellen in Deutschland. Es bietet Gelegenheit, Erfahrungen und Ideen zur optimalen Gestaltung der Ausbildung auszutauschen. Zu den Zielen des Netzwerks gehört es, einheitliche Ausbildungsstandards und eine angemessene Bezahlung durchzusetzen. Die ehemaligen Volontärinnen und Volontäre bilden als Alumni das Kompetenz-Team des Volo-Netzwerks. Einmal im Jahr organisiert das Netzwerk in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband einen Workshop, der sich vor allem an Volos richtet. Bei der Jahrestagung des Bundesverbands informieren die Volontärinnen und Volontäre im Rahmen eines Vorworkshops über ihr Netzwerk. Alle Volos von Hochschulpressestellen können kostenlos Mitglied des Netzwerks werden, eine formlose Anmeldung genügt.

Anna Groh, Katharine Linges, Matthias Fejes


Arbeitskreis Private Hochschulen

Die kommunikativen Aufgaben einer privaten Hochschule sind oftmals anders geartet (mehr Marketing getriggert) als die der öffentlichen Hochschulen und Universitäten. Dieses erste Treffen soll untersuchen, ob es sinnvoll ist, unter dem Dach des Bundesverbandes eine solche Arbeitsgruppe zu installieren, um sich innerhalb der Gruppe über Problemstellungen auszutauschen, die vornehmlich in den Bereich der privaten Hochschulen fallen.

Michael Schüppel


Treffen der UAS7-PressesprecherInnen

UAS7-Pressesprecher und Pressesprecherinnen treffen sich zum Austausch und zur Erarbeitung neuer Kommunikations- und Werbestrategien (geschlossener Kreis).

Claus Lange


Arbeitskreis der Kunst- und Musikhochschulen

Zweimal im Jahr treffen sich die Sprecherinnen und Sprecher der Kunst- und Musikhochschulen zum intensiven Austausch. Neben der Tagung im März, bei dem jeweils eine Kunst- oder Musikhochschule als Gastgeber fungiert, bietet die Jahrestagung des Bundesverbands Hochschulkommunikation eine weitere Gelegenheit, sich über die Themen, Belange, Chancen, Grenzen und Besonderheiten der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit an Kunst- und Musikhochschulen auszutauschen, Strategien zu entwickeln, Synergieeffekte zu erkennen und gemeinsame Projekte ins Leben zu rufen.   

Jesco Heyl


 

Kirchliche Hochschulen in Deutschland 

In der Bundesrepublik Deutschland gibt es insgesamt 18 kirchliche (Fach)Hochschulen, alle mit staatlicher Anerkennung. Zwölf werden durch die Evangelische Kirche und sechs von der Katholischen Kirche entweder unmittelbar oder durch entsprechend konstruierte Trägerinstitutionen getragen. Zu ihrer eigenen Gesamtvertretung haben sie die "Bundeskonferenz der Rektoren und Präsidenten kirchlicher Fachhochschulen in der Bundesrepublik Deutschland" (RKF) gebildet. 

Annekatrin Gräber

 

 

Das Workshop-Programm

Welle A, Donnerstag, 11.15 Uhr – 12.45 Uhr


A1 | Immer das passende Bild zur Hand? - Effizientes Medienmanagement in der Hochschule

Bilder, Filme und Audio-Dateien werden heutzutage in allen Organisationen in viel größerem Umfang als noch vor 10 Jahren erstellt. Will man diese Medien jederzeit auffindbar, verfügbar und mehrfach nutzbar halten, werden einerseits gut organisierte Arbeitsprozesse mit geregelten Verantwortlichkeiten für die Erfassung, Erschließung und unkomplizierte Bereitstellung und andererseits die Unterstützung durch ein professionelles Media-Asset-Management-System benötigt. Im Workshop werden zunächste konzeptuelle Ansätze für ein systematisches und effizientes Medienmanagement sowie eine kurze Marktanalyse zu entsprechenden Softwaretools vorgestellt. Danach sollen mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Erfahrungen und Probleme aus der Arbeitspraxis ausgetauscht und diskutiert werden. Das an der FH Potsdam realisierte Medienportal kann bei Interesse als ein Beispiel demonstriert werden.

Workshop (90 min): Prof. Dr. Angela Schreyer


A2 | Digitale Pressespiegel: suchen-finden-zusammenstellen-versenden

In der täglichen Flut von Meldungen ist es mühsam und zeitaufwendig, die wirklich relevanten Informationen zu finden und dabei keinen wichtigen Beitrag zu übersehen. Wie komfortabel wäre es aber, wenn die Recherche, Auswahl und Verteilung der für Sie bedeutsamen Beiträge aus hunderten Zeitungen und Zeitschriften binnen Sekunden und quasi von allein erfolgen würde?

Der PMG Workshop stellt in diesem Jahr neben der umfassenden Medienbeobachtung und -auswertung mit Hilfe der PMG Pressedatenbank vor allem die einfache und schnelle Weiterleitung der Ergebnisse an Vorgesetzte und Kollegen in den Mittelpunkt.

Mit dem neuen Service PMG Pressespiegelversand lassen sich die Ergebnisse der tagesaktuellen Medienbeobachtung jetzt noch einfacher und schneller verbreiten. Auf Knopfdruck direkt aus der PMG Pressedatenbank. Die Pressespiegel-Software PMGbox bietet darüber hinaus zahlreiche Funktionen zur individuellen Erstellung und Gestaltung von digitalen Pressespiegeln. Mit Layout-Optionen und statistischen Auswertungen wird der Pressespiegel zu einem perfekten Spiegel erfolgreicher Pressearbeit im Corporate Design Ihres Hauses.

Anhand von Praxisbeispielen aus dem Hochschulsektor erfahren Sie während des Workshops, wie Sie bei der täglichen Medienauswertung wertvolle Zeit gewinnen. Außerdem werden die rechtlichen Rahmenbedingungen zur Erstellung und Verbreitung von digitalen Pressespiegeln näher beleuchtet.

Partner-Präsentation (90 min): Martin Förster


A3 | NEIN sagen will gelernt sein! Impulse für den Berufsalltag in der Hochschulkommunikation

"Wir brauchen im nächsten Semester nicht mehr Studierende, sondern bessere. Machen Sie mir bitte bis nächste Woche einen Vorschlag, wie wir das mit guter PR erreichen können.“

„Leider habe ich in den nächsten Wochen keine Zeit, mich um die Aktualisierung des Intranetauftritts zu kümmern. Können Sie das bitte übernehmen?“

So oder ähnlich lauten Arbeitsaufträge der Hochschulleitung oder Bitten von Kollegen. Die Fachleute in der Öffentlichkeitsarbeit sind es gewohnt, flexibel und unter Zeitdruck zu agieren. Gelegentlich sind aber die Grenzen der Arbeitsbelastung erreicht oder es sprechen gewichtige inhaltliche Überlegungen gegen das Projekt. Wie also reagieren? Gibt es nur ein Ja oder gibt es eine – individuelle – Strategie, damit umzugehen und ggfs. auch mal NEIN zu sagen? Wie bekommt das NEIN Gewicht? Wie kann man ein NEIN so formulieren, dass es akzeptiert wird und wo sind die Grenzen? Warum fällt es so schwer, NEIN zu sagen? Was muss man wissen, um mit solchen Situationen professioneller umgehen zu können?

Vor diesem Hintergrund bietet dieser Workshop die Chance zur Reflexion und zur praktischen Übung anhand von Beispielen aus dem Berufsalltag der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Workshop (90 min, max. 12 TN): Dr. Elisabeth Zuber-Knost


A4 | Dos and Don‘ts der Krisenkommunikation

„We care about you!” - Dies glaubwürdig zu vermitteln, ist das A und O jeder Krisenkommunikation. Was also sind die Do’s and Don’ts im Krisen(kommunikations)management?

Im Workshop machen wir uns anhand von praktischen Beispielen aus der Hochschulkommunikation – auch aus dem Kreis der Teilnehmer – auf die Suche nache Strategien, die sich bewährt haben. Wir fragen uns auch, wie sich diese an den individuellen Krisenfall anpassen lassen – denn jede Krise ist anders! Für alle Krisen aber gilt: Angesichts der zunehmend hochfrequenten Berichterstattung der Medien mit immer schnelleren Halbwertszeiten der Themen ist eine enorme Schnelligkeit im Handeln – und in der Abstimmung der Krisenstrategie – gefragt.

Woran lassen sich herannahende Krisen erkennen und kommunikativ vorbereiten und welche Bedeutung hat die Krisennachbereitung? Dabei ist in der täglichen Medienarbeit „Vertrauensmanagement“ gefragt - denn Krisenkommunikation ist nur dann erfolgreich, wenn eine gute Basis besteht.

Und immer gilt: „Nach der Krise ist vor der Krise“.

Best practice/Erfahrungsaustausch (90 min): Dr. Andreas ArchutMonika Landgraf


A5 | Veranstaltungsrecht - öffentliche Hochschulveranstaltungen und studentische Messen

Viele Hochschulen führen zu Werbezwecken öffentliche Veranstaltungen auf dem eigenen Hochschulgelände oder in fremden Räumlichkeiten durch – oder sie richten für ihre Studierenden Karrieremessen aus, bei denen Unternehmen der Region sich vorstellen, um mit den Studierenden in Kontakt zu kommen. Als Veranstalter muss man dann etliche Besonderheiten beachten und unterliegt einer großen Anzahl von Pflichten. Ziel des Vortrages ist es, diese Pflichten und Besonderheiten vorzustellen und dabei sowohl die planerische als auch die rechtliche Seite näher zu beleuchten. Schwerpunkte sind hierbei: besondere Rechtsprobleme bei Veranstaltungen, Haftung- und Haftungsausschluss, GEMA-Meldung, Künstlersozialabgabe, Messeverträge, das Erkennen von Vertragsfallen, Ausländersteuer, Versammlungsstättenverordnung sowie rechtliche Probleme im Rahmen des Verkaufs von Eintrittskarten.Die Zuhörer haben die Möglichkeit, diese und andere damit verbundenen Themenbereiche mit dem Vortragenden zu diskutieren.

Workshop (90 min): Prof. Dr. Andreas Wien 


A6 | Studiengänge verkaufen - Was Hochschulen von vertrieblichen Konversionen lernen können

In der Welt des Onlinegeschäftes geht es um Konversion: Wie werden aus Interessenten Käufer? Um die Erfolgsrate zu verbessern, werden einzelne Phasen des Konversionsprozesses analysiert: Wie kommen die Nutzer auf die Website? Wie informieren sie sich über Produkte? Wer kauft was ein? Wie viele Warenkörbe werden zwar gepackt, aber nicht bestellt? Sind die Käufer zufrieden? Und empfehlen sie die Produkte weiter?

Diese und ähnliche Fragestellungen sind in die Hochschulwelt übertragbar. Eine konversionsorientierte Denkweise unterstützt Hochschulen bei der systematischen Analyse von Optimierungspotenzialen und der Formulierung von konkreten Kommunikationszielen. Wie müssen die digitalen Schritte ineinandergreifen, damit aus Studieninteressenten auch Studienbewerber werden?

Im Workshop werden die Teilnehmer mit Hilfe eines idealtypischen Konversionsmodells ihren hochschuleigenen Handlungsbedarf identifizieren und systematisieren. Darauf aufbauend stellt Aperto Checklisten und Umsetzungsbeispiele vor, die sich im kommerziellen Kontext bewährt haben. Gemeinsam diskutieren wir ihre Übertragung auf den Hochschulbereich.

Partnerpräsentation (90 min): Björn Eckart SonnenbergTheodor Carl


A7 | Interne Kommunikation: Ziele, Strategien, Instrumente

Warum wird die Zielgruppe Mitarbeiter/innen auch für die Hochschulkommunikation immer wichtiger und was sind die Ziele von Interner Kommunikation? Welche Instrumente können (auch mit kleinem Budget) eingesetzt werden? Die Veranstaltung ist als Plattform für einen Erfahrungsaustausch gedacht, richtet sich aber auch an Kollegen/innen, die erste Schritte planen. Anregungen und Diskussionsimpulse liefert ein einführender Bericht aus der Universität Paderborn, der spezielle Herausforderungen der Internen Kommunikation an einer Hochschule aufzeigt. 2013 wurde dort begonnen, gezielte Maßnahmen zur Mitarbeiterkommunikation zu entwickeln – u.a. ein Blog für Beschäftigte.

Vortrag mit Diskussion (90 min): Frauke Döll, Daniela Fritsch


A8 | Museen und Wissenschaftliche Sammlungen in der Hochschulkommunikation

In den Objekten der Sammlungen und Museen steckt Information zu Identität, Selbstverständnis und Geschichte einer Hochschule, zur Arbeit als Forschungsuni ebenso wie zur Rolle in der Region, im Land, in Europa... Sammlungsbeauftragte, Kustoden und Museumsleiter benötigen für die interne und externe Kommunikation Beratung und praktische Unterstützung, ebenso Studierende, Besucher(gruppen), und Aussteller. Thesen und Beispiele zu Beginn des workshops sollen eine Diskussion über diese originäre Aufgabe der Hochschulkommunikation anstoßen.

Best practice/Erfahrungsaustausch (90 min): Klaus Herkenrath

 

Welle B, Donnerstag, 14.15 Uhr – 15.45 Uhr


B1 | Kommunikations-Controlling

In Zeiten knapper werdender Ressourcen punkten v.a. diejenigen Abteilungen, deren Wertschöpfungsbeitrag zum Unternehmen offensichtlich ist. Kommunikations-Controlling bietet Instrumente, die den Wertschöpfungsprozess von Kommunikation abbilden und damit den Beitrag sichtbar machen.

Im Workshop wird das Konzept des Kommunikations-Controllings besprochen. Neben den theoretischen Grundlagen wird auch die praktische Umsetzung an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Ravensburg und am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) vorgestellt. Darüber hinaus wird die laufende Arbeit der "IQ_HKom- AG Kommunikations-Controlling" dargestellt, in der mehrere Hochschulen gemeinsam einen Leitfaden entwickeln. Dieser soll andere Hochschulen mit praktischen Tipps beim Entwicklen eines Kommunikation-Controllings vor Ort unterstützen.

Eine praktische Phase mit anschließender Diskussion komplettieren den Workshop.

Eine praktische Phase mit anschließender Diskussion komplettieren den Workshop.

Workshop (90 min): Simon Scheuerle, Daniela Tritsch 


B2 | Weniger kommunizieren - mehr erreichen (Wider die Vermüllung öffentlicher Kommunikationsräume)

Nicht nur ein Zuwenig, auch ein Zuviel an Informationen kann Schaden anrichten. Zunächst kann Überfluss zu Reizüberflutung oder sozialer Gewöhnung führen und die Kontextabhängigkeit von Werthaltungen auf der individuellen und kollektiven Ebene verstärken. Bei Facebook und in sozialen Netzwerken dringen schon heute vermehrt nur noch Informationen durch, die Nutzer und ihre Kontakte bereits interessieren, es bilden sich Schaumwelten und Kommunikationsblasen. Eine Überstimulation mit Informationen kann zudem Oberflächlichkeit befördern. Ein Überfluss an Informationen erzeugt notwendig zugleich einen Mangel an Aufmerksamkeit. Daher stellt sich vermehrt die Frage, wie das knappe Gut Aufmerksamkeit möglichst effektiv verteilt werden kann auf die Fülle der vorhandenen Informationsquellen. Eine Frage ist zudem, wie relevantes Wissen der Wissenschaft gegenüber bloßer Information bestehen kann im Ringen um öffentliche Aufmerksamkeit?

In dem Workshop sollen frische Ideen, Werkzeuge und Formate diskutiert werden die künftig helfen könnten, öffentliche Kommunikationsräume besser davor zu schützen, von offensichtlich falschen, irrelevanten und überflüssigen Informationen überflutet zu werden.

Lesetipp: „The Problem of Excess“:
www.asanet.org/journals/ST/Mar14STFeature.pdf

Workshop (90 min): Volker Stollorz


B3 | Politische Kommunikation: Beispiel NRW

Es gibt eine enge Wechselwirkung zwischen Hochschulen und Politik. Die Wissenschaft ist darauf angewiesen, dass die Politik die notwendigen Mittel bereitstellt und Freiraum für Forschung und Lehre gewährleistet. Die zuständigen Landesregierungen sehen sich zunehmend mit Haushaltszwängen und Forderungen nach Prioritätensetzung konfrontiert. Durch neue Rahmenbedingungen, wie z.B. einer mittelfristig älteren Gesellschaft oder der verfassunfgsrechtlich verankerten Schuldenbremsen, wächst der Rechtfertigungsdruck der Hochschulen gegenüber dem Staat. Dabei erhält eine professionelle Interessenvertretung starken Bedeutungszuwachs. An Beispiel von Nordrhein-Westfalen schildern die Referenten ihre Sichtweise auf den Aushandlungssprozess zwischen Rektoraten und Landesregierung. Dieser Prozess wurde von beiden Seiten stark medialisiert geführt, dabei wurden neben klassischer Pressearbeit auch Socialmedia-Kanäle genutzt. In diesem Workshop soll geklärt werden, wie nicht nur die Politik, sondern die gesamte Öffentlichkeit über unsere Ziele und Erfolge besser informiert werden kann. Dabei wird ein Schwerpunkt auf die zweie Säule der Hochschulkommunikation, die politische Kommunikation, gelegt.

Workshop (90 min): Dr. Patrick HoneckerDr. Andreas Archut 


B4 | Wissenschaftskommunikation in drittmittelgeförderten Forschungsprojekten – Strukturen und Fördermöglichkeiten

Ein tragfähiges Konzept für die Kommunikation (Öffentlichkeitsarbeit, interne Kommunikation, Erkenntnistransfer etc.) in einem drittmittelgeförderten Forschungsprojekt kann ein wesentlicher Baustein für dessen erfolgreiche Beantragung sein und die Durchführung sehr bereichern. Von einer durchdachten Strategie profitieren das Projekt, die antragstellenden Personen,ihr Fachbereich und die ganze Universität. Gute Wissenschaftskommunikation erhöht die Sichtbarkeit aller am Fördermittelprojekt beteiligten Akteure.

In manchen Bereichen – etwa bei der Beantragung von Sonderforschungsbereichen – wird die Möglichkeit, Mittel für ein begleitendes Kommunikationskonzept zu beantragen, bereits häufig genutzt. In anderen Programmen wird die Öffentlichkeitsarbeit als Bestandteil des Fördermittelantrags jedoch bisweilen vernachlässigt. Antragstellende messen ihr oftmals noch keine oder nur eine geringe Bedeutung für den Erfolg des Fördermittelantrags und für eine gelungene Projektdurchführung zu, scheuen sich vor der Auseinandersetzung mit außerfachlichen Projektbestandteilen und nutzen die für die Kommunikation an der Universität vorhandene Expertise zu wenig. Darüber hinaus muss davon ausgegangen werden, dass viele Forschende die Fördermöglichkeiten für Wissenschaftskommunikation gar nicht kennen. Daraus haben sich in der Vergangenheit einige Lücken und Schwierigkeiten ergeben.

Vertreterinnen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der European University Association (EUA) sowie der Universität Konstanz betrachten und diskutieren die o. g. Themen und Fragestellungen aus Sicht von Drittmittelgeber, Kommunikationsverantwortlichen sowie der Forschungsabteilung als einer zentralen Schnittstelle zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Drittmittelgebern und Kommunikationsverantwortlichen. Darüber hinaus werden Best Practice-Modellevorgestellt. Dabei geht es nicht nur um die nationale, sondern auch um die europäische Perspektive: So gilt z. B. HORIZON 2020 mit einem Budget von knapp 80 Milliarden Euro für insgesamt sieben Jahre als das weltweit größte internationale Forschungskooperationsprogramm. Was bedeutet Horizon 2020 konkret für die Hochschulen in Europa, was wird gefördert, wie wird gefördert und welchen Stellenwert hat die Öffentlichkeitsarbeit innerhalb der Förderprojekte? Welche Auswirkungen könnte oder sollte dies für die Kommunikationsstellen der Hochschulen haben?

Best practice/Erfahrungsaustausch (90 min): Dr. Regina NickelDr. Stefanie PreußUlrike ReimannJulia Wandt 


B5 | Hochschulkommunikationsrecht 2014: Die wichtigsten Fragen aus dem Berufsalltag

Benötigen Webseiten von Fachbereichen/Instituten einer Universität ein eigenes Impressum? Sind Universitäten als Körperschaften öffentlichen Rechts im Sinne von Creative Commons-Lizenzen von Fotobörsen im Internet „nicht kommerzielle“ Nutzer – und damit zur kostenfreien Nutzung berechtigt? Wie kann ich einen elektronischen Pressespiegel rechtskonform nutzen? Diese und andere aktuelle Rechtsfragen gehören zum Berufsalltag der Hochschulkommunikation – und sollen in diesem Workshop anwendungsorieniert beantwortet werden. Grundlage für die Auswahl der Rechtsfragen ist eine Auswertung der „Hotline Hochschulkommunikation“, die im Frühjahr 2014 als Pilotprojekt zur Verfügung stand.

Workshop (90 min): Prof. Dr. Tobias Gostomzyk 


B6 | „Digitale Mobilmachung“ - Wege zum mobilen Internetangebot

Immer mehr Menschen sind unterwegs online. Muss deshalb jedes digitale Angebot auch mobil nutzbar sein? Langfristig: Ja! Mittel- und kurzfristig wäre es zwar wünschenswert, ist aber in vielen Hochschulen unrealistisch. Denn wer seinen letzten Website-Relaunch 2012 ins Netz gestellt hat, hatte das Thema bei Projektstart noch nicht auf dem Schirm. Heute bringt der massive Ruf nach „Mobilmachung“ viele Kommunikationsabteilungen unter Zugzwang. Was tun, wenn keine Mittel für einen erneuten Relaunch vorhanden sind? Wenn zudem die IT-Abteilung meldet, dass die technischen Grundlagen für responsives Design nicht gegeben sind? In unserem Workshop möchten wir verschiedene Wege zum mobilen Internetangebot vorstellen und miteinander vergleichen. Wir zeigen gelungene Beispiel und geben einen kurzen Einblick in die technischen Grundlagen, ohne zu sehr ins Detail zu gehen. Und wir diskutieren
das Für und Wider pragmatischer Übergangslösungen.

Partner-Präsentation (90 min): Marcus Flatten 


B7 | Wer redet mit? Dialog und Interaktion in der internen Kommunikation

Dialogische und interaktive Formate sind aus der internen Kommunikation nicht mehr wegzudenken. Blogs, Foren und Online-Befragungen zählen hierzu ebenso wie Personalversammlungen oder Leserbriefe. Wie sieht es mit Dialog und Interaktion in der Wissenschaftsinstitutionen aus? Wie bringt man Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Dialog? Kommt ein offenerer und nachhaltigerer Austausch zustande, wenn die Diskussion anonym verläuft? Das sind einige der Fragen, die in dem Workshop – zumindest ansatzweise – beantwortet werden sollen. Im Vordergrund steht der Erfahrungsaustausch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die praktische Beispiele aus der eigenen Arbeit, Erfolge, Probleme und mögliche Verbesserungen, vorstellen sollen.

World Café (90 min): Regina LinkJustus HartliebDr. Joachim Hoffmann  


B8 | Erfolgreich kommunizieren im Social Web – Erfahrungsaustausch mit ZEIT ONLINE 

Björn Maatz, Social Media-Redakteur von ZEIT ONLINE, gibt einen Überblick über die Bedeutung Sozialer Netzwerke für Hochschulen und erklärt die spezifische Nutzung einzelner Kanäle wie Facebook, Twitter und Google+. Anhand von konkreten Beispielen aus der redaktionellen Praxis zeigt er, wie sich ZEIT ONLINE im Social Web bewegt und Themen für Studierende entwickelt und aufbereitet. Im anschließenden Gespräch mit Peter Wiegand, Leiter Corporate Media der ZEIT-Tochter TEMPUS CORPORATE und ehemaliger Pressesprecher der internationalen Jacobs University, sollen die Erfahrungen und Erkenntnisse von ZEIT ONLINE mit jungen Zielgruppen auf die Hochschulkommunikation übertragen werden: Welche studentischen Themen sind für Hochschulen im Social Web besonders interessant und wie können sie über Soziale Netzwerke möglichst wirkungsvoll ausgespielt werden? 

Partner-Präsentation (90 min): Björn MaatzPeter Wiegand

 

 

Welle C, Donnerstag, 16.30 Uhr – 18.00 Uhr


C1 | Lizenzrechte, Freigaben und Workflows - Praxisbeispiele für das Medienmanagement in der Hochschulkom

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Diese Erkenntnis gilt besonders im Bereich von Pressestellen und Öffentlichkeitsarbeit. Nahezu jede Hochschule hat einen ständig wachsenden Bildbestand zu verwalten, so dass die Einführung einer Bilddatenbank oft sinnvoll ist, aber wohl überlegt werden muss.

Neben dem Aufbau einer durchdachten Strukturierung gilt es, Lizenzrechte zu kontrollieren, Doubletten und Datenschrott zu vermeiden und einfache Freigaben in Web-Galerien zu ermöglichen.

Der Workshop gibt Antworten auf die Frage, welche strategischen Entscheidungen zu Beginn einer erfolgreichen Implementierung stehen. Dabei werden grundlegende Überlegungen vorgestellt und an Hand von Beispielen beleuchtet.

Wie kann eine zentrale Medienverwaltung organisiert werden? Was gilt es dabei zu beachten? Wie erfolgt eine optimierte Steuerung und Handhabung von Metadaten aus IPTC, XMP und EXIF im Zusammenspiel mit Metadaten in der Datenbank –

Stichwort: Metadaten-Mapping? Wie können Freigaben erfolgen und wie können Abläufe rund um die Veröffentlichung und Bereitstellung von Assets – also Bilder und weitere Medien –an externe effizient gestaltet werden?

Der Workshop richtet sich an alle Teilnehmer. Mitarbeiter von Pressestellen, die easydb bereits einsetzten, sind ebenso willkommen, um einen möglichst umfassenden Dialog zu gestalten.

Partnerpräsentation (90 min): Sebastian Klarmann


C2 | Pressemitteilungen: Qualität zwischen Wissenschaft, Journalismus und strategischer Unternehmenskommunikation

„Was ist eigentlich eine gute Wissenschafts-Pressemitteilung?“, lautet die zentrale Frage des Medien-Doktor PR-Watch, einem wissenschaftlichen Projekt am Lehrstuhl für Wissenschaftsjournalismus der TU Dortmund. Es beruht unter anderem auf der Feststellung: Eine Pressemitteilung wird heute in ihrem Wortlaut vielfach im Internet und in den Medien verbreitet und sollte deswegen den wissenschaftlichen und journalistischen Kriterien eines journalistischen Artikels genügen. Der Leser nimmt sie zudem als autorisierte Publikation einer angesehenen Institution wahr. Insbesondere im Gesundheitsbereich kann es erhebliche persönliche Konsequenzen haben, wenn die Presseinformationen unvollständig und nicht evidenz-basiert sind. Doch kann dieser hohe Anspruch von den Pressestellen wissenschaftlicher Einrichtungen überhaupt erfüllt werden? Welche Funktion haben Pressemitteilungen im Konzept einer marketing-gesteuerten Unternehmenskommunikation? Erlauben die „realen Machtverhältnisse“ in den Institutionen eine Pressearbeit, die sich an rein wissenschaftlich-journalistischen Kriterien orientiert? In dem Workshop werden die Positionen des „Medien-Doktors“, einer Universität und eines Universitätsklinikums dargestellt und mit den Teilnehmern diskutiert.

Vortrag mit Diskussion (90 min): Marcus AnhäuserRudolf-Werner DreierDr. Annette Tuffs 


C3 | Branding the Rebels

To strengthen the brand of a university, is that possible? Many European communications specialist are struggling to do so. For students, teachers, researchers and alumni listen to nobody - and certainly not to the people of their communications department. They decide what they do, what they should think and what they say. Through Twitter, Facebook, blogs, journals and through newspapers, radio and television they spread their frank opinions 24 hours a day. The communication departments may be doing everything in their power to maintain unity, but with varying success. So, what can we learn from communication specialists, psychologists and even the practitioners of judo?

Vortrag mit Diskussion (90 min): Paul Helbing 


C4 | Rollen und Verantwortung in der Wissenschaftskommunikation: Was taugt der Siggener Aufruf?

Die goldenen Zeiten sind vorbei – Wissenschaft ist nicht mehr sakrosankt. Wissenschaftsjournalisten kämpfen in vielen Redaktionen um ihre Legitimation und besinnen sich dabei auf investigative Formate. Nicht Errungenschaften, sondern Plagiate, Dual-use-Forschung, Drittmittelverträge und Forschungsmüll scheinen den öffentlichen Diskurs zu beherrschen. Und nun wollen auch noch die Bürger mitforschen und mitentscheiden. Kommunikatoren sind dagegen in den Ruf geraten, mit industriekompatibler Hochglanz-PR zu beschönigen und Probleme zu vertuschen. Was ist geschehen? Hat die Wissenschaftskommunikation einen Anteil am Verlust der Glaubwürdigkeit? Was kann sie dagegen tun?

Der Siggener Aufruf formuliert Thesen zu diesem Befund. Das damit verknüpfte Diskussionspapier liefert einen Entwurf zu einer Charta der Wissenschaftskommunikation. Stimmen diese Thesen mit unseren Erfahrungen überein? Und sind die Leitplanken für gute Wissenschaftskommunikation in der Praxis umsetzbar? Wir wollen den Aufruf gemeinsam einer Prüfung unterziehen und Chancen sowie Grenzen diskutieren.

Workshop (90 min): Markus WeißkopfJulia WandtDr. Elisabeth Hoffmann 


C5 | Das Recht der sozialen Netzwerke

Die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit von Hochschulen ist heutzutage stark geprägt vom Umgang mit den neuen Medien. Immer mehr Hochschulen nutzen für ihr Hochschulmarketing soziale Netzwerke. Plattformen wie Facebook, YouTube, Google+, XING und Twitter bieten viele neue Möglichkeiten – aber auch rechtliche Fallstricke und Gefahren. Ziel des Vortrages ist es, einen Überblick über relevante Themengebiete und Strukturen zu geben. So stellen sich beispielsweise Fragen wie: Was muss in einem Impressum stehen? Welche rechtlichen Fallstricke und Probleme können bei der Nutzung von sozialen Netzwerken entstehen? Was muss ich bei der Verwendung von Texten, Musik, Bildern und Videos in sozialen Netzwerken beachten? Verstöße gegen die rechtlichen Vorgaben können zu kostspieligen Abmahnungen führen. Ziel des Vortrags ist es, die Zuhörer für derartige Stolpersteine zu sensibilisieren und Anhaltspunkte dafür zu geben, wie Fehler auf diesen Gebieten vermieden werden können.

Workshop (90 min): Prof. Dr. Andreas Wien


C6 | Corporate Blogging für Hochschulen: Externe Kommunikation und Studierendenmarketing

Eine von Hochschulen bislang noch wenig beachtete Plattform im Social Web ist der Corporate Blog. Gerade für die Hochschulkommunikation und die Rekrutierung von Studierenden bergen Blogs und Online-Magazine ein enormes Potenzial.

Seit Januar 2013 gibt es den UniBlog an der Uni Koblenz-Landau. Als er startete, war die Seite erst hochschulintern zugänglich - inzwischen kann jeder weltweit mitlesen. Zehn studentische Reporter berichten mehrmals täglich vom Campusleben an zwei Standorten. Am Beispiel des "UniBlogs" der Uni Koblenz-Landau möchte ich exemplarisch die Möglichkeiten vorstellen, die das Corporate Blogging für die externe Kommunikation und das Studierendenmarketing gibt. Blogs bieten ein junges und spannendes Spielfeld, um ein transparentes und attraktives Bild der Aktivitäten an Universitäten und Hochschulen in die Öffentlichkeit zu transportieren.

Zentrale Fragen des Vortrags, der sich als Werkstattbericht versteht, sind: Wie konzipiere ich einen Corporate Blog? Welche technische Infrastruktur ist vonnöten? Welche Abteilungen müssen hausintern involviert werden? Wie organisiere ich eine (dezentrale) Redaktion? Wie gehe ich mit Kommentaren und Kritik um? Wie schreibe ich für einen Blog? Brauche ich eine Strategie? Wie bekomme ich Leser? Auch Zeit- und Budgetfragen werden thematisiert.

Vortrag mit Diskussion (90 min): Giovanna Marasco  


C7 | Controlling und Monitoring im Online-Marketing

Die Analyse und Auswertung im Bereich des Online-Marketing gehört zur Grundlage der Arbeit jeder Online-Redaktion. Neben der Auswertung der Zugriffe auf die eigene Internetpräsenz können auch in den Bereichen der bezahlten Werbung, E-Mail-Marketing oder des Social Media Montoring verschiedene Auswertungen gefahren werden. Auf dem Markt gibt es verschiedene Anwendungen von frei verwendbarer Software bis hin zu kommerziellen Systemen für die technische Unterstützung. Für Universitäten bieten sich viele Möglichkeiten, allerdings muss auch immer wieder die Datenschutz-Problematik betrachtet werden.

Vortrag mit Diskussion (90 min): Christian Schneider  


C8 | Datenabgreifer V, oder: Die Weiterentwicklung des Hochschulkompasses

Als Basis-Portal für Online-Studieninformation bündelt der Hochschulkompass der Hochschulrektorenkonferenz die Informationen über Hochschulen und Studiengänge und reicht sie an seriös arbeitende Studieninformationsportale weiter. Ein gut gepflegtes Profil im Hochschulkompass erübrigt somit die zeitraubende Beschäftigung mit einer Vielzahl von Studieninformationsportalen. Nun steht die Überarbeitung des Hochschulkompasses bevor, welche sowohl die Eingabe als auch die Darstellung der Inhalte attraktiver machen soll.

Ausgehend von der Kooperationsvereinbarung zwischen der Hochschulrektorenkonferenz, der Gesellschaft für Information, Beratung und Therapie an Hochschulen e.V. und dem Bundesverband Hochschulkommunikation e.V. und ausgehend von den bisherigen konzeptionellen Überlegungen der Arbeitsgruppe (AG Portale) sollen in diesem Workshop weitere Ideen mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern entwickelt und diskutiert werden, welche in die Weiterentwicklung des Hochschulkompasses einfließen könnten. Ziel ist ein Hochschulkompass, der den Hochschulen ebenso wie den Studieninteressierten einen möglichst passgenauen Service bietet.

Workshop (90 min): Jesco HeylRoger Wurm

 

 

Welle D, Freitag, 9.30 Uhr – 11.00 Uhr


D1 | Expertendienste für Journalisten: Für und Wider

Ein gemeinsamer Erfahrungsaustausch mit anschließender Diskussion von Freier Universität Berlin und HAW Hamburg: Wie baut man einen <strong>Expertendienst für Journalisten auf</strong>, wie pflegt man die Datenbank, wie verhält es sich mit dem Aufwand und Nutzen? Mit Fallbeispielen aus der schon länger währenden Geschichte des Expertendienstes der Freien Universität Berlin soll der Wert für beide Seiten beleuchtet werden: für die Journalisten und die Wissenschaftler. Der Part der HAW Hamburg beleuchtet die notwendigen Vorarbeiten für einen solchen Expertendienst. Folgende Fragen werden im Workshop diskutiert: Wie lassen sich die Wissenschaftler für den Expertendienst gewinnen? Welche Überzeugungsarbeit ist nötig? Welche Probleme tauchen in der Praxis auf? Was hat die Universität vom Expertendienst? Sollte ein Medientraining für die Wissenschaftler angeboten werden?

Best practice/Erfahrungsaustausch (90 min): Dr. Katharina JeorgakopulosChristine Boldt  


D2 | Substanz: Wissenschaftsjournalismus für das digitale Zeitalter

Im April 2013 trugen Internet-Nutzer 37.000 Euro für ein Wissenschaftsmagazin zusammen, das es bis dahin nur als Idee gab: Mit dem - nur all App erhältlichen - Magazin Substanz wollen Georg Dahm und Denis Dilba einen neuen, authentischen Blick auf die Lebenswelt Wissenschaft eröffnen. Qualitätsjournalismus für die Generation Youtube - und der Vorreiter einer Welle von kleinen, Crowdfunding-finanzierten Digitalmedien, die die etablierten Player herausfordern.

Substanz-Autoren werden vor Ort recherchieren, in den Laboren und Instituten. Forscherinnen und Forscher begleiten bei ihrer Arbeit, sie sprechen lassen über Höhen und Tiefen, Zumutungen und Glücksmomente - und die großen Fragen, die sie umtreiben. Um dann große, intensiv recherchierte Geschichten aufzuschreiben - die mit allen multimedialen Mitteln inszeniert werden. Geschichten, für die in den etablierten Publikumsmedien kaum noch Platz ist.

Welche Herausforderungen stellt diese Arbeitsweise an die Hochschulkommunikation? Wieviel Kamera kann ich "meinen" Wissenschaftlern zumuten? Welche Pressematerialen muss ich für eine zunehmend digitale Medienwelt bereit stellen? Wieviel Aufwand betreibe ich für die Newcomer aus dem Netz? Die Substanz-Macher freuen sich auf die Diskussion.

Vortrag mit Diskussion (90 min): Georg DahmDenis Dilba  


D3 | Mediation als Werkzeug der Konfliktbewältigung

Zur internen und externen Konfliktregelung hält das Verfahren der Mediation auch an den Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen Einzug. Mediation ist ein strukturierter freiwilliger Prozess zur konstruktiven Beilegung oder Vermeidung eines Konfliktes. Die Konfliktparteien wollen durch Unterstützung einer dritten „allparteilichen“ Person zu einer gemeinsamen Vereinbarung gelangen, die ihren Bedürfnissen und Interessen entspricht.


Anhand von Beispielen wird gezeigt, wie Mediation im Helmholtz-Zentrum Geesthacht in der internen und externen Kommunikation eingesetzt wird. Ein besonderer Schwerpunkt des Workshops liegt auf der Frage: Was brauchen Konfliktparteien, damit eine konsensorientierte Lösung zur Zufriedenheit aller gefunden werden kann? Abschließend sollen Erfahrungen ausgetauscht und Organisationsstrukturen diskutiert
werden.

Workshop (90 min): Dr. Torsten Fischer  


D4 | Menschen machen Marke – Marken machen Menschen

Der Mensch steht im Mittelpunkt unserer Arbeit von Hochschulkommunikatoren. Dabei ist es unsere Aufgabe, das Angebot für die Zielgruppen aufzubereiten. Doch was ist, wenn das Angebot so heterogen ist, das es nicht nur das eine Angebot und nicht nur die eine Zielgruppe gibt? Das C3L stellt 25 Produkte zur Verfügung, die sich an Kinder, Berufstätige oder Unternehmen richten. Die neu gegründete Marketingabteilung hatte zur Aufgabe, die in die Jahre gekommene Marke C3L so zu gestalten, dass sich darin alle Produkte und Zielgruppen wiederfinden.

Der Vortrag skizziert im ersten Schritt die Analyse der Marke und darauffolgend die Überzeugungsarbeit eines wichtigen Relaunches. Im zweiten Schritt wird die Suche nach und die Zusammenarbeit mit der Agentur geschildert. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf der Analyse, die mit dem Ansatz des Neuromarketings durchgeführt wurde. Der dritte Teil zeigt die Entwürfe und den steinigen Weg zum zufriedenstellenden Gestaltungsergebnis. Der letzte Teil beschreibt, wie der Leitgedanke „Menschen machen Marke“ in einer überraschenden Inszenierung umgesetzt wurde. Der Vortrag beleuchtet den Prozess des Markenrelaunches am Beispiel des C3L und zeigt dabei Handwerksmittel wie Briefings und Meilensteinpläne. Also: Vorhang auf für einen Blick hinter die Kulissen.

Vortrag mit Diskussion (90 min): Sylvia Katenkamp  


D5 | Das Recht am Bild

Die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit von Hochschulen ist stark verknüpft mit dem Umgang mit Fotos und Bildern. Egal ob das Bildmaterial für den Internetauftritt oder für Werbeflyer genutzt wird - die Verwendung von Fotografien, Bildern und Videos unterlegt rechtlichen Vorgaben. Ziel des Vortrages ist es, den richtigen Umgang mit Bildern darzustellen. Wer hat Rechte an Bildern? Dürfen Bilder von Mitarbeitern ungefragt veröffentlicht werden? Können Personen das Veröffentlichen von Bildern, die Gebäude und Bauwerken zeigen, verbieten? Die Zuhörer haben die Möglichkeit, diese und andere damit verbundenen Themenbereiche mit dem Vortragenden zu diskutieren.

Workshop (90 min): Prof. Dr. Andreas Wien  


D6 | Crossmediale Medienangebote im Netz zwischen Hype und Haltbarkeit

Zeitung ist mehr als Papier, Radio ist nicht nur on Air und Fernsehen ohne Zusatzangebote im Internet gar nicht mehr denkbar. Das Internet wird zum Schmelztiegel klassischer Medien, Crossmedia ist angesagt. Zeitschriften, Zeitungen, Radio und Fernsehen entwickeln sich rasant zur mehrkanalig kommunizierenden Marke. Darum gehört crossmediales Arbeiten und Konzipieren für immer mehr Journalisten zum alltäglichen Geschäft. Mehrere Kanäle gleichzeitig zu bedienen ist eine Herausforderung im Redaktions- und Arbeitsalltag und nicht ohne weiteres umzusetzen – es sei denn, man kennt die richtigen Werkzeuge. Diese Instrumente und Fertigkeiten kennenzulernen und anzuwenden, ist Ziel dieses Workshops.

Vortrag mit Diskussion (90 min): Peter Welchering 


D7 | cobra CRM-Lösungen - Passgenau Softwareunterstützung für Kontaktmanagement, Verteilerpflege und Pressearbeit 

Neben den Highlights für das komfortable Adress- und Kontaktmanagement erfahren Sie, wie eine moderne Pressearbeit mit Hilfe einer CRM Software von der Hand geht.
Dazu gehören die einfache und übersichtliche Verwaltung des Presseverteilers inklusive Dokumentation der Kontakthistorie und Ablage von Clippings, Themenplänen, Mediadaten sowie Erfolgsauswertungen zu Veröffentlichungen und die Dokumentation der erbrachten Leistung. Daneben spielen natürlich auch die Erstellung von Presseverteilern, der Aussand von Pressemeldungen oder die Organisation von Veranstaltungen eine wichtige Rolle.

Partner-Präsentation (90 min): Volker Friedmann


D8 |Sender und Empfänger: Gezielte Kommunikation hochschulspezifischer Inhalte in und aus den Hochschulen

Der Workshop besteht aus zwei Teilen:
Teil 1: Das audimax Produktportfolio als ideale Plattform für Ihre Informationen
Wie Sie über die Kanäle der audimax MEDIEN News, Studiengänge und Grundlegendes über Ihre Hochschule in print, online und mobile in die Zielgruppe Studenten bringen: Die Redaktionsplattformen in audimax für die Kommunikation Ihrer hochschulspezifischen Inhalte. Nach einer fundierten Einführung in die verschiedenen redaktionellen Einbindungsmöglichkeiten, die Ihnen in audimax für Ihre Pressearbeit zur Verfügung stehen, diskutieren Sie mit Redaktionsmitgliedern und erarbeiten ggf. gemeinsam weitere, alternative Darstellungsformen und Rubriken, um Ihre Themen punktgenau in die von Ihnen fokussierten studentischen Zielgruppen zu bringen.

Teil 2: Hochschulen als Ort der Pressefreiheit?! – Gemeinsame Vertriebswege für hochschuleigene Publikationen und externe Magazine durch optimierte Displays
Die Möglichkeit zur freien Informationsbeschaffung ist eine der Hauptmaxime der Pressefreiheit. An zahlreichen deutschen Hochschulen wird die Auswahl der am Campus verfügbaren externen Magazine durch professionelle Vermarktungsfirmen reglementiert: Nur wer bezahlt, darf mit seinem Produkt auf dem Hochschulgelände ausliegen. In diesem Workshop wollen wir ausloten, wie die Teilnehmer die Frage der Pressefreiheit auf ihrem Hochschulgelände und die Verfügbarkeit externer Magazine bewerten. Darüberhinaus stellt Stefan Kügel dar, wie Sie Synergieeffekte im Vertrieb für Ihre hochschulinternen Publikationen nutzen können.

Partner-Präsentation (90 min): Barbara Bialas, Stefan Kügel