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Workshops Welle A

Donnerstag, 11.15 Uhr – 12.45 Uhr


A1 | Hochschulkommunikation heute: Berufsbilder, Akteursrollen, Spannungsfelder. Ein Forschungsprojekt | WORKSHOP

An Hochschulkommunikatoren werden heute zahlreiche Erwartungen und Ansprüche herangetragen. Sie stehen häufig vor der Herausforderung, ihre (kommunikative) Rolle sowohl innerhalb ihrer Institution als auch in ihrem Handeln nach außen finden und ausgestalten zu müssen - und geraten dabei durchaus auch in Rollenkonflikte. Die aktuelle Qualitätsdebatte, institutionelle Veränderungen der Hochschulen (z. B. „New Governance“) und ein deutlich veränderter medialer Kontext mit gewandeltem Zielgruppenverhalten gehören zu den Faktoren, die ihre Rollenfindung beeinflussen.

Im Workshop stellen wir das Konzept für das Forschungsprojekt "Akteure und Rollen in der Hochschulkommunikation" vor, für das wir mit dem Bundesverband Hochschulkommunikation kooperieren. In einem Impuls werden wir den aktuellen Forschungsstand zum Thema sowie unsere Forschungsfragen erläutern und diskutieren. Gemeinsam mit den Teilnehmern erarbeiten wir zudem Rollenverständnisse und -konfliktlinien, die anschließend in unser Forschungskonzept einfließen.

Opens internal link in current windowProf. Dr. Annette Leßmöllmann, Karlsruhe Institut für Technologie (KIT): Institut für Germanistik: Literatur, Sprache, Medien
Opens internal link in current windowChristiane Hause
r, M.A., Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des KIT)


A2 | Wie kann ich mein individuelles Standing in der internen Kommunikation verbessern? | WORKSHOP (Max. 15 TN)

Wir alle kennen die Instrumente der internen Kommunikation wie Rundschreiben, Mitarbeitergespräche, Intranet oder Wikis. Wie aber steht es um das Tool des persönlichen Eindrucks, den wir bei unseren Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern in der täglichen (internen) Kommunikation hinterlassen?  Das ist ein Aspekt, der oft unterschätzt wird, wo doch Zustimmung oder Ablehnung unserer Ideen oder Projekte längst nicht einzig von der Fachkompetenz abhängen. Professionelles Auftreten oder der Umgang mit unerwarteten Situationen stärken und untermauern unsere Reputation. Die persönliche Wirkung ist  der Dreh- und Angelpunkt. Was trägt zum guten Standing einer Hochschulkommunikatorin bei? Wie kann der Hochschulkommunikator seine Selbstvermarktung innerhalb der Hochschule/der Einrichtung verbessern? Wovon hängt es ab?

Mit diesen und ähnlichen Fragen wollen wir uns in diesem Workshop beschäftigen. Wir werden einige Faktoren kennenlernen, die eine gute Selbstvermarktung ausmachen, wie
- individuelle Stärken
- Kommunikationstools
- persönlicher Auftritt
- Körpersprache oder
- organisatorische Rahmenbedingungen.

Anhand von konkreten Fallbeispielen aus dem Teilnehmerkreis erarbeiten wir einige Tipps, die gleich morgen eingesetzt werden können.

Opens internal link in current windowDr. Elisabeth Zuber-Knost, ZKonsult


A3 | Digitale Newsrooms an Hochschulen | VORTRAG mit DISKUSSION

 

Ein digiateler Newsroom soll alle Medienkanäle der Institution auf einer Webseite abbilden und die Informationsarbeit erleichternd kanalisieren. Er sieht die Abbildung und Kanalisierung der internen sowie externen Pressemeldungen, Nachrichten und Social Media Beiträge vor. Ist es sinnvoll digitale Newsrooms auf Webseiten von Hochschulen einzubinden? Wenn ja, wie sind diese aufgebaut und was macht einen guten Newsroom aus? Auf der Basis einer umfangreichen nationalen wie internationalen Benchmarkanalyse wurden mögliche Charakteristika eines digitalen Newsrooms entwickelt und abgegrenzt. Die Fallstudie wurde im Zeitraum von Oktober 2014 bis Februar 2015 unter Beauftragung des Bereichs Presse und Kommunikation (PK) der HAW Hamburg entwickelt. In diesem Vortrag werden die Projektergebnisse vorgestellt. Über die Ausführung von Eigenschaften zu Beginn des Vortrags wird der Begriff „digitaler Newsroom“ zunächst abgegrenzt. Die Benchmarkanalyse über gegenwärtige Newsroom-Lösungen von anderen Hochschulen in und außerhalb Deutschlands hilft, Best-Practice-Beispiele unter strukturell und funktionell ähnlich aufgestellten Institutionen zu finden. Die technischen und inhaltlichen Anforderungen, welche sich durch die Benchmarkanalyse herauskristallisiert haben, werden in dem Vortrag benannt.

 

Opens internal link in current windowChristel Jurkeit, HAW Hamburg


A4 | Bildrecht | VORTRAG mit DISKUSSION

Die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit von Hochschulen ist stark verknüpft mit dem Umgang mit Fotos und Bildern. Egal ob das Bildmaterial für den Internetauftritt oder für Werbeflyer genutzt wird - die Verwendung von Fotografien, Bildern und Videos unterlegt rechtlichen Vorgaben. Ziel des Vortrages ist es, den richtigen Umgang mit Bildern darzustellen. Wer hat Rechte an Bildern? Dürfen Bilder von Mitarbeitern ungefragt veröffentlicht werden? Können Personen das Veröffentlichen von Bildern, die Gebäude und Bauwerken zeigen, verbieten? Die Zuhörer haben die Möglichkeit, diese und andere damit verbundene Themenbereiche mit dem Vortragenden zu diskutieren.

Opens internal link in current windowProf. Dr. Andreas Wien, Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg


A5 | EUPRIO_Ideenentwicklung und Mitgliedertreffen | WORKSHOP (deutsch/englisch)

EUPRIO steht für „European Universities Public Relations and Information Officers“ und ist der europäische Verein der Hochschulkommunikatoren (www.euprio.eu).

Der Workshop richtet sich an die rund 45 deutschen Mitglieder und alle interessierten Kolleginnen und Kollegen, die mehr über Austauschmöglichkeiten innerhalb des europäischen Netzwerkes EUPRIO erfahren möchten.

Wir informieren über den Stand der Dinge bei der deutschen Mitgliederverwaltung, berichten über aktuelle EUPRIO-Personalia und stellen die Themenplanung und Projekte des Steering Committees vor. Dabei geht es um künftige Jahreskonferenzen, aber auch um weiterführende Netzwerkideen, Initiativen, Professionalisierungsangebote und Diskussionsplattformen. Für alle, die bei der Jahrestagung 2015 in Perugia nicht dabei sein konnten, gibt es einen Rückblick. Ansonsten schauen wir nach vorne und präzisieren Themenvorschläge für die EUPRIO Tagung 2016 in Antwerpen. Besonders freuen wir uns auf eine lebendige Diskussion und als special guest: EUPRIO-Präsidentin Christine Legrand, Kommunikationschefin der CPE Lyon (Frankreich).

Opens internal link in current windowMaiken-Ilke Groß, Folkwang Universität der Künste
Opens internal link in current windowKerstin Lauer, Hochschule der Medien in Stuttgart
Opens internal link in current windowChristine Legrand,
EUPRIO-Präsidentin, Kommunikationschefin der CPE Lyon (Frankreich)


A6 | Zauberwort Employability – Worauf Arbeitgeber bei Hochschulen achten | PARTNER-PRÄSENTATION

Globalisierung und Digitalisierung sind Stichworte, mit denen inzwischen jeder etwas anfangen kann. Warum auch „Employability“ inzwischen ein Begriff ist, den Sie sich im Hochschulmarketing merken müssen, zeigt Christine Dietzsch von trendence in ihrem Fachvortrag. In einer weltweiten Studie, die trendence im Auftrag von Emerging durchgeführt hat, kommen rund 2.300 Personalentscheider zu Wort: Worauf kommt es bei der Auswahl geeigneter Bewerber im nationalen und internationalen Bewerberraum an? Prägt zum Beispiel das Hochschullogo auf dem Abschlusszeugnis maßgeblich die weitere berufliche Laufbahn? Oder sind Hochschulrankings gar nicht so wichtig? Welche Hochschulmarken sind erfolgreich bei Personalentscheidern und was macht sie so einzigartig? Stehen im internationalen Vergleich andere Parameter im Vordergrund als auf nationaler Ebene?

Opens internal link in current windowChristine Dietzsch, trendence Institut


A7 | Aus BR-alpha wurde ARD-alpha - was bringt das den Hochschulen? | VORTRAG mit DISKUSSION

Im Juni 2014 erhielt BR-alpha, das Bildungsfernsehen des Bayerischen Rundfunks, einen neuen Namen: ARD-alpha. Was hat sich - außer dem Namen - sonst noch verändert? Welche neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit gibt es für Partner aus Hochschulen, Wissenschaft und Forschung? Martin Posselt und Corinna Benning stellen die verschiedenen Formate und Sendereihen vor.

(Initiates file downloadmehr Infos)

Opens internal link in current windowMartin Posselt, ARD-alpha
Opens internal link in current windowCorinna Benning, ARD-alpha


A8 |Das Volontariat – Qualifikation oder Mogelpackung? | WORKSHOP

Für wen lohnt sich ein Volontariat? Was gehört alles in einen Ausbildungsplan? Und was verdient ein Volo eigentlich? Dieser Workshop richtet sich sowohl an VolontärInnen als auch an (zukünftige) AusbilderInnen.  Nina Kep, Christina Mühlenkamp und Sebastian Grote vom Volo-Netzwerk sprechen unter anderem mit Jens Wylkop von der Ruhr-Universität Bochum. Wylkop war einst selbst Volontär und bildet mittlerweile seit vielen Jahren aus. In dem Workshop wollen wir die Ausbildungsstandards des Bundesverbandes Hochschulkommunikation vorstellen und sie gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern weiterentwickeln. Außerdem präsentieren wir die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage zu den Arbeitsbedingungen der Volos.

Opens internal link in current windowChristina Mühlenkamp, Hochschule OWL
Opens internal link in current windowNina Kep, Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft
Opens internal link in current windowSebastian Grote, Universität zu Köln