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#allesdigital - Jahrestagung des Bundesverbands Hochschulkommunikation

Zur Jahrestagung des Bundesverbands Hochschulkommunikation versammeln sich regelmäßig etwa 400 Hochschulkommunikator_innen zu einem intensiven Erfahrungsaustausch. In diesem Jahr fand die Tagung vom 14. bis zum 16. September unter dem Titel #allesdigital in Göttingen statt.

Sie finden untenstehend das Tagungsprogramm. Tagungsteilnehmer und Mitglieder des Bundesverbands finden weiterführende Materialien unter den Menüpunkten "Präsentationen aus den Workshops" sowie "Impressionen".

Die nächste Jahrestagung findet vom 27. bis zum 29. September an der Universität Leipzig statt.

 

 

Dienstag, 13.9.2016

14:00 bis 17:30 Uhr Vortagung: #studieren – Wie und wo wir Interessenten erreichen
(Alte Mensa, Wilhelmsplatz 3, 37073 Göttingen)

Mittwoch, 14.9.2016

9:00 bis 12:30 Uhr Fortsetzung der Vortagung
#allesdigital JAHRESTAGUNG 2016
Universität Göttingen (Zentrales Hörsaalgebäude, Platz der Göttinger Sieben, 37073 Göttingen)
12:30 bis 14:00 Uhr "Kleine Kreise"
14:30 bis 16:30 Uhr Begrüßung
Eröffnungsvortrag "Die multimediale Herausforderung - Journalismus in Zeiten von Facebook und Co."
Stefanie Schneider, Landessenderdirektorin Baden-Württemberg, SWR Südwestrundfunk
16:30 Uhr gemeinsames Foto
17:15 bis ca. 18:00 Uhr Thematische Stadtführungen
18:30 Uhr Get together
(Bullerjahn Speise- und Schankwirtschaft im Ratskeller Göttingen, Markt 9, 37073 Göttingen)

Donnerstag, 15.9.2016

9:00 bis 10:30 Uhr Mitgliederversammlung des Bundesverbands Hochschulkommunikation e. V. (ZHG010)
(Nur für Mitglieder)
11:15 bis 12:45 Uhr Workshops Welle A
Mittagspause - Mensa auf Selbstzahlung -
14:15 bis 15:45 Uhr Workshops Welle B
Kaffeepause
16:30 bis 18:00 Uhr Workshops Welle C
ab 19:30 Uhr Lange Nacht der Hochschulkommunikation
(Alte Mensa, Wilhelmsplatz 3, 37073 Göttingen)

Freitag, 16.9.2016

9:30 bis 11:00 Uhr Workshops Welle D
11:30 bis 12:30 Uhr Abschlussplenum


Ende der Tagung

"Kleine Kreise"

Arbeitskreis der Kunst- und Musikhochschulen (>>> mehr)

Zweimal im Jahr treffen sich die Sprecherinnen und Sprecher der Kunst- und Musikhochschulen zum intensiven Austausch. Neben einer separaten Tagung im März, bei dem jeweils eine Kunst- oder Musikhochschule als Gastgeber fungiert, bietet die Jahrestagung des Bundesverbands Hochschulkommunikation eine weitere Gelegenheit, sich über die Themen, Belange, Chancen, Grenzen und Besonderheiten der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit an Kunst- und Musikhochschulen auszutauschen, Strategien zu entwickeln, Synergieeffekte zu erkennen und gemeinsame Projekte ins Leben zu rufen.

Sprecher der Kunst- und Musikhochschulen:
Jesco Heyl, Hochschule für Bildende Künste Braunschweig

>> Raum: Oec 0.169

Arbeitskreis Private Hochschulen (>>> mehr)

Die kommunikativen Aufgaben einer privaten Hochschule sind oftmals anders geartet (mehr Marketing getriggert) als die der öffentlichen Hochschulen und Universitäten. Dieses erste Treffen soll untersuchen, ob es sinnvoll ist, unter dem Dach des Bundesverbandes eine solche Arbeitsgruppe zu installieren, um sich innerhalb der Gruppe über Problemstellungen auszutauschen, die vornehmlich in den Bereich der privaten Hochschulen fallen.

Sprecher des Arbeitskreises: Michael Schüppel, Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW)

>> Raum: T0.134

Einführung in den Bundesverband Hochschulkommunikation (>>> mehr)

Der Workshop richtet sich an Einsteiger, die aus anderen Berufsfeldern zur Hochschulkommunikation wechseln und die noch nichts oder wenig über den Bundesverband wissen. In einer ungezwungenen Gesprächsrunde geht es um die Entwicklung, wie sich aus einer Ende der 60er Jahre entstandenen „Arbeitsgemeinschaft der Hochschulpressestellen“ 2011 ein Bundesverband Hochschulkommunikation gebildet hat, welches Selbstverständnis den Verband trägt, wie er sich strukturiert und welche angrenzenden Organisationseinheiten dazu gehören.
Zudem werden die Veränderungen, die sich durch ein sich ständig wandelndes Arbeitsgebiet ergeben, thematisiert. Die Gesprächsrunde dient auch dem Kennenlernen unter den Neu-Hinzugekommenen; deshalb soll Raum für den Austausch von Fragen sein. Insbesondere die an jeder Hochschule anders geregelten Organisationsstrukturen - die nicht immer mit dem zu leistenden Anforderungsprofil konform gehen - sind eine Themen-Konstante im Verband, die gerne angesprochen werden kann.

Ansprechpartnerin: Dr. Marita Müller, Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg

>> Raum: ZHG005

Das Netzwerk der Volontärinnen und Volontäre (>>> mehr)

Das Volo-Netzwerk ist eine Initiative der Volontärinnen und Volontäre der Hochschulpressestellen in Deutschland. Es bietet Gelegenheit, Erfahrungen und Ideen zur optimalen Gestaltung der Ausbildung auszutauschen. Einmal im Jahr organisiert das Netzwerk in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband einen Workshop für die Volontärinnen und Volontäre. Die Jahrestagung des Bundesverbands Hochschulkommunikation bietet eine weitere Gelegenheit, sich bekannt zu machen und über die Themen, Belange, Grenzen und Besonderheiten der Volontärausbildung an Hochschulen auszutauschen und Projektideen zu entwickeln.

 

Sprecher: Richard Hill, Hochschule Niederrhein

>> Raum: ZHG004

Das idw-Bildportal - und andere Neuerungen vom idw (>>> mehr)

Der idw hat sein Angebot um ein neues Bildportal erweitert. Es bringt Ihre Bilder in 90% der auflagenstärksten Zeitungen und Zeitschriften im deutschsprachigen Raum. Denn die beschaffen ihre Bilder über die Mediensuchmaschine my-picturemaxx des idw-Partners picturemaxx. Der idw ermöglicht seinen Mitgliedseinrichtungen zu vergünstigten Konditionen, wissenschaftliche Bilder in dieses Mediennetzwerk einzuspielen und so die Chancen auf reichweitenstarke Veröffentlichungen zu erhöhen.

In diesem Kleinen Kreis können Sie das System live kennenlernen.
Außerdem erfahren Sie, was es Neues gibt vom idw, unter anderem dies

- Ihre Pressemitteilungen veröffentlicht der idw via Facebook und Twitter – in einer nun verbesserten Form.

- Der idw hat seine Expertenvermittlung verbessert.

- Das idw-Team arbeitet an einer neuen technischen Plattform, mit der wir Verbesserungen und Neuerungen künftig leichter und schneller für Sie umsetzen können.

- Der idw hat auf Beschluss der idw-Mitgliederversammlung als erste Organisation die „Leitlinien zur guten Wissenschafts-PR“ seinen Mitgliedern empfohlen.

Referenten: Patrick Bierther, Jürgen Steiner, idw

Raum: ZHG002

IQ_HKom (>>> mehr)

Die Initiative Qualität von Hochschulkommunikation (IQ_HKom) ist eine Einrichtung des Bundesverbandes Hochschulkommunikation. In verschiedenen Projektgruppen werden unterschiedliche Themen diskutiert, Standards ermittelt und Leitfäden erstellt. Ziel ist, anderen Kommunikationsabteilungen des Bundesverbandes den Umgang dem jeweiligen Thema zu erleichtern und – wie der Name sagt – die Qualität der Hochschulkommunikation sichern. Nach der Vorstellung der IQ_HKom selbst geben auch einige der IQ_Projektgruppen Einblicke in ihre Arbeit.

 

Sprecher: Simon Scheuerle, Karlsruher Institut für Technologie

>> Raum: ZHG 1.141

Treffen der Kommunikationsveranwortlichen der Hochschulallianz für den Mittelstand (HAfM) (>>> mehr)

Die Kommunikationsverantwortlichen der Mitglieds-Hochschulen treffen sich zum Austausch und zur Diskussion (geschlossener Kreis). Die HAfM  vertritt  die Belange anwendungsorientierter Hochschulen in ihrer Funktion als Partner des Mittelstands gegenüber Politik und Gesellschaft. Hochschulen und mittelständische Unternehmen sind ideale Partner: Sie bilden gemeinsam junge Menschen aus, stärken auf diese Weise die Region und arbeiten lösungsorientiert in Forschung und Entwicklung zusammen. Die Hochschulen stehen dem Mittelstand auch in strukturschwachen Regionen partnerschaftlich zur Seite, um das Abwandern junger Talente zu verhindern. Als regionale Entwicklungszentren haben sie eine bindende Funktion und sind ein wirkungsvoller Schutz gegen einen demographisch bedingten Strukturwandel.  Sie leisten außerdem einen entscheidenden Beitrag  bei der Integration von Migranten und deren Kindern in die akademische Welt.

 

Koordinator: Andreas Moegelin, Leiter der Geschäftsstelle Hochschulallianz für den Mittelstand

>> Raum: T0.136

Treffen der UAS7-PressesprecherInnen (>>> mehr)

UAS7-Pressesprecher und Pressesprecherinnen treffen sich zum Austausch und zur Erarbeitung neuer Kommunikations- und Werbestrategien (geschlossener Kreis).

 

Geschäftsführer der UAS7: Claus Lange

>> Raum: Oec 0.168

Treffen Universitäre Wissenschaftsallianzen (>>> mehr)

Koordinator: Tibor Werner Szolnoki, Universität Paderborn

>> Raum: ZHG1.140

Alle Workshops im Überblick

WELLE A

Donnerstag, 15.9.2016, 11:15 bis 12:45 Uhr

A1 | Digitale Kommunikation - Herausforderungen für die Organisation einer modernen Pressestelle/Kommunikationsabteilung | Workshop (für Berufserfahrene)

Die Kommunikations- und Marketingabteilungen müssen immer mehr neue digitale Kanäle in der täglichen Kommunikationsarbeit betreuen, ohne dass die Bedeutung der traditionellen Kanäle abnimmt. Neben den etablierten und gewünschten Magazinen sollen Online-Magazine und Filmeportale ergänzt oder neu aufgebaut werden, soziale Medien im Stundentakt betreut werden, alle Themen auf Deutsch und Englisch verbreitet werden.
Wie gelingt den Hochschul-Kommunikationsabteilungen der strukturelle und organisatorische Wandel, um die Kanalvielfalt, die Geschwindigkeit, die Ungleichzeitigkeit aus Print und Online, zu beherrschen, zu nutzen, und in Einklang zu bringen?
Wie müssten Kommunikationsabteilungen der Zukunft im Lichte dieser Entwicklungen organisiert sein? Wie müssten die Arbeitsprozesse strukturiert sein?
Diesen Fragen soll im Workshop nachgegangen werden. Verschiedene Organisationsmodelle, wie sie heute bestehen, werden vorgestellt, zusammen mit den erfahrenen Teilnehmern werden die heutigen wie künftige Modelle diskutiert und ihre Vor- und Nachteile erörtert.

>> Raum: ZHG002

Verena Holl, PricewaterhouseCoopers AG WP (>>> mehr)

Verena Holl, Managerin im PwC-Hochschulteam, studierte Politikwissenschaft, Kommunikationswissenschaft und Arbeits- und Organisationspsychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seit ihrem Eintritt bei PwC 2010 betreut sie den wissenschaftsstrategischen Bereich im Team für Public Management Consulting und berät Wissenschaftseinrichtungen in Fragen von Organisation, Prozessen und IT-Einführungen. Parallel arbeitet sie seit 2013 an ihrer Dissertation bei Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin, LMU München, im Zusammenhang mit einem PwC-internen Forschungsprojekt zu Governance-Strukturen zur Steuerung von Wissenschaft und Forschung.

Dr. Ulrich Marsch, Technische Universität München (>>> mehr)

Ulrich Marsch, Jg. 1964, studierte Geschichte, Völkerrecht, Wirtschafts- und Technikgeschichte in München, Jerusalem und London. Nach beruflichen Stationen in der Max-Planck-Gesellschaft, bei Infineon Technologies AG, Süd-Chemie AG ist er seit 2007 Leiter des Corporate Communications Center der Technischen Universität München.


A2 | Mit digitalen Ecken und analogen Kanten: Die individuelle Sichtbarkeit erhöhen! | Workshop (eher für Berufseinsteiger, max. 15 Teilnehmer/innen)

Ob in der digitalen oder analogen Kommunikation: Ihr persönliches Standing hat mindestens einen so großen Einfluss auf die Wahrnehmung durch andere als Ihr Fachwissen. Dieses  ist vorhanden, selbstverständlich. Aber wieso wird es innerhalb und außerhalb Ihrer Hochschule/ Wissenschaftseinrichtung so selten bemerkt oder richtig eingeschätzt? Was prägt Ihr persönliches Profil in der Hochschulkommunikation? Was können Sie tun, damit man Sie bei dem nächsten großen Meeting kennt?  Haben Sie ein Alleinstellungsmerkmal, das Sie bei Bedarf kommunizieren können? Wie reagieren Sie, wenn Sie nie zu Wort kommen oder ständig unterbrochen werden? Wie können Sie Fallen, in die Sie immer wieder stolpern, vermeiden?
In diesem Workshop wollen wir  den Fokus auf drei Möglichkeiten lenken, mit denen Sie Ihre Sichtbarkeit verbessern und die oben beschriebenen Fallen beeinflussen können: Körpersprache, Auftreten und Wortmeldungen.

Anhand von Fallbeispielen aus dem Teilnehmerkreis erarbeiten wir einige Tipps, die Sie demnächst einsetzen können.

>> Raum: Oec 0.168

Dr. Elisabeth Zuber-Knost, ZKonsult Karlsruhe (>>> mehr)

Nach Jura-Studium und Promotion einige Jahre in der Wirtschaft. Danach Studienberaterin und erste Frauenbeauftragte der Uni Karlsruhe. Später Pressesprecherin/Abteilungsleitung Presse und Kommunikation.  Danach Pressesprecherin des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Lehraufträge an Universitäten und Hochschulen. Nach Ausscheiden aus dem KIT Gründung von ZKonsult mit Schwerpunkten Coaching und Workshops zur Selbstvermarktung und individuellen Sichtbarkeit in Hochschulen/ im öffentlichen Dienst, zur strategischen Vorbereitung wichtiger Verhandlungen und zur beruflichen Neuorientierung.


A3 | International Media Management - Digitale Medienkanäle für das internationale Marketing | Workshop (eher für Berufseinsteiger)

Targeted Marketing mit Facebook, internationale Webplattformen für Recruitment, Portale und Digitaldienstleister. Im Rahmen des internationalen Marketings hat die Universität zu Köln ein Beratungs- und Serviceangebot für die Wissenschaft entwickelt. Dabei werden auch Besonderheiten in der externen und internen Abrechnung berücksichtigt und die Kommunikationsprodukte immer wieder überprüft.
Im internationalen Marketing wird ein breites Angebot an Plattformen  internationaler Medien und digitaler Kommunikation zur Auswahl gestellt, auf denen Zielgruppen in relevanten Ländermärkten in verschiedenen Kommunikationsdisziplinen angesprochen werden können, z.B.:

  • Marken- und Profilkommunikation
  • International Recruiting
  • Kongressmarketing

Die gewünschten Kommunikationsmaßnahmen der verschiedenen Wissenschaftsbereiche werden universitätsintern im Mediendesign maßgeschneidert gestaltet und auf ausgesuchten Medien und Plattformen im gewünschten Ländermarkt platziert.

>> Raum: T0.134

Svenja Rausch, Universität zu Köln (>>> mehr)

Svenja Rausch ist Managerin für internationales Marketing. Sie ist verantwortlich für die Ansprache internationaler Zielgruppen in den digitalen Medien und für die Weiterentwicklung des internationalen Webauftritts der Universität zu Köln.


A4 | Up(to)date: Strategien für ein vernetztes und kooperatives Arbeiten mit digitalen Medien | Partner-Präsentation (für Berufseinsteiger und Berufserfahrene)

Mehr denn je werden digitale Medien für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit zur Visualisierung oder direkten Kommunikation herangezogen. Eine digitale Strategie im Hochschulmarketing erfordert gleichermaßen Strukturen, die das gemeinsame Arbeiten und das Verteilen von Medien unterstützen. Daher zeigen wir in diesem Workshop, welche Möglichkeiten ein Digital Asset Management bietet, um Medien sinnvoll und effektiv zu verwalten, abteilungsübergreifende Workflows zu unterstützen und welche Strategien zur Einbeziehung unterschiedlicher Abteilungen und Partner technisch realisierbar sind.
Von Features für ein übersichtliches Bild- und Medienarchiv bis hin zur Verknüpfung und Anreicherung mit weiteren Angaben oder externen Quellen (z.B. Pressemitteilungen) stellen wir Ihnen Optionen vor, die eine Mediendatenbank zur Unterstützung von Arbeitsprozessen mit sich bringt. Gerne berücksichtigen wir auch Themenwünsche.

>> Raum: ZHG004

Sebastian Klarmann, Programmfabrik GmbH (Ko-Referent: Jens Kloppmann) (>>> mehr)

Sebastian Klarmann hat an der Westfälischen-Wilhelms-Universität Münster Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Wirtschaftsinformatik und Marketing studiert. Bereits seit 2007 betreut er Marketing und Vertrieb der hauseigenen easydb. Er hat die Einführung von easydb als Standardsoftware an über 40 Hochschulen begleitet und ist über die Stationen Vertrieb Geschäftskunden und Head of Marketing zum geschäftsführenden Gesellschafter der Programmfabrik GmbH aufgestiegen.


A5 | „Ach, warum nur will niemand mein schönes Thema haben?“ | Workshop (für Berufseinsteiger und Berufserfahrene)

Journalisten denken meistens anders, als man denkt. Journalisten denken in Geschichten. Geschrieben und gedruckt wird ein Thema vor allem, wenn es eine Geschichte zu erzählen gibt, wenn es eine Nachricht, eine Botschaft enthält. Genau daran fehlt es vielen Themen, die aus der Hochschulkommunikation über die Ticker gehen. Dieser Workshop vermittelt, wann ein Thema ein Thema ist, was das Salz in der Suppe ist und wie man eine Geschichte so dreht, dass sie ankommt. Diskutiert wird auch, welche Themen für die Medien ungeeignet sind. Der Workshop zeichnet sich dadurch aus, dass er viele Beispiele aus der Praxis liefert: Volltreffer und Nieten.

ACHTUNG NEU >> Raum: T0.136

Tim Schröder, freier Wissenschaftsjournalist (>>> mehr)

Der Wissenschaftsjournalist Tim Schröder lebt nicht zuletzt davon, den Medien interessante Themen zu verkaufen. Er studierte Biologie und im Nebenfach Meeresphysik, volontierte bei der Nordwest-Zeitung und war Redakteur im Wissenschaftsressort der Berliner Zeitung. Schröder arbeitet seit 15 Jahren als Freiberufler für die FAS, die ZEIT, mare oder auch Bild der Wissenschaft. Er gibt regelmäßig Schreibworkshops und Seminare, unter anderem an der Hamburger Akademie für Publizistik.


A6 | Social-Media-Recht | Vortrag mit Diskussion (für Berufseinsteiger und Berufserfahrene)

Die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit von Hochschulen ist heutzutage stark geprägt vom Umgang mit den neuen Medien. Immer mehr Hochschulen nutzen für ihr Hochschulmarketing soziale Netzwerke. Plattformen wie Facebook, YouTube, Google+, XING und Twitter bieten viele neue Möglichkeiten – aber auch rechtliche Fallstricke und Gefahren. Ziel des Vortrages ist es, einen Überblick über relevante Themengebiete und Strukturen zu geben. So stellen sich beispielsweise Fragen wie: Was muss in einem Impressum stehen? Welche rechtlichen Fallstricke und Probleme können entstehen? Was muss ich bei der Verwendung von Texten, Musik, Bildern und Videos in sozialen Netzwerken beachten? Verstöße gegen die rechtlichen Vorgaben können zu kostspieligen Abmahnungen führen. Ziel des Vortrags ist es, die Zuhörer für derartige Stolpersteine zu sensibilisieren und Anhaltspunkte dafür zu geben, wie Fehler auf diesen Gebieten vermieden werden können.

>> Raum: ZHG006

Prof. Dr. jur. Andreas Wien, Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg (>>> mehr)

Prof. Dr. jur. Andreas Wien ist Volljurist mit der Befähigung zum Richteramt und höheren Verwaltungsdienst. Er ist Professor für Recht mit den Schwerpunkten Wirtschaftsrecht und Internetrecht an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus - Senftenberg. Neben zahlreichen Fachaufsätzen ist er Autor von Lehrbüchern zu den Themen Internetrecht, Arbeitsrecht, Personalrecht, Bürgerliches Recht, Existenzgründung, Handels- und Gesellschaftsrecht sowie Herausgeber eines Lehrbuchs zum Veranstaltungsmanagement und der wissenschaftlichen Schriftenreihe „Edition Wirtschaft und Recht“.


A7 | Digitale Medienauswertung mit PMG MediaMeter | Partner-Präsentation (für Berufseinsteiger und Berufserfahrene)

Der diesjährige Workshop der PMG steht ganz im Zeichen der „digitalen Medienanalyse“.
Live und in Echtzeit werden konkrete Fragen beantwortet, wie z.B.

  • Was und wie oft schreiben die Medien über unser Haus?
  • Welche Themen stehen im Fokus und wie entwickeln sie sich?
  • Wie hoch ist die mediale Reichweite unserer Veranstaltung oder Pressekonferenz?
  • Welche Akteure und Meinungsführer bestimmen die Berichterstattung?

Anhand praktischer und aktueller Beispiele aus dem Hochschulbereich erfahren Sie zusätzlich, wie Sie per Mausklick Kommunikationserfolge sichtbar machen und übersichtliche Reports für Kollegen und Vorgesetzte erstellen und weitergeben.
Zeigen Sie auf, welchen Beitrag Ihre Kommunikation zum Erfolg des Hauses leistet.
So binden Kommunikations- und PR-Erfolgs-Controlling deutlich weniger Ressourcen und es bleibt mehr Zeit für aktive Maßnahmen und strategische Überlegungen.
Besuchen Sie den PMG Workshop zur digitalen Medienauswertung und erfahren Sie, warum das neue Analyse-Portal PMG MediaMeter einzigartig im deutschsprachigen Raum ist.

ACHTUNG NEU >> Raum: Oec 0.169

Martin Förster, PMG Presse-Monitor GmbH (>>> mehr)

Martin Förster ist als Key Account Manager der PMG Presse-Monitor GmbH u.a. für die Betreuung und Beratung von Bildungs- und Forschungseinrichtungen im gesamten Bundesgebiet zuständig. In dieser Funktion betreut er bereits seit sieben Jahren das regelmäßige Engagement der PMG auf den Jahrestagungen des Bundesverbandes der Hochschulkommunikation. Nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann studierte er Wirtschaftswissenschaften an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin und erwarb den Abschluss Diplom-Kaufmann.
Martin Förster ist seit 2004 bei der PMG tätig. Von 2006-2012 war er als Account Manager u.a. auch für Unternehmen der Elektro- und IT-Branche zuständig. Seit 2012 ist er in seiner Funktion als Key Account Manager auch für die Beratung der Energiebranche zuständig.


A8 | Oh mein Gott! Hochschulmerchandising! – von A wie Ausschreibung bis Z wie Zinnteller. | Partner-Präsentation (eher für Berufserfahrene)

Immer mehr Studenten wünschen sich ein Fanartikel-Sortiment ihrer Hochschule und stellen dabei hohe Ansprüche an Gestaltung, Nachhaltigkeit und Produktauswahl.
Doch an vielen Hochschulen sind die Ressourcen knapp und die Fallstricke bei der Realisierung zahlreich. Welche Gesetze sind zu beachten? Wieviel Corporate Design verträgt Merchandising? Lässt sich ein Vor-Ort-Shop wirtschaftlich betreiben? Outsourcing, Lizenzmodell oder Mischmodell? Oft wird schon bei der Ausschreibung der Grundstein für eine erfolgreiche Umsetzung gelegt.
Anhand zahlreicher Praxisbeispiele wird erläutert, wie Merchandising-Ideen für Studierende, Alumni, Kollegium und Präsidium erfolgreich umgesetzt werden können – ohne dabei die individuelle Situation der jeweiligen Hochschule aus den Augen zu verlieren. Außerdem wird verraten, welche Artikel in keinem Sortiment fehlen dürfen und warum Zinnteller nicht dazu gehören.

>> Raum: ZHG005

Björn Schumbrutzki, UNICUM Merchandising GmbH (>>> mehr)

Björn Schumbrutzki ist seit 2009 Geschäftsführer der UNICUM Merchandising GmbH, Prokurist und Mitglied der Geschäftsleitung der UNICUM GmbH & Co.KG. Er hat an der PFH Göttingen Betriebswirtschaftslehre studiert. Durch die Zusammenarbeit mit annähernd 100 Hochschulen bundesweit hat er umfangreiches Know-How rund um die Problemfelder und Erwartungen bei der Umsetzung von Merchandisingkonzepten an Hochschulen gewonnen.


A9 | Der Einsatz von Filmen im Studierendenmarketing | Partner-Präsentation (für Berufseinsteiger und Berufserfahrene)

Filme sind längst ein etabliertes Werkzeug der Hochschulkommunikation. Neben Imagefilmen und Videoblogs spielen besonders Studiengangsfilme eine zunehmend wichtige Rolle im Studierendenmarketing.
Aber wie, wann und warum sind solche Filme erfolgreich? Was unterscheidet einen guten von einem schlechten Film und wie finde ich das richtige Publikum?
Wir haben mehrere hundert Studiengangsfilme untersucht und zeigen, welche Möglichkeiten das Medium Film bietet, wie sie die gewünschte Reaktion beim Publikum erzielen und was das alles kosten sollte.

>> Raum: ZHG003

Michael Schranner und Robin Wuchter, aha! film GmbH (>>> mehr)

Michael Schranner & Robin Wuchter versuchen Kopf und Herz - also Logik und Kreativität - miteinander zu verbinden: Dazu haben sie neben einem wissenschaftlichen Studium jeweils noch eine künstlerische Ausbildung an der Filmakademie Baden-Württemberg absolviert. Mit ihren Filmen vermitteln sie komplexe Themen einfach und unterhaltsam. Keine leichte Aufgabe, vor der oft genug auch Hochschulen stehen, z.B. beim Studierendenmarketing.

WELLE B

Donnerstag, 15.9.2016, 14:15 bis 15:45 Uhr

B1 | Der Leitlinien-Coach: Besser kommunizieren in Hochschule und Wissenschaft | Kollegiale Fallberatung (eher für Berufserfahrene)

Im April dieses Jahres haben wir gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog „Leitlinien zur guten Wissenschaftskommunikation“ vorgestellt. Dabei geht es um eine Kommunikation, die unter anderem nicht übertreibt, die methodischen Grenzen von Forschungsergebnissen transparent macht und unnütze Maßnahmen, also „Quatsch“, unterlässt.
Was heißt es konkret im Alltag, mit Wissenschaftlern über die Grenzen und Nachteile ihrer Forschungsergebnisse zu sprechen? Wie gehen wir damit um, wenn Erkenntnisse mit Hilfe von Tierversuchen zustande gekommen sind? Und können wir selbst Leitlinien umsetzen, wenn Leitung und Wissenschaftler Kommunikation als Wettbewerbsinstrumente verstehen, deren Ziel es ist, möglichst gut dazustehen und Schwächen zu verbergen?
Im Rahmen des Workshops wollen wir die Leitlinien auf konkrete Szenarien anwenden und unsere Erfahrungen, aber auch die Grenzen gemeinsam diskutieren.
Teilnehmer und Teilnehmerinnen sind aufgerufen, eigene prägnante, gern auch kontroverse Beispiele mitzubringen, über die wir gemeinsam diskutieren werden.

>> Raum: T0.136

Dr. Elisabeth Hoffmann, Technische Universität Braunschweig (>>> mehr)

Dr. Elisabeth Hoffmann leitet seit 1996 die Stabsstelle Presse und Kommunikation der Technischen Universität Braunschweig.
Sie ist – gemeinsam mit Markus Weißkopf – Initiatorin des Siggener Kreises sowie des daraus hervorgegangenen AK Leitlinien von Bundesverband Hochschulkommunikation und Wissenschaft im Dialog. Hoffmann ist Mitglied der Arbeitsgruppe „Kommunikation zwischen Wissenschaft, Öffentlichkeit und Medien (Phase 2): Bedeutung, Chancen und Risiken der sozialen Medien“ der Akademien der Wissenschaft.

Markus Weißkopf, Wissenschaft im Dialog (>>> mehr)

Markus Weißkopf ist seit dem 1. Januar 2012 Geschäftsführer der Wissenschaft im Dialog gGmbH in Berlin. Er entwickelte mehrere neue Formate in der Wissenschaftskommunikation, u.a. den Science Slam, das Nachtcafé für Aufgeweckte oder die Fishbowl-Diskussion. Sein besonderes Interesse liegt in der dialogorientierten Gestaltung von Wissenschaftskommunikation.
Markus Weißkopf studierte Politik und Management an den Universitäten Konstanz und Madrid. Nach seiner Arbeit als Organisationsberater in Konstanz baute er als Projektleiter und Geschäftsführer von 2007 bis Ende 2011 das Haus der Wissenschaft in Braunschweig auf.


B2 | Krisenkommunikation in Zeiten von Facebook, Twitter & Co. | Best practice/Erfahrungsaustausch (für Berufserfahrene)

Die kommunikative Bewältigung von Krisen jedweder Art ist eine Herausforderung an jeden Kommunikationsverantwortlichen. Krisenkommunikation ist die Königsdisziplin der PR. Transparenz und Schnelligkeit sind gefragt. Aber noch wichtiger sind eine gründliche Planung, funktionierende Prozesse und klar verteilte Rollen im Vorfeld des häufig überraschend eintretenden Krisenfalles.
Wie schaffen wir es, mit kommunikativen Mitteln aus einer Krise zu gelangen und das verlorene Vertrauen wieder aufzubauen? Welche Strategien tragen zum Krisenmanagement bei und welche Herausforderungen gilt es in Zeiten von Facebook, Twitter & Co zu meistern?
Kurz vorgestellt und diskutiert wird der Stand und die Perspektiven des »Handbuchs Notfall- und Krisenmanagement«, erstellt vom Arbeitskreis IQ_Krisenkommunikation des Bundesverbandes.
Im Hauptteil des Workshops geht es um Best Practice-Beispiele und Handlungsempfehlungen für das Online-Krisenmanagement: Wie meistert man Social-Media-Krisenfälle, was ist bei Shitstorms zu beachten und wie baue ich verloren gegangenes Vertrauen wieder auf. 

>> Raum: ZHG003

Ralf Garten, Hochschule Osnabrück (>>> mehr)

Ralf Garten ist seit 1995 bei der Hochschule Osnabrück beschäftigt. Dort ist er heute verantwortlich im Geschäftsbereich Kommunikation für die Bereiche Internet sowie politische und allgemeine Öffentlichkeitsarbeit. Nach seinem Diplom-Studium Allgemeiner Maschinenbau sowie dem Master-Studium Corporate Publishing war er darüber hinaus sowohl in der Lehre als auch in der  Forschung tätig. Seit 2015 ist er Sprecher der IQ_HKom AG-Krisenkommunikation des Bundesverbands Hochschulkommunikation.

Dr. Utz Lederbogen, Universität Osnabrück (>>> mehr)

Utz Lederbogen ist seit 2001 Pressesprecher der Universität Osnabrück; Studium der Journalistik, Politikwissenschaft, Biologie und Landespflege; Redakteur bei verschiedenen Zeitungen und Rundfunkanstalten; Pressesprecher der Landesanstalt für Ökologie Nordrhein-Westfalen; Tätigkeit für das Medienforschungsinstitut FORMATT in Dortmund; Mitarbeit beim Aufbau des Zusatzstudiengangs Wissenschaftsjournalismus an der FU Berlin. Derzeit im Vorstand des Bundesverbandes Hochschulkommunikation.

Oliver Zilcher, TARGOBANK AG & Co. KGaA (>>> mehr)

lOliver Zilcher ist seit 2005 bei der TARGOBANK beschäftigt. Zunächst als Pressesprecher für den Kredit- und den CSR-Bereich, dann als Leiter Interne Kommunikation und seit Oktober 2008 als Bereichsleiter Unternehmenskommunikation und Geschäftsführer der TARGOBANK Stiftung. Im Oktober 2015 übernahm er zusätzlich die Bereiche Organisationsentwicklung sowie Qualitäts- und Beschwerdemanagement. Nach dem Studium der Sozialpsychologie, Soziologie und Wissenschaftstheorie in Bielefeld und Paris schloss er das Studium als Diplom-Soziologe ab. Er arbeitete zunächst als Regieassistent am Theater und für die Kommunikationsagentur Burson-Marsteller in Frankfurt am Main.


B3 | Datenjournalismus in der Hochschulkommunikation | Best practice/Erfahrungsaustausch (eher für Berufserfahrene)

Wissenschaftliche Ergebnisse können eine Fundgrube für den Datenjournalismus sein. Manchmal aber prallen zwei Kulturen aufeinander – vor der Zuspitzung, die der Journalist anstrebt, um die Dinge klarer zu machen, schreckt der Wissenschaftler oft zurück. Was bedeutet das für die Hochschulkommunikation? Immer häufiger sieht sie sich mit dem Anspruch konfrontiert, die Massen an Daten, die Hochschulen online sammeln, speichern und verarbeiten, für die Öffentlichkeit transparent zu machen. Begründen die Ziele, Methoden und Anforderungen des Datenjournalismus wichtige neue Aufgaben? Darum dreht sich der Erfahrungsaustausch, bei dem die Hochschulkommunikatorinnen und -kommunikatoren mit einem Datenjournalisten und einem  Wissenschaftler ins Gespräch kommen können. Sie stellen in jeweils knapp halbstündigen Beiträgen ihre Sicht auf dieses Feld des Journalismus und die Berührungspunkte zur Wissenschaft dar, sprechen über ein beispielhaftes Projekt und erläutern ihre Erfahrungen mit und ihre Wünsche an die Hochschulkommunikation. Danach stellen sie sich den Fragen des Publikums.

>> Raum: ZHG004

Julian Ausserhofer, Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) (>>> mehr)

Julian Ausserhofer ist assoziierter Forscher am Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft und promoviert am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien. Er forscht zu digitalen Methoden in den Sozialwissenschaften und im Journalismus sowie zu den Dynamiken sozialer Medien in Nachrichten und Politik. Er wirkt im Projekt „Networks of Outrage“ mit, das die Volkswagenstiftung im Programm «Wissenschaft und Datenjournalismus» fördert.

Klaus Rümmele, KIT (>>> mehr)

Als Leiter der Abteilung Crossmedia und Marketing entwickelt Klaus Rümmele mit seinem Team Konzepte für crossmediale Produktionen. In einem Onlinemagazin für Studierende, digitalen Pressemappen und anderen Publikationen versucht er, komplexe Informationen in Fotos, Videos und Infografiken zu veranschaulichen. Klaus Rümmele hat über Text-Bild-Relationen in der Literatur promoviert und vor seinem Wechsel ans KIT als Redakteur für die Badische Zeitung und die Zeitung zum Sonntag gearbeitet.

Sascha Venohr, ZEIT ONLINE (>>> mehr)

Als Head of Data Journalism verantwortet Sascha Venohr die datenjournalistischen Projekte von ZEIT ONLINE. Im Berliner Newsroom hat der 43jährige Journalist Daten als selbstverständliche Recherchequelle und Grundlage für interaktive Visualisierungen etabliert. Dort geschaffene Projekte gewannen den Grimme Online Award und erstmals als deutsche Website einen Online Journalism Award (ONA) in den USA. Bis zu seinem Wechsel zur ZEIT im Jahr 2009 war Sascha Venohr sieben Jahre als Redakteur für den Hessischen Rundfunk tätig.


B4 | Zur politischen Kommunikationsfähigkeit von Hochschulen und Hochschulverbünden - die Projektgruppe "Politische Kommunikation" | Best practice/Erfahrungsaustausch (für Berufserfahrene)

Initiativen und neue Gesetzesvorlagen von Bund und Ländern im Hochschulbereich zeigen die zunehmende Bedeutung der politischen Kommunikationsfähigkeit von Hochschulen und Hochschulverbünden. Vor diesem Hintergrund hat der Bundesverband Hochschulkommunikation eine Projektgruppe eingerichtet, um Rahmen, Methoden und Grenzen der politischen Kommunikation besser zu verstehen und um politische Kommunikation der Hochschulen weiter zu stärken. Im Rahmen dieses Workshops werden die aktuellen Tätigkeiten der Projektgruppe und der Stand „Implementierung“ des Themas vorgestellt. Die Referent/innen geben dabei auch einen Überblick über eigene Aktivitäten, z. B. über Veranstaltungsformate in Berlin, die Zusammenarbeit mit Verbänden und Hochschulleitungen.  

>> Raum: ZHG 1.141

Dr. Patrick Honecker, Universität zu Köln (>>> mehr)

Dr. Patrick Honecker leitet das zentrale Dezernat für Kommunikation und Marketing an der Universität zu Köln. Er arbeitet als Berater und Dozent u.a. für das Zentrum für Wissenschaftsmanagement in Speyer.

Julia Wandt, Universität Konstanz (>>> mehr)

Julia Wandt ist seit Februar 2010 Leiterin der Stabsstelle Kommunikation und Marketing sowie Pressesprecherin der Universität Konstanz. Vor ihrem Wechsel nach Konstanz war sie von Juni 2002 bis Januar 2010 Beauftragte für Kommunikation und Marketing der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen. Auch ihr Studium mit den Schwerpunkten Medien- und Kommunikationswissenschaft sowie Betriebswirtschaftlehre, insbesondere Marketing, schloss Julia Wandt an der Universität Göttingen ab.


B5 | Snapchat, Facebook, Boomerang und Co – mit welcher Strategie kommuniziert man erfolgreich? | Partner-Präsentation (eher für Berufserfahrene)

Snapchat, Facebook und Boomerang…. am Ende muss jede Kommunikation bei der eigenen Zielgruppe funktionieren, wirken und effizient sein. Wie dies sinnvoll geplant und umgesetzt werden kann, wird in diesem Panel skizziert und an Fallbeispielen und Strategie-Ansätzen erklärtund veranschaulicht.

>> Raum: ZHG001

Chris Höfner, TEMPUS CORPORATE / ZEIT Verlag (>>> mehr)

Chris Höfners (39) fachlicher Schwerpunkt liegt auf Digitale Medien - Konzeption und Redaktion. Zu ihren beruflichen Stationen zählen namhafte Unternehmen wie Hamburger Morgenpost, Hamburger Abendblatt, Gruner + Jahr AG, Gruner + Jahr Corporate Editors GmbH, Axel Springer AG, Tchibo GmbH und NDR Info. Seit April 2015 ist sie als Head of Digital beim Tempus Corporate. Chris Höfner studierte Journalistik / Kommunikations- und Kulturwissenschaften an der Universität Hamburg und absolvierte anschließend ein Tageszeitungs-Volontariat zur Redakteurin bei der Hamburger Morgenpost.


B6 | Bildrecht | Vortrag mit Diskussion (für Berufseinsteiger und Berufserfahrene)

Die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit von Hochschulen ist stark verknüpft mit dem Umgang mit Fotos und Bildern. Egal ob das Bildmaterial für den Internetauftritt oder für Werbeflyer genutzt wird - die Verwendung von Fotografien, Bildern und Videos unterliegt rechtlichen Vorgaben. Ziel des Vortrages ist es, den richtigen Umgang mit Bildern darzustellen. Wer hat Rechte an Bildern? Dürfen Bilder von Mitarbeitern ungefragt veröffentlicht werden? Können Personen das Veröffentlichen von Bildern, die Gebäude und Bauwerken zeigen, verbieten? Die Zuhörer haben die Möglichkeit, diese und andere damit verbundene Themenbereiche mit dem Vortragenden zu diskutieren.

>> Raum: ZHG006

Prof. Dr. jur. Andreas Wien, Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg (>>> mehr)

Prof. Dr. jur. Andreas Wien ist Volljurist mit der Befähigung zum Richteramt und höheren Verwaltungsdienst. Er ist Professor für Recht mit den Schwerpunkten Wirtschaftsrecht und Internetrecht an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus - Senftenberg. Neben zahlreichen Fachaufsätzen ist er Autor von Lehrbüchern zu den Themen Internetrecht, Arbeitsrecht, Personalrecht, Bürgerliches Recht, Existenzgründung, Handels- und Gesellschaftsrecht sowie Herausgeber eines Lehrbuchs zum Veranstaltungsmanagement und der wissenschaftlichen Schriftenreihe „Edition Wirtschaft und Recht“.


B8 | Wie geht eigentlich Merchandising an meiner Uni/Hochschule? | Partner-Präsentation (eher für Berufserfahrene)

In diesem Workshop ist auch das Auditorium gefordert: bringen Sie Fragen und Problemansätze Ihrer Institution mit. Wir behandeln die Notwendigkeit des Merchandising (Bildungswettbewerb), zeigen die ersten Ansätze auf und geben jede Menge Tipps zur Umsetzung und Finanzierung des Themas. Es werden alle Themenbereiche, vom e-shop bis hin zum eigenen physischen Shop auf dem Campus angesprochen. Vielleicht sind Ihre derzeitigen Fragezeichen zu dem Thema am Ende zu einem Ausrufezeichen mutiert. Ein Praxis-Workshop, aus dem Sie eine Menge Informationen für Ihr Projekt mitnehmen werden.

>> Raum: ZHG005

Michael Hagemann, UniMerch Merchandising GmbH (>>> mehr)

Die Hagemanngruppe ist seit fast 40 Jahren erfolgreich im Markt der „haptischen Werbung“ (zu der auch Merchandising zählt) tätig. Nach der Installation von Museumsläden in den Schlössern des Freistaat Bayern und der Allianz Arena folgte konsequent der Ausbau von Konzepten für Universitäten/Hochschulen. Michael Hagemann zählt durch seine Erfahrungen zu einem der Spezialisten in Deutschland und schafft es mit seiner unterhaltsamen Vortragsweise seine Zuhörer zu begeistern.


B9/C9 | Wissenschaftskommunikation mit Video: Welcher Film für welchen Zweck? | Vertiefungsworkshop 180 min (für Berufseinsteiger und Berufserfahrene)

Film wird als Kommunikationswerkzeug für Forschungseinrichtungen immer wichtiger. Neben dem gängigen Imagefilm haben sich verschiedene, sehr spezifische Formate entwickelt, passgenau für bestimmte Anwendungen, Kanäle und Nutzergruppen. Diese Vielfalt bietet große Gestaltungsspielräume, bedeutet aber auch, dass die Auswahl des passenden Filmformats entscheidend geworden ist für den Erfolg der Kommunikation.
In unserem Workshop „Welcher Film für welchen Zweck?“ stellen wir Ihnen die unterschiedlichen Filmformate vor und zeigen verschiedene Möglichkeiten der Umsetzung (Realdreh oder Animation, 2D oder 3D, Einsatz von Sprechern, Musik, Titeltafeln usw.). Dabei gehen wir auch auf wichtige Parameter wie Budget, Zeit- und Personalaufwand und Herstellungsdauer ein.
Ziel des Workshops ist es, die Kompetenz der Teilnehmer im Bereich der audiovisuellen Medien zu stärken und so ihre Zusammenarbeit mit Agenturen und Filmproduktionsfirmen effizienter zu gestalten und Ergebnisse besser bewerten zu können.

>> Raum: T0.134

Sibylle Grunze, Hoppenhaus & Grunze Medien (>>> mehr)

Sibylle Grunze ist Produzentin und Kamerafrau. Sie hat an der Filmakademie Baden-Württemberg studiert und arbeitet vor allem in den Bereichen Dokumentarfilm, Animation und Multimedia. Mit ihrer Firma Hoppenhaus & Grunze Medien (www.hgmedien.com) ist sie auf die Konzeption und Umsetzung wissenschaftlicher Online-Formate spezialisiert. Ihr Projekt „HZBzlog – Ein Tagebuch aus der Wissenschaft“ wurde 2014 mit dem Deutschen Preis für Online-Kommunikation ausgezeichnet.

Kerstin Hoppenhaus, Hoppenhaus & Grunze Medien (>>> mehr)

Kerstin Hoppenhaus ist Wissenschaftsjournalistin und Regisseurin. Sie hat zunächst Biologie studiert, später Wirtschafts- und Wissenschaftsfilm an der Filmakademie Baden-Württemberg. Sie hat viele Jahre Filme für das öffentlich-rechtliche Fernsehen realisiert und sich dann mit ihrer Firma Hoppenhaus & Grunze Medien auf wissenschaftliche Online-Formate spezialisiert (www.hgmedien.com). Im Frühjahr 2016 ist das von ihr mit herausgegebene Ebook „WebVideoWissenschaft“ beim Spektrum-Verlag erschienen.


B10 | Intern besser digital kommunizieren & kollaborieren Social Intranet & Co: Dimensionen, Trends und Erfolgsfaktoren der digitalen Binnenkommunikation von Hochschulen | Partner-Präsentation (für Berufseinsteiger und Berufserfahrene)

Schneller, direkter, sozialer, kollaborativer: Die Digitalisierung der internen Kommunikation kann viele Beiträge zur Effizienz & Transparenz von Hochschulorganisationen leisten.  Doch wie genau fördern digitale Formate und Interaktionsangebote die Kommunikation und Kollaboration? Welche Rolle spielen digitale soziale Komponenten für die Strukturierung des internen Dialogs und bei der Aktivierung von Mitarbeitenden? An Hand aktueller Trends geben wir einen Überblick über Entwicklungslinien der internen digitalen Kommunikation von komplexen Organisationen wie Hochschulen.
Mit Beispielen aus Projekten im Hochschulbereich sowie Best Practices aus der Wirtschaft machen wir Chancen verständlich und über konkrete Anwendungsfälle greifbar. Übergeordnete Anforderungen an die Nutzungserfahrung (User Experience) sowie Empfehlungen zur Projektplanung helfen Ihnen, Ihren Handlungsbedarf zu reflektieren und zu organisieren.

Am Ende des Vortrags bleibt Zeit zur angeregten Diskussion, getreu dem Motto „Hast du nach Innen das Mögliche getan, gestaltet sich das Äußere von selbst“ (Johann Wolfgang von Goethe).

>> Raum: ZHG002

Ein Impulsvortrag des Konferenzpartners Aperto - An IBM Company.

 

WELLE C

Donnerstag, 15.9.2016, 16:30 bis 18:00 Uhr

C1 | Vertraulichkeit versus Transparenz: Der kommunikative Umgang mit Drittmittelverträgen | Vortrag mit Diskussion (eher für Berufserfahrene)

Forschung an Hochschulen ist ohne Drittmittel nicht denkbar. Viele der zwischen Hochschulen und Drittmittelgebern geschlossenen Verträge sind vertraulich. Die Öffentlichkeit fordert besonders dann Einsicht in solche Verträge, wenn sie vermutet, dass die Vertragspartner ein kommerzielles Interesse an den Forschungsinhalten haben oder wenn es um militärische Forschung geht. Wie gehen Hochschulen und speziell Hochschulkommunikatoren mit dem steigenden Transparenzbedürfnis um? Wie beraten sie ihre Hochschulleitungen? Wie können sie mit der (Presse-)Öffentlichkeit kommunizieren?

Dr. Claudia Walther (BIS) stellt anhand von zwei Großspenden der gemeinnützigen Boehringer Ingelheim Stiftung an die Universität Mainz die Diskussion vor, die sich um die Verträge zur Förderung der Lebenswissenschaften und eines Institutes ergaben. Anschließend diskutieren sie, Volker Stollorz (Science Media Center), Dr. Ulrich Marsch (TU München) und die Workshopteilnehmer über das Für und Wider von Transparenzregeln.

>> Raum: ZHG 1.141

Dr. Ulrich Marsch, Technische Universität München (>>> mehr)

Ulrich Marsch, Jg. 1964, studierte Geschichte, Völkerrecht, Wirtschafts- und Technikgeschichte in München, Jerusalem und London. Nach beruflichen Stationen in der Max-Planck-Gesellschaft, bei Infineon Technologies AG, Süd-Chemie AG ist er seit 2007 Leiter des Corporate Communications Center der Technischen Universität München.

Volker Stollorz, Science Media Center Germany (>>> mehr)

Volker Stollorz arbeitete lange Jahre als freier Wissenschaftsjournalist, der für überregionale Zeitungen, Magazine und den öffentlichen Rundfunk Beiträge in den Bereichen Medizin und Lebenswissenschaften verfasst hat. Seine Veröffentlichungen mit dem Schwerpunkt Medizin und Lebenswissenschaften wurden mehrfach ausgezeichnet. Seit 2015 ist der Wissenschaftsjournalist nun Redaktionsleiter und Geschäftsführer im Science Media Center Germany, einer von der Klaus Tschira Stiftung geförderten Institution, die Journalisten Expertisen der Wissenschaften anbieten will, wenn Wissenschaft Schlagzeilen macht.

Dr. Claudia Walther, Boehringer-Ingelheim-Stiftung (BIS) (>>> mehr)

Claudia Walther studierte Biologie in Heidelberg und Brighton (England) und forschte am MPI in Göttingen. Sie arbeitete anschließend in der Kommunikation des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg und leitete die Wissenschaftskommunikation des Verbandes forschender Arzneimittelhersteller. Im Jahr 2009 übernahm sie die Geschäftsführung des Boehringer Ingelheim Fonds, Stiftung für medizinische Grundlagenforschung, und im Anschluss auch die Geschäftsführung der beiden anderen beiden Boehringer Ingelheim Stiftungen.


C2 | Das Volontariat – wie ist die Ausbildung (in Zukunft) zu gestalten? | Best practice/Erfahrungsaustausch

Was macht ein gutes Volontariat aus? Wie muss die Ausbildung gestaltet sein, damit sowohl der Volontär als auch der Ausbilder profitieren? Welche Zukunft hat das Volontariat an Hochschulen? Welche Veränderungen in der Ausbildung müssen hinsichtlich der zunehmenden Digitalisierung bedacht werden? Die Koordinatoren des Volo-Netzwerks, Katharina Frerichs und Richard Hill, sprechen mit bis zu zwei Hochschulpressesprechern, die zum ersten Mal bzw. schon seit vielen Jahren Volontäre ausbilden, über ihre Motivation eine solche Ausbildung anzubieten, ihre Tätigkeit als Ausbilder, Zukunftsperspektiven und was sie künftigen Ausbildern und Volontären raten. Der Workshop richtet sich an Volontär/innen als auch an (zukünftige) Ausbilder/innen.Das Volontariat – wie ist die Ausbildung (in Zukunft) zu gestalten?

>> Raum: ZHG003

Katharina Frerichs, Goethe-Universität Frankfurt (>>> mehr)

Katharina Frerichs ist seit 2014 Volontärin in der Abteilung PR & Kommunikation der Goethe-Universität Frankfurt. Sie studierte Medienwissenschaften und Kultur der technisch-wissenschaftlichen Welt an den Universitäten Paderborn und Braunschweig. Seit März 2016 koordiniert sie zusammen mit Richard Hill das Volo-Netzwerk des Bundesverbands Hochschulkommunikation.

Richard Hill, Hochschule Niederrhein (>>> mehr)

Richard Hill ist seit 2014 Volontär im Referat Hochschulkommunikation an der Hochschule Niederrhein. Er studierte Geschichte und Archäologie an der Georg-August-Universität Göttingen. Seit November 2015 koordiniert er zusammen mit Katharina Frerichs das Volo-Netzwerk des Bundesverbands Hochschulkommunikation.

Dr. Patrick Honecker, Universität zu Köln

Dr. Olaf Kaltenborn, Goethe-Universität Frankfurt


C3 | „It takes two to Tango“ Universitäre Hochschulkommunikation und internationales Forschungsmarketing | Best practice/Erfahrungsaustausch (für Berufseinsteiger und Berufserfahrene)

Unter der Dachmarke "Research in Germany" hat sich Internationales Forschungsmarketing als Strategie für leistungsstarke und weltweit attraktive Forschungsstandorte etabliert. Herausragende Wissenschaftler/innen, Innovationen und globale Wettbewerbsfähigkeit sind wichtige Bausteine für Hochschulen und Forschungseinrichtungen und damit auch für die universitäre Kommunikation.

Die Veranstaltung stellt erfolgreiche Projekte vor und fragt: Welche Schnittstellen innerhalb der eigenen Institutionen müssen für Projekte zum internationalen Forschungsmarketing geschaffen werden und welche weiteren Partner/innen gilt es zu berücksichtigen? Welche Rolle kann die Hochschulkommunikation in diesem Aushandlungsprozess überhaupt wahrnehmen – Katalysator, Mediator, Macher?
Preisträger des ersten DFG-Ideenwettbewerbs „Internationales Forschungsmarketing“ (2015) von der Universität Tübingen präsentieren hierbei ihr erfolgreiches Konzept „World Tour 2015“.

In einer Diskussion werden abschließend Erfolgsrezepte bei divergierenden Perspektiven und Interessenslagen der Akteure thematisiert (Fishbowl-Format).

>> Raum: Oec 0.168

Dagmar Bankamp, Deutsche Forschungsgemeinschaft (>>> mehr)

Dagmar Bankamp startete ihre berufliche Karriere als Verwaltungsbeamtin an der Bergischen Universität Wuppertal. Nach dem anschließenden Studium der Geographie und Politikwissenschaft an der Universität Trier war sie ca. 10 Jahre im wissenschaftlichen Eventmanagement bzw. in der akademischen Nachwuchsförderung am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ, der Universität Leipzig und zuletzt an der Georg-August-Universität Göttingen tätig. Durch eigene Auslandsforschungsaufenthalte in Johannesburg/RSA und Krakau/PL motiviert stellt sie ihren Erfahrungsschatz seit Juni 2016 in den Dienst des internationalen Forschungsmarketings.

Dr. Gernot Gad, Deutsche Forschungsgemeinschaft (>>> mehr)

Gernot Gad hat insgesamt 12 Jahre seiner beruflichen Tätigkeit in Asien verbracht, wo er unter anderem mit Bildungs- und Forschungsmarketing befasst war. Nach Stationen in Seoul und Tokyo, wo er für den DAAD arbeitete, war er von 2006 bis 2009 Gründungsdirektor des DFG-Büros in New Delhi. Seither arbeitet er in der DFG-Geschäftsstelle in Bonn im Bereich der Nachwuchsförderung und des internationalen Forschungsmarketings.

Dr. Andrea Schaub, Eberhard Karls Universität Tübingen (>>> mehr)

Andrea Schaub wechselte nach ihrer wissenschaftlichen Karriere in der Biologie 2007 von der Wissenschaft in die Forschungsförderung. Sie ist seit 2008 auf verschiedenen Positionen für die Umsetzung der Maßnahmen der Exzellenzinitiative an der Universität Tübingen zuständig: Bis 2012 als Geschäftsführerin des Exzellenzclusters, aktuell als Koordinatorin des Zukunftskonzeptes. Seit Anfang 2015 hat sie die Leitung der Stabsstelle „Internationale Forschungskooperationen und Forschungsstrategien“ inne und berät mit ihrem Team bei Fragen der Initiierung, Entwicklung und strategischen Weiterentwicklung von Kooperationen und Partnerschaften.


C4 | Hochschulkommunikation heute: Erste Ergebnisse einer Befragung unter Akteuren des Berufsfeldes. | Vortrag mit Diskussion (für Berufseinsteiger und Berufserfahrene)

An Hochschulkommunikatoren werden heute zahlreiche Erwartungen und Ansprüche herangetragen. Sie stehen häufig vor der Herausforderung, ihre (kommunikative) Rolle sowohl innerhalb ihrer Organisation als auch in ihrem Handeln nach Außen finden und ausgestalten zu müssen - und geraten dabei oft in Rollenkonflikte.
Im Vortrag stellen wir erste Ergebnisse der Befragung vor, die wir im Frühjahr 2016 in Kooperation mit dem Bundesverband Hochschulkommunikation durchgeführt haben. Es zeigt sich deutlich die Heterogenität der deutschen Hochschulen, die sich insbesondere in der Ausstattung, strukturellen Anbindung und dem Aufgabenprofil ihrer Kommunikationsabteilungen niederschlägt. Dies beeinflusst nicht nur den Handlungsspielraum, sondern auch das Selbstverständnis der Akteure. Wir möchten diese Ergebnisse mit Ihnen diskutieren und Ihnen unser Konzept für weitere Befragungswellen vorstellen.

>> Raum: ZHG002

Prof. Dr. Annette Leßmöllmann, KIT (>>> mehr)

Prof. Dr. Annette Leßmöllmann leitet die Abteilung Wissenschaftskommunikation am Institut für Germanistik des KIT und zudem die Studiengänge Wissenschaft – Medien – Kommunikation (B.A. und M.A.).

Christiane Hauser, KIT (>>> mehr)

Christiane Hauser ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Wissenschaftskommunikation am Institut für Germanistik und KIT und beschäftigt sich mit Akteuren der Wissenschaftskommunikation sowie der Rezeption von wissenschaftlichen Inhalten durch ein Laienpublikum.


C5 | Digitales Campusmagazin: Neue Wege der Kommunikation und Vernetzung | Partner-Präsentation (für Berufseinsteiger und Berufserfahrene)

Vertreter von Hochschulen stehen in der Hochschulkommunikation und im Bildungsmarketing alle vor demselben Problem: Informationsflut, langweilige Aufbereitung der Inhalte, fehlende Informationen, was die Zielgruppe interessiert und keine geeigneten Plattformen.
Wir glauben, dass attraktive Inhalte der Schlüssel sind, um mit den Zielgruppen in Dialog zu treten. Digitale Magazine liegen im Trend: Inhalte werden spannend präsentiert. Leser können über unterschiedliche Endgeräte auf Artikel zugreifen. Interaktionsmöglichkeiten schaffen neue Lese- und Lernerlebnisse.
Die Firma NEOCOSMO macht mit der Plattform PIIPE die Publikation von digitalen Magazinen einfach. Hochschulen können damit ihr Profil schärfen und Studienangebote sowie Forschungsergebnisse vermarkten. Eigene Themen lassen sich mit aktuellen Inhalten aus dem Web verknüpfen. Darüber können alle wichtigen Zielgruppen ständig informiert werden. Als Betreiber der Plattform erfährt man, für welche Themen sich die Leser besonders interessieren.
Die Pressestellen der Universität des Saarlandes und der TU Kaiserslautern werden über ihre Erfahrungen mit PIIPE berichten und Success Stories vorstellen.

>> Raum: ZHG001

Friederike Meyer zu Tittingdorf, Universität des Saarlandes (>>> mehr)

Friederike Meyer zu Tittingdorf leitet die Pressestelle der Universität des Saarlandes. Zuvor war sie mehrere Jahre lang Pressesprecherin des Kompetenzzentrums Informatik der Saar-Uni und Pressereferentin im Umweltministerium in Stuttgart. Meyer zu Tittingdorf hat Zeitgeschichte mit Politik und Französisch als Nebenfach an der Universität Tübingen und in Aix-en-Provence studiert.

Katrin Müller, Technische Universität Kaiserslautern

Sophia Schwär, NEOCOSMO GmbH (>>> mehr)

Sophia Schwär hat Wirtschafts- und Pädagogische Psychologie an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg studiert. Ihre Masterarbeit schrieb sie an der École polytechnique fédérale de Lausanne (EPFL) im Bereich digitale Bildungstechnologien. Seit 2015 arbeitet sie für die NEOCOSMO GmbH und berät Hochschulen, Bildungsinstitutionen und Unternehmen bei der Gestaltung und Umsetzung digitaler Bildungsstrategien.

Dr. Volker Zimmermann, NEOCOSMO GmbH (>>> mehr)

Dr. Volker Zimmermann hat Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik und Personalmanagement an der Universität des Saarlandes studiert und über Geschäftsprozessmanagement in Wirtschaftsinformatik promoviert. Seit 1992 beschäftigt er sich mit innovativen Technologien für Hochschulen und Bildungsinstitutionen. Volker Zimmermann war mehrfach an der Definition neuer Forschungs- und Technologieprogramme im Bereich digitales Lernen für das Bundesministerium für Bildung und Forschung beteiligt sowie für die EU Kommission im Feld "Technology-Enhanced Learning" tätig.


C6 | Diskussionsforum - Aktuelle rechtliche Probleme der Öffentlichkeitsarbeit | Besprechen einzelner aktueller Problembereiche und Diskussion (für Berufseinsteiger und Berufserfahrene)

Im Rahmen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit von Hochschulen tauchen immer wieder rechtliche Fragen auf. Der Vortragende stellt aktuelle Rechtsfragen aus dem Berufsalltag der Öffentlichkeitsarbeit und den rechtlichen Hintergrund vor und bietet den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, aktuelle Fragen und Probleme des Berufsalltags mit dem Vortragenden zu diskutieren. Gerne können konkrete Fragen auch bereits im Vorfeld an den Bundesverband oder bis zwei Tage vor Beginn der Bundestagung per E-Mail an andreas.wien@b-tu.de geschickt werden. Diese und die von den Zuhörerinnen und Zuhörern im Rahmen der Veranstaltung direkt gestellten Fragen werden im Diskussionsforum vorgestellt und diskutiert.

>> Raum: ZHG006

Prof. Dr. jur. Andreas Wien, Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg (>>> mehr)

Prof. Dr. jur. Andreas Wien ist Volljurist mit der Befähigung zum Richteramt und höheren Verwaltungsdienst. Er ist Professor für Recht mit den Schwerpunkten Wirtschaftsrecht und Internetrecht an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus - Senftenberg. Neben zahlreichen Fachaufsätzen ist er Autor von Lehrbüchern zu den Themen Internetrecht, Arbeitsrecht, Personalrecht, Bürgerliches Recht, Existenzgründung, Handels- und Gesellschaftsrecht sowie Herausgeber eines Lehrbuchs zum Veranstaltungsmanagement und der wissenschaftlichen Schriftenreihe „Edition Wirtschaft und Recht“.


C7 | Wie gewinnt man eine junge Zielgruppe im Netz – Die Entstehung von ZEIT Campus Online | Partner-Präsentation (für Berufseinsteiger und Berufserfahrene)

Im Mai 2016 startete ZEIT ONLINE ein neues Angebot für Studieninteressierte und Studierende: ZEIT Campus Online berichtet seither täglich über die relevanten Themen für das Leben zwischen Abitur und Jobeinstieg – das richtige Studium, die große Liebe, den besten Weg, erwachsen zu werden. In diesem Workshop beleuchten wir die Entstehungsgeschichte des Portals vor allem mit Bezug auf die nutzerorientierten Studienorientierungsangebote.
Nach umfassenden Zielgruppenanalysen, Umfragen und Nutzergesprächen ist mit ZEIT Campus Online ein neues Kommunikationsformat entstanden, das wir vorstellen und mit Ihnen diskutieren wollen. Wir teilen gern unsere Erfahrungen zu dem Online-Nutzungsverhalten der jungen Zielgruppe und geben Ihnen Einsichten in Erkenntnisse, Funktionalitäten und den Ausblick auf morgen.
Der Workshop richtet sich an alle, die Interesse an dem Thema Online-Kommunikation, Online-Marketing oder Websiteentwicklung haben.

>> Raum: ZHG004

Mathilde Cabenda, ZEIT ONLINE GmbH (>>> mehr)

Mathilde Cabenda studierte Kultur- und Kommunikationswissenschaften mit Schwerpunkt Markenstrategien. Als Produktmanagerin liegt ihr Schwerpunkt auf der zielgruppenadäquaten Angebotsentwicklung für Studieneinsteiger und Studierende bei ZEIT CAMPUS ONLINE. Zuvor war sie als Projektmanagerin bei der Webdesign-Agentur NPIRE sowie in der Designberatung bei LIGALUX, fischerAppelt tätig.

Gabriele Tücking, ZEIT ONLINE GmbH (>>> mehr)

Gabriele Tücking, studierte Kommunikationswissenschaftlerin mit Schwerpunkt Marketingkommunikation, arbeitet seit über sechs Jahren bei ZEIT ONLINE. Sie ist Leiterin des Produktmanagements aller Rubrikenmärkte und verantwortet maßgeblich deren stetige Weiterentwicklung, aktuell vor allem die Studienorientierungsangebote, seit kurzem in dem neuen Ressort ZEIT CAMPUS ONLINE sowie die Stellenmärkte. Zuvor war sie als Marketing Referentin an der Privaten Universität Witten/Herdecke tätig und hat im Bereich „Kommunikation & Marketing“ an der Universität Twente in den Niederlanden gearbeitet, wo sie auch studierte.


C8 | Veranstaltungen im Netz | Partner-Präsentation (für Berufseinsteiger und Berufserfahrene)

Wie bringe ich meine Veranstaltung ins Netz? Die Frage stellt sich in Kommunikationsabteilungen immer wieder neu, denn es gibt unzählige Möglichkeiten: Facebook-Event, Hashtag, Streaming, Live Conferencing, Snapchat Story, Social Media Wall, MeetUp, Eventbrite, etc. Genau genommen gibt es fast immer zwei Events: vor Ort und online. Es lohnt sich, vor allem letztere gesondert zu planen. Denn die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beider Welten haben ganz unterschiedliche Bedürfnisse. Scharfes Nachdenken führt manchmal zu der Erkenntnis, dass die Veranstaltung vor Ort auch wegfallen kann. So entstehen reine Online-Events mit besonderen Möglichkeiten und Herausforderungen. Im Workshop schauen wir uns gelungene Beispiele an, stellen Plattformen und Technologien vor, diskutieren über eigene Erfahrungen. Und vielleicht gelingt es uns, auch diesen Workshop parallel im Netz stattfinden zu lassen.

>> Raum: T0.136

Marcus Flatten, Mann beißt Hund

Marcus Flatten ist Mitgründer und Geschäftsführer der Hamburger Agentur Mann beißt Hund, die sich auf Bildungsmarketing und Wissenschaftskommunikation spezialisiert hat. Seit mehr als fünfzehn Jahren berät er Bildungseinrichtungen in Fragen der Kommunikation und des Marketings. Zu seinen Kunden gehören Hochschulen, aber auch Weiterbildungsanbieter, Wissenschaftsregionen oder Hersteller von Produkten für den Schulmarkt. Marcus Flatten studierte Biologie in Freiburg und kam in den 90er Jahren über den Wissenschafts- und Umweltjournalismus zur Kommunikation.


B9/C9 | Wissenschaftskommunikation mit Video: Welcher Film für welchen Zweck? | Vertiefungsworkshop 180 min (Teil 2) (für Berufseinsteiger und Berufserfahrene)

Film wird als Kommunikationswerkzeug für Forschungseinrichtungen immer wichtiger. Neben dem gängigen Imagefilm haben sich verschiedene, sehr spezifische Formate entwickelt, passgenau für bestimmte Anwendungen, Kanäle und Nutzergruppen. Diese Vielfalt bietet große Gestaltungsspielräume, bedeutet aber auch, dass die Auswahl des passenden Filmformats entscheidend geworden ist für den Erfolg der Kommunikation.
In unserem Workshop „Welcher Film für welchen Zweck?“ stellen wir Ihnen die unterschiedlichen Filmformate vor und zeigen verschiedene Möglichkeiten der Umsetzung (Realdreh oder Animation, 2D oder 3D, Einsatz von Sprechern, Musik, Titeltafeln usw.). Dabei gehen wir auch auf wichtige Parameter wie Budget, Zeit- und Personalaufwand und Herstellungsdauer ein.
Ziel des Workshops ist es, die Kompetenz der Teilnehmer im Bereich der audiovisuellen Medien zu stärken und so ihre Zusammenarbeit mit Agenturen und Filmproduktionsfirmen effizienter zu gestalten und Ergebnisse besser bewerten zu können.

>> Raum: T0.134

Sibylle Grunze, Hoppenhaus & Grunze Medien (>>> mehr)

Sibylle Grunze ist Produzentin und Kamerafrau. Sie hat an der Filmakademie Baden-Württemberg studiert und arbeitet vor allem in den Bereichen Dokumentarfilm, Animation und Multimedia. Mit ihrer Firma Hoppenhaus & Grunze Medien (www.hgmedien.com) ist sie auf die Konzeption und Umsetzung wissenschaftlicher Online-Formate spezialisiert. Ihr Projekt „HZBzlog – Ein Tagebuch aus der Wissenschaft“ wurde 2014 mit dem Deutschen Preis für Online-Kommunikation ausgezeichnet.

Kerstin Hoppenhaus, Hoppenhaus & Grunze Medien (>>> mehr)

Kerstin Hoppenhaus ist Wissenschaftsjournalistin und Regisseurin. Sie hat zunächst Biologie studiert, später Wirtschafts- und Wissenschaftsfilm an der Filmakademie Baden-Württemberg. Sie hat viele Jahre Filme für das öffentlich-rechtliche Fernsehen realisiert und sich dann mit ihrer Firma Hoppenhaus & Grunze Medien auf wissenschaftliche Online-Formate spezialisiert (www.hgmedien.com). Im Frühjahr 2016 ist das von ihr mit herausgegebene Ebook „WebVideoWissenschaft“ beim Spektrum-Verlag erschienen.


C10 | Arbeitstitel: Mein erstes Statement - Pressearbeit, aber richtig. | Workshop (eher für Berufseinsteiger)

Hier wird es um Richtlinien zum Verfassen von Pressemitteilungen gehen, dazu gibt es Tipps zum Verhalten bei Hörfunk- und Fernsehinterviews. Es geht um die Frage, wie kann ich mich richtig vorbereiten. Informationen zu Kampagnenentwicklung und -steuerung, sinnvolle Pflege von Pressekontakten und medialen Multiplikatoren.

>> Raum: Oec 0.169

Jürgen Jenauer, NDR/ DIPLOMA PFH (>>> mehr)

Jürgen Jenauer hat als trimedialer Journalist mehr als 1500 Beiträge in Hörfunk, Fernsehen und Online  für den NDR und die ARD erstellt. Er arbeitet außerdem seit 2012 als Dozent für Angewandte Medien an der DIPLOMA Fachhochschule Nordhessen in Bad Sooden- Allendorf und ist ebenso lange Mitglied des Netzwerkbüros für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit „Mediapool Göttingen“.

WELLE D

Freitag, 16.9.2016, 9:30 bis 11:00 Uhr

D1 | Tierversuche mit Primaten – eine kommunikative Herausforderung | Vortrag, Diskussion und Führung durch das Deutsche Primatenzentrum (für Berufseinsteiger und Berufserfahrene)

Das DPZ betreibt biologische und biomedizinische Forschung über und mit Primaten auf den Gebieten der Infektionsforschung, der Neurowissenschaften und der Primatenbiologie. In der Primatenhaltung werden zur Zeit rund 1300 Affen für die akademische Forschung gehalten und gezüchtet. In einem Vortrag mit anschließendem Rundgang durch die Primatenhaltung werden die Referenten anhand von Beispielen erläutern, wie und warum sie über das emotionale Thema Tierversuche sprechen. Außerdem werden sie darauf eingehen, wie sich das DPZ organisatorisch und kommunikativ auf mögliche Krisen vorbereitet. Mit den Teilnehmern wird diskutiert, welche Chancen und Fallstricke sie beim Thema Tierversuchskommunikation sehen und wie man diese nutzen beziehungsweise vermeiden kann.

>> Treffpunkt: Deutsches Primatenzentrum GmbH, Leibniz-Institut für Primatenforschung, Kellnerweg 4, 37077 Göttingen, Foyer, Haupteingang oder Busshuttle ab Hauptbahnhof „ZOB der Reisebusse“ (Start 9:00 Uhr)

Dr. Susanne Diederich, Deutsches Primatenzentrum – Leibniz-Institut für Primatenforschung (>>> mehr)

Dr. Susanne Diederich leitet die Stabsstelle Kommunikation am Deutschen Primatenzentrum. Transparent, glaubwürdig und proaktiv über Tierversuche zu sprechen sieht sie als wichtige Voraussetzung an, um Akzeptanz in der Öffentlichkeit zu erreichen.

Prof. Dr. Stefan Treue, Deutsches Primatenzentrum – Leibniz-Institut für Primatenforschung (>>> mehr)

Prof. Dr. Stefan Treue ist Direktor des Deutschen Primatenzentrums und Leiter der Abteilung Kognitive Neurowissenschaften. Er untersucht die Verarbeitung sensorischer Informationen im Gehirn. Für seine Forschung führt er unter anderem Tierversuche mit Rhesusaffen durch. Die Wissenschaft zu mehr Kommunikation über Tierversuche zu ermutigen, ist ihm ein wichtiges Anliegen.


D2 | Chance & Risiko – Reputationsmanagement als neue Königsdisziplin in einer digitalisierten Welt | Vortrag mit Diskussion (eher für Berufserfahrene)

Einführung in das Reputationsmanagement  ausgehend von der Frage, wie Hochschulen im Strudel aktueller politischen Tagesfragen und wissenschaftlichen  Fehlverhalten einzelner Wissenschaftler am besten ihre Reputation schützen. Dabei gehen wir auch der Frage nach, was Reputationsmanagement von der klassischen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit unterscheidet und was geeignete Strategien sind.

>> Raum: ZHG004

Dr. Roland Heintze, Faktenkontor GmbH (>>> mehr)

Dr. Roland Heintze ist seit 2003 geschäftsführender Gesellschafter des Faktenkontors und zeichnet in dem 30-köpfigen Beraterteam für die Themen Reputationsmanagement und Social Media Strategie verantwortlich. Nach einer Tätigkeit als Wirtschaftsjournalist war Roland Heintze 4 Jahre Sprecher der Mummert Consulting AG. Unternehmensberatungen zählen bis heute neben dem Finanzsektor und der Gesundheitsindustrie zu den Hauptkunden des Faktenkontors.

Jan Meßerschmidt, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, (>>> mehr)

Jan Meßerschmidt wechselte nach dem Studium der Politikwissenschaft und einer kurzen Forschungsphase an der Universität Greifswald 1993 in den Journalismus. Zunächst arbeitete er als Redakteur beim Sender Antenne MV, wechselte später in die Freiberuflichkeit und berichtete vor allem für den Norddeutschen Rundfunk aber auch für alle anderen ARD-Sender sowie Deutschlandradio/Deutschlandfunk. Schwerpunkte seiner Berichterstattung waren Kultur und Wissenschaft.
Im Jahr 2008 wechselte er an die Universität Greifswald. Dort leitet er die Presse- und Informationsstelle.


D3 | HAN University of Applied Sciences: A network strategy in times of disruptive change | Vortrag mit Diskussion (in englischer Sprache, eher für Berufserfahrene)

Our society is experiencing a period of accelerated change, a period in which new techniques are leading to disruptive changes in diverse fields and industries. Apps like Uber are turning the taxi market upside down. Airbnb is shaking up the hotel industry, and Expedia is doing the same with the travel industry. These and other game changers are taking full advantage of the potential of online techniques in a world of shared economies, a world in which the consumer has complete freedom of choice. Will it be just a matter of time before a game changer shakes up the world of higher education?
Joris den Hartog is a marketing and communications manager at HAN University of Applied Sciences. His vision is that schools that are able to connect all the stakeholders of education through online and offline learning communities will be the leading schools of the future. Because only these schools will enable their students to benefit from the full potential that these new and disruptive techniques bring to learning. New techniques that will create networks of individuals with shared interest. In themselves these networks have more wisdom and potential for learning, research and development than any traditional – teacher-based or student-based – models. In fact these communities become hubs in which the stakeholders – scholars, teachers, students and the professional field – are connected without restraints and borders and all benefit from the relationships within the network. For the simple reason that the sum of the knowledge and potential of the network is much greater than the potential of the individuals who are connected to it. Schools that are able to unleash this potential will be the future game changers of higher education.
HAN is one of the large universities of applied sciences in the Netherlands. From two campuses in the cities Arnhem and Nijmegen, it provides 65 Bachelor’s courses and 21 Master’s courses to over 32,000 students originating from over 70 countries. Among them are many students from across the border in Germany. The Marketing, Communications and Public Relations department of HAN University of Applied Sciences (55 fte) has the mission of supporting the transition of the school toward a new paradigm in which the wisdom is in the hands of all the stakeholders of HAN’s learning communities.
As a first step towards realizing these goals, Joris and his colleagues have changed the Marketing, Communications and Public Relations department from a centrally led staff department into a matrix-led organization with centralized and decentralized teams and fields of knowledge. The next step is to transform the efforts of the over 55 marketing and communication professionals within the unit. This entails a shift from executing marketing and communication activities toward supporting the different learning communities in the school to execute these functions themselves. This means, for example, not building useful apps for the students at the school, but facilitating a platform from which students, teachers and scholars can build useful apps for themselves. And not creating new content to be placed on HAN’s website, but stimulating and encouraging skills and behavior among all the stakeholders of learning communities to create and place their own content and share it within their networks.
As a result of this, HAN University of Applied Sciences won’t have just 55 marketing and communication professionals in the future, not 500 or even 5,000, but up to 500,000 because the potential of the learning communities is endless.  
Structure of the workshop:

  1. As a consequence of disruptive innovations society is changing rapidly
  2. Will this shake up the world of higher education as well?
  3. What does this mean for HAN University of Applied Sciences?
  4. What is the big, hairy and audacious goal of the Marketing, Communication and Public Relations department?
  5. Where are we now?
  6. Are we just dreaming or also getting things done differently?  
  7. Is your school prepared for the changes in society?
  8. What would this mean for you and what should be done?
  9. What could be added?
  10. Wrap up.

>> Raum: ZHG1.140

Joris den Hartog, HAN University of Applied Sciences (Hogeschool van Arnhem en Nijmegen) (>>> mehr)

Joris den Hartog (47) is a marketing and communications professional from the Netherlands. He had a career in marketing and communication in the banking industry before continuing his career in the field of higher education in 2013. He holds Master’s degrees in Marketing and Law, which he acquired at universities in the Netherlands, the USA and Japan. Joris lives with his wife and three children in Arnhem.


D4 | Crossmedia in der Hochschulkommunikation: Bestandsaufnahme & Perspektiven | Knowledge-Café (eher für Berufserfahrene)

Im Knowledge-Café zum Thema Crossmedia erarbeiten die Teilnehmer gemeinsam neue Ansätze für die Verknüpfung vorhandener Kommunikationskanäle in der Hochschulkommunikation. Im Vordergrund stehen der freie Austausch und das Zusammentragen neuer Ideen. Ein weiterer Fokus soll darauf liegen, Probleme und Hemmnisse zu identifizieren, die einer systematischen crossmedialen Arbeit bisher möglicherweise im Weg stehen.

>> Raum: ZHG 1.141

Astrid Slizewski, Hausdorff Center for Mathematics (>>> mehr)

Astrid Slizewski verantwortet die Öffentlichkeitsarbeit am Hausdorff Center for Mathematics. Zuvor war sie Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit am Deutschen Primatenzentrum und mehrere Jahre lang als wissenschaftliche Mitarbeiterin und freie Redakteurin tätig.


D5 | Profilbildung durch Kommunikation: messen, steuern, planen | Partner-Präsentation (für Berufseinsteiger und Berufserfahrene)

Andreas Quest:
Mit welchen Kennzahlen misst die Medienresonanzanalyse die Profilbildung? Wovon wir reden, wenn wir Kennzahl sagen.

Blandina Mangelkramer: Wie lässt sich der Erfolg universitärer Kommunikationsarbeit effektiv steuern? Dokumentieren was machbar ist.

Dr. Stefan Lennardt: Wie können wir erfolgreiche Profilbildung planen? Ein internationaler Blick auf die Benchmarks von morgen.

>> Raum: ZHG003

Prof. Dr. Stefan Lennardt, MODULDREI Strategie und Kommunikation GmbH (>>> mehr)

Stefan Lennardt ist Professor für Journalistik an der privaten Hochschule BiTS, die zum Laureate-Konzern gehört. Mit seinem Team bei Moduldrei berät er Unternehmen, Stadtwerke und Kommunen in Fragen der strategischen Kommunikation. Lennardt war zuvor u.a. Geschäftsführer bei Scholz & Friends und im Management des Kabelnetzbetreibers Unitymedia.

Blandina Mangelkramer, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (>>> mehr)

Blandina Mangelkramer leitet seit 2014 die Abteilung Kommunikation und Marketing an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, wo sie zuvor bereits als Pressesprecherin tätig war. Davor arbeitete die gelernte Journalistin unter anderem als Pressesprecherin für den deutschen Markt beim IT-Konzern Fujitsu Technology Solutions sowie als Senior-Beraterin bei der Agentur Kaltwasser Kommunikation.

Andreas Quest, pressrelations GmbH (>>> mehr)

Andreas Quest ist seit 2012 bei pressrelations tätig und berät Kunden bei der Einrichtung von Medienanalysen. Darüber hinaus hat er einen Lehrauftrag für Kommunikations-Controlling an der Hochschule Mittweida. Von 2005 bis 2011 war er als Geschäftsführer der in pressrelations aufgegangenen X-RAY Media GmbH tätig. Er verfügt über umfassende Erfahrungen im Informationsmanagement und der Medienanalyse.


D6 | Hochschulen werden als Marken wahrgenommen – auch von sich selbst? | Workshop (für Berufseinsteiger und Berufserfahrene)

Namen und Abzeichen von Universitäten haben einen hohen Wiederkennungswert; sie sind Marken mit einem besonderen Potenzial. Wer z.B. beim Sport ein T-Shirt der Goethe-Universität oder der Harvard Business School trägt, zeigt nicht nur Lokalkolorit, sondern vermittelt ein ganz bestimmtes Bild von sich selbst. Zeichen einer Universität schaffen hierbei also genauso Zuordnung und Identifikation wie dies sonst „klassische“ Marken tun.
Die Veranstaltung stellt Grundlagen des Markenrechts dar und zeigt strukturiert auf, welche Schritte unternommen werden müssen, um die Erschließung der Marke „Universität“ zu sichern.

>> Raum: ZHG002

Dr. Gernot Schmitt-Gaedke, Goethe-Universität Frankfurt (>>> mehr)

Seit einem Jahrzehnt berate ich Kreative, Institutionen und Unternehmen in Sachen Werbung und geistiges Eigentum. Bei der Beratung von Hochschulen steht häufig das Markenrecht im Mittelpunkt: Wie können Zeichen – z.B. Namen, Symbole, Jingels und Produktformen – als Marke geschützt und verteidigt werden? Was muss beim Abschluss von Lizenzverträgen beachtet werden? Unter welchen Voraussetzungen darf Open Source-Software verteilt werden?


D7 | EUPRIO – Verband der europäischen Hochschulkommunikation | Workshop (für Berufseinsteiger und Berufserfahrene)

EUPRIO steht für „European Universities Public Relations and Information Officers“ und ist der europäische Verband für Hochschulkommunikation (www.euprio.eu).

Der Workshop richtet sich an die rund 45 deutschen Mitglieder und darüber hinaus an alle Interessierten: Kolleginnen und Kollegen, die mehr über Austauschmöglichkeiten innerhalb des europäischen Netzwerkes EUPRIO erfahren möchten, sind herzlich willkommen.

Wir informieren über den Stand der Dinge bei der deutschen Mitgliederverwaltung, berichten über aktuelle EUPRIO-Personalia und stellen Themenplanung und Projekte des Steering Committees sowie der Task Forces vor. Dabei geht es um weiterführende Netzwerkideen, Initiativen, Professionalisierungsangebote und Diskussionsplattformen. Für alle, die bei der Jahrestagung 2016 in Antwerpen nicht dabei sein konnten, gibt es einen Rückblick. Ansonsten schauen wir gerne nach vorne und freuen uns auf den gemeinsamen Austausch zur EUPRIO-Jahreskonferenz 2017 an der Universität Mannheim.

>> Raum: T0.134

Kerstin Lauer, Hochschule der Medien (>>> mehr)

Kerstin Lauer ist seit 1999 Pressesprecherin der Hochschule der Medien in Stuttgart. Dort hat sie den Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit aufgebaut. Erste Erfahrungen in der Kommunikation hat die Diplom-Übersetzerin und Referentin für Unternehmenskommunikation als selbständige PR-Redakteurin gesammelt. Zuvor war sie unter anderem im Vertrieb, als Lektorin und Übersetzerin tätig. Seit Januar 2012 ist Kerstin Lauer national representative der deutschen Hochschulen im Steering Committee von EUPRIO.

Maiken-Ilke Groß, Folkwang Universität der Künste (>>> mehr)

Seit 2001 ist Maiken-Ilke Groß Pressesprecherin der Folkwang Universität der Künste und leitet den Bereich Kommunikation & Medien. Sie studierte Angewandte Theaterwissenschaft, arbeitete als freie Kulturjournalistin, Werbetexterin und in der Unternehmenskommunikation beim Fernsehen. Von 2005 bis 2008 war sie Vorstandsmitglied im Bundesverband Hochschulkommunikation und Vorsitzende der Sprecher deutschsprachiger Kunst- und Musikhochschulen. Seit 2009 ist sie stellvertretende Vorsitzende des Landesverbands Hochschulkommunikation NRW; seit 2012 deputy representative Deutschland im Steering Committee von EUPRIO.


D8 | Die Zukunft ist lokal – ein klassisches Medienhaus und die Anforderungen im digitalen Zeitalter | Vortrag mit Diskussion (für Berufseinsteiger und Berufserfahrene)

>> Raum: Oec 0.169

Dr. Uwe Graells, Geschäftsführer/Chefredakteur Göttinger Tageblatt Mediengruppe (Madsack)