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Destination Germany – Neue Blickwinkel, neue Aufgaben für die Hochschulkommunikation

So lautet das Rahmenthema der Jahrestagung des Bundesverbands Hochschulkommunikation e. V., die vom 12. bis 14. September 2018 (Vortagung 11. und 12. September) in Heidelberg stattfinden wird.

Vor dem Hintergrund der aktuell wahrgenommenen "Wissenschaftsfeindlichkeit" in den USA und den Auswirkungen des "Brexit" wird sich Tagung auf internationale Kommunikation in all ihren Facetten richten: Welche Punkte sind bei internationaler Kommunikation zu beachten? Wie können deutsche Hochschulen sich als attraktive Orte für Forschung und Lehre positionieren - und vor allem zeigen, dass sie dies bereits sind? Wie können sie Wissenschaftler_innen und Studieninteressierte aus anderen Ländern ansprechen? Wie sieht eine gemeinsame Willkommenskultur von Hochschulen, ihren Städten und Regionen idealerweise aus? Und was bedeuten die aktuellen Entwicklungen für die Markenbildung von Hochschulen?

Die Jahrestagung widmet sich diesen Aspekten in zahlreichen Vorträgen, Workshops, Best Practice-Beispielen und anderen Formaten. Auch auf Internationalisierung ausgerichtete Initiativen der Bundesländer, außeruniversitärer Wissenschaftseinrichtungen oder der Kommunen sollen angesprochen werden.


Dienstag, 11.9.2018

14:00 bis 17:30 Uhr IQ_HKom-Vortagung mit IQcamp

Mittwoch, 12.9.2018

ab 11:00 Uhr Registrierung im Tagungsbüro
Gebäude "Neue Universität" statt, Universitätsplatz, 69117 Heidelberg
09:00 bis 12:30 Uhr Fortsetzung Vortagung
12:30 bis 14:00 Uhr "Kleine Kreise"
15:00 bis 16:30 Uhr Eröffnung der Jahrestagung durch Julia Wandt, Vorsitzende des Bundesverbands Hochschulkommunikation e. V.
Die Rehumanisierung der Kommunikation - Keynote von Tim Leberecht, Gründer und CEO der Business Romantic Society
17:00 Uhr Start der Führungen,
Treffpunkt vor dem Gebäude "Neue Universität"
18:30 Uhr Get together in der "Alten Universität"

Donnerstag, 13.9.2018

09:00 bis 11:00 Uhr Mitgliederversammlung des Bundesverbands Hochschulkommunikation e. V. (nur für Mitglieder)
ab 11:30 Uhr Workshops Welle A
ab 14:15 Uhr Workshops Welle B
ab 16:30 Uhr Workshops Welle C
ab 19:30 Uhr Lange Nacht der Hochschulkommunikation, "Güterbahnhof", Zollhofgarten 2, 69115 Heidelberg

Freitag, 14.9.2018

ab 09:30 Uhr Workshops Welle D
11:30 bis 12:30 Uhr Abschluss-Plenum

Die Workshops im Einzelnen:

WELLE A

Donnerstag, 13.9.2018, 11:30 bis 13:00 Uhr

A1: Gefährdet. Verfolgt. Geflüchtet. - Neue Anforderungen an die Kommunikation an deutschen Hochschulen

Neue Anforderungen an die Kommunikation

Deutsche Hochschulen sind stolz auf ihre Internationalität. Die Nationenvielfalt ist eine Bereicherung auf den Campi und wird gern und aktiv nach außen kommuniziert. Zunehmend suchen auch Forschende an unseren Hochschulen Zuflucht, die in ihren Heimatländern nicht mehr frei arbeiten können bzw. gefährdet sind. Junge Menschen, geflüchtet aus Krisen- und Kriegsgebieten, nehmen in Deutschland ihr Studium auf bzw. setzen es fort. Welche Auswirkungen hat das auf die Kommunikation einer Hochschule, die externe wie die interne? Wie kann man umgehen mit Angst, Unsicherheit oder auch Misstrauen? Wie schafft man den Spagat zwischen öffentlichem Interesse an den Schicksalen von Betroffenen und deren Sicherheitsbedürfnis?

IMPULSVORTRÄGE und DISKUSSION

Florian von Bothmer (>>> mehr)

Florian von Bothmer war nach Abschluss seines Magisterstudiums der Arabistik und Politikwissenschaft an der Universität Leipzig und der al-Mustansiriya Universität /Bagdad für viele Jahre in Palästina, Abu Dhabi, dem Libanon und Jordanien im Bereich der Bildungskooperation tätig. Sein letzter Auslandsaufenthalt führte ihn nach Amman/Jordanien, wo er half das International Office der Deutsch-Jordanischen-Hochschule aufzubauen und dies für 4 Jahre leitete. 2013 übernahm er Aufbau und Leitung des Goethe Welcome Centre, welches die zentrale nichtakademische Beratungsstelle und Serviceeinrichtung für internationale ForscherInnen und DoktorandInnen an der Goethe-Universität in Frankfurt darstellt.

Sandra Sieraad (>>> mehr)

Sandra Sieraad ist stellvertretende Pressesprecherin und leitet die Abteilung Medien und News im Referat für Kommunikation der Universität Bielefeld. Sie ist Diplom-Journalistin (Leipzig, Tucson/USA). Mit Hochschulkommunikation beschäftigt sie sich seit 14 Jahren, zunächst an der Universität Kiel, seit 2011 in Bielefeld. Weitere berufliche Stationen: Mitteldeutscher Rundfunk, Handwerkskammer zu Leipzig.

Dr. Olaf Kaltenborn (>>> mehr)

Dr. Olaf Kaltenborn ist seit 2006 Leiter der Abteilung PR und Kommunikation und Pressesprecher der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Davor war er in ähnlicher Position an der Universität Witten/Herdecke tätig. Nach seinem Studium der Journalistik an der Universität Dortmund promovierte Olaf Kaltenborn an der Universität Essen. Bevor er in die Hochschulkommunikation wechselte, arbeitete er journalistisch u. a. für die Süddeutsche Zeitung, die NZZ und den Deutschen Depeschendienst.


A 2 (40 min): So gelingt Live-Communication mit Schülern – wie Sie Schüler von deutschen Schulen im In- und Ausland von Ihrer Hochschule begeistern

PARTNER-PRÄSENTATION der Einstieg GmbH/Jugendstil

Beginn: 11.30 Uhr

Dauer: 40 min,

Sabine Gärtner (Agentur Jugendstil)


A 3 (40 min): Jubiläumswein als Mittel der Hochschulkommunikation

Wein ist die Antwort! – Wie war nochmal die Frage?! Wein wird seit der Antike als Genussmittel geschätzt. Dass er auch als Instrument der Hochschulkommunikation dienen kann, ist eine eher neue Erkenntnis. In jüngerer Zeit gab es bereits mehrere Beispiele von Universitäts- und Jubiläumsweinen. Dass Wein nicht nur im praktischen Genuss ein hervorragender Kommunikationsverstärker ist, zeigt dieser Workshop an zwei unterschiedlichen Praxisbeispielen, die eins gemeinsam haben: Ein „rundes“ Jubiliäum war der Anlass dafür, universitäre Freude in Flaschen zu verpacken. Die erfahrenen Hochschulkommunikatoren Florian Klebs, Universität Hohenheim, und Dr. Andreas Archut, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, berichten, wie ihre Hochschulen Wein nutzen, um ihre 200-jährigen Jubiläen zu feiern und auch Zielgruppen zu erreichen, die etwas außerhalb des hochschulkommunikativen Mainstreams liegen.

BEST PRACTICE/ERFAHRUNGSAUSTAUSCH; (eher) für Berufserfahrene

Beginn: 12.20 Uhr

Dauer: 40 min

Andreas Archut (>>> mehr)

Dr. Andreas Archut ist seit 2000 Pressesprecher und seit 2013 Dezernent für Hochschulkommunikation der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Der promovierte Chemiker ist Lehrbeauftragter für Wissenschaftskommunikation an der Universität Ulm und der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Als "Anerkannter Berater für deutschen Wein" veranstaltet er nebenberuflich Weinseminare.

Florian Klebs (>>> mehr)

Florian Klebs ist Pressesprecher und Leiter der Abteilung Hochschulkommunikation der Universität Hohenheim.


A 4: Wie ticken die Studierenden von morgen? Was wir von 700.000 Studieninteressierten lernen können

2014 ist der Studium-Interessentest online gegangen, den ZEIT ONLINE gemeinsam mit der HRK entwickelt hat. Seither haben bereits über 700.000 Studieninteressierte daran teilgenommen.  Die Auswertung der Testergebnisse aus vier Jahren liefert relevante neue Erkenntnisse über die Studienbewerber von morgen. Wo liegen die studienbezogenen Interessen der angehenden Studierenden? Welche Studiengänge in Deutschland sind besonders beliebt? Wie steht es um den Studienstandort Deutschland für Studieninteressierte aus dem Ausland? Wie beliebt ist ein Auslandsstudium für deutsche Studenten? 

Mathilde Cabenda, Teamleitung des Produktmanagements der digitalen Angebote für Studien- und Berufsorientierung bei ZEIT ONLINE, berichtet über zentrale Erkenntnisse aus dem online Nutzungsverhalten der Studierenden von morgen.

PARTNER-PRÄSENTATION; VORTRAG mit DISKUSSION

Mathilde Cabenda (>>> mehr)

Mathilde Cabenda ist Teamleitung des Produktmanagements der digitalen Angebote für Studien- und Berufsorientierung bei ZEIT ONLINE. Ihr Fokus liegt auf der zielgruppengerechten Umsetzung und Weiterentwicklung der Online-Plattformen für Studienwahl und Berufseinstieg auf ZEIT Campus. Zuvor war sie in Design- und Werbeagenturen der Medienbranche tätig, wie LIGALUX (FischerAppelt), Markenfilm und NPIRE.


A 5: Die Hochschulmarke - Schutz, Lizenzierung und Durchsetzung über die Grenzen hinaus

Namen und Abzeichen von Universitäten haben einen hohen Wiederkennungswert; sie sind Marken mit einem besonderen Potenzial. Wer z.B. beim Sport ein T-Shirt der Goethe-Universität oder der Harvard Business School trägt, zeigt nicht nur Lokalkolorit, sondern vermittelt ein ganz bestimmtes Bild von sich selbst. Zeichen einer Universität schaffen hierbei also genauso Zuordnung und Identifikation wie dies sonst „klassische“ Marken tun.

Die Veranstaltung stellt Grundlagen des Markenrechts dar und zeigt strukturiert auf, welche Schritte unternommen werden müssen, um die Erschließung der Marke „Universität“ auf internationaler Ebene zu sichern.

WORKSHOP; (eher) für Berufserfahrene

Gernot Schmitt-Gaedke (>>> mehr)

Seit einem Jahrzehnt begleitet Gernot Schmitt-Gaedke (Lehrbeauftragter, Universität Frankfurt / Rechtsanwalt, lexTM Rechtsanwälte) Universitäten und andere Institutionen in Sachen Werbung und geistiges Eigentum. Bei der Beratung von Hochschulen steht häufig das Markenrecht im Mittelpunkt: Wie können Zeichen, z.B. das Logo, der Name oder der Slogan der Universität, international als Marke geschützt und verteidigt werden? Was muss beim Abschluss von Lizenzverträgen beachtet werden?


A 6 (40 min): Aber bitte (auch) auf Englisch – Übersetzungsmanagement an Hochschulen

Internationalisierung gilt an deutschen Hochschulen längst als Querschnittsthema – Studierende und Dozenten sind mobil, Studiengänge werden auf Englisch angeboten und Forschungsergebnisse werden selbstverständlich auf Englisch publiziert. Will die Universität wettbewerbsfähig bleiben, müssen Hochschulmanagement und die Kommunikation nach innen und außen mit dieser sprachlichen Entwicklung Schritt halten. Übersetzungsdienstleistungen und die Einführung einer englischen Corporate Language werden deshalb immer wichtiger. Der Vortrag gibt Einblicke in den Aufbau eines universitätsinternen Übersetzungsservices sowie über die Herausforderungen beim Übersetzen von Verwaltungsdokumenten, Pressemitteilungen und Webseiten. Der Einsatz von Übersetzungssoftware in der Praxis wird ebenso beleuchtet wie die Zusammenarbeit mit Übersetzungsagenturen und Freiberuflern. 

VORTRAG mit DISKUSSION; (eher) für Berufseinsteiger

Beginn: 11.30 Uhr

Dauer: 40 min

Carolin Schrenk (>>> mehr)

Carolin Schrenk ist seit 2016 an der Universität Mainz tätig. Dort ist sie für Aufbau und Koordination eines Übersetzungsprojekts verantwortlich, das den englischsprachigen Auftritt der Universität nach innen und außen steuert. Während und nach ihres Studiums der Übersetzungswissenschaften an den Universitäten Heidelberg und Grenoble arbeitete sie als Übersetzerin u.a. bei der Europäischen Kommission und internationalen Übersetzungsagenturen. Carolin Schrenk ist Mitglied im ‚Netzwerk Hochschulübersetzer/innen'.


A 7 (40 min): Leitlinien zur guten Wissenschafts-PR ... und wo ich sie nicht umsetzen konnte

Die Leitlinien zur guten Wissenschafts-PR sind Selbstverpflichtung und Orientierung. Es gibt aber Situationen, in denen wir nicht oder nur in Teilen leitlinienkonform arbeiten. Die Gründe können ganz unterschiedlich sein: Vom schlichten Zeitmangel über fehlendes Verständnis unserer Ansprechpartner und Hochschulleitungen bis zu Verschwiegenheitsklauseln oder einem eigenen, bewussten Entschluss. Ziel des Kurzworkshops ist es, diese Szenarien zu identifizieren und zu diskutieren. An welchen Stellen und wie könnten wir besser werden?

KURZWORKSHOP; (eher) für Berufserfahrene

Beginn: 12.20 Uhr

Dauer: 40 min

Dr. Elisabeth Hoffmann (>>> mehr)

Dr. Elisabeth Hoffmann leitet die Stabsstelle Presse und Kommunikation der TU Braunschweig. Sie studierte Vergleichende Literaturwissenschaft, Germanistik und Kommunikationswissenschaft an der Universität Bonn und war dort bis zur Promotion 1994 als Wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig. Ihr Volontariat absolvierte sie bei der Deutschen Universitäts-Zeitung (DUZ). 2008 bis 2014 war sie sie Vorstandsvorsitzende des Bundesverbands Hochschulkommunikation. Sie ist nebenamtlich Prokuristin der Haus der Wissenschaft Braunschweig GmbH und Mit-Organisatorin des Siggener Kreises.


A 8: Erfolgreich Hochschulmagazine produzieren: Trias aus Journalismus, Grafikstudierenden & Pressestelle

Corporate Publishing am Beispiel des IMPETUS. Es geht um das Recherchieren, Schreiben und Fotografieren von journalistischen Geschichten in der eigenen Hochschule: Anhand vorgegebener und eigener Themen wird Journalismus plastisch greifbar und praktisch umgesetzt – durch Interviews, Reportagen, Features und andere Erzählformen. Gemeinsam mit HAW-Pressesprecherin und Initiatorin Dr. Katharina Jeorgakopulos und Lehrbeauftragten aus der journalistischen Praxis wird so ein komplettes Magazin gestaltet, inklusive Kurzberichten, News und Teaser. Alle Akteure sonst kommen  ausschließlich aus der HAW Hamburg: die angehenden Art-Direktoren aus dem Studium Editorial-Design, die Fotografen aus dem Studiengang Fotografie und die Illustratoren aus dem Studium Illustration – zusammen simulieren wir einen über ein Semester hinweg realistischen Redaktionsalltag mit allen Höhen und Tiefen. Als hochprofessionelles Printprodukt (mit digitalen Schnittmengen) weist es bewusst über die Hochschule hinaus – als Visitenkarte der HAW Hamburg.

BEST PRACTICE/ERFAHRUNGSAUSTAUSCH; (eher) für Berufserfahrene

Dr. phil. Katharina Jeorgakopulos (>>> mehr)

Seit 1998 war die promovierte Literaturwissenschaftlerin mit einschlägigen Medien-Erfahrungen erst im Marketing für die TUHH tätig, seit 2004 ist sie Pressereferentin und Pressesprecherin der HAW Hamburg. Als Länderfürstin vertritt sie im Bundesverband der deutschen Hochschulkommunikatoren die Hamburger Hochschulpressestellen. Sie ist seit 2009 im Beirat des Vorstandes des DJV Hamburg und leitet den AK Presse & Öffentlichkeitsarbeit. Seit 2018 ist sie stv. Vorsitzende des Bundesfachausschuss PÖ im DJV Bund.

Ansbert Kneip (>>> mehr)

Lehrbeauftragter Seminarleitung "Impetus" #26/ zuvor Leitender Redakteur bei "Dein SPIEGEL" und SPIEGEL. Journalist, Ausbildung an der Henri-Nannen-Schule, seit 1990 beim SPIEGEL. Redakteur im Politik- und Deutschlandressort, später im Reportageressort. Ausgezeichnet mit dem Nannen-Preis und den Deutschen Reporterpreis. Mitglied mehrerer Entwicklungs-Teams in der SPIEGEL-Gruppe, Mitbegründer und Redaktionsleiter des Kinder-Nachrichtenmagazins "Dein SPIEGEL". Seit Mitte 2017 im Vorruhestand.

Patrick Mariathasan (>>> mehr)

Freiberuflich / Selbstständig, Designer, Art Director. Masterstudent der HAW Hamburg im Studienfach Kommunikationsdesign. Er erhielt u.a. den ADC Award – Auszeichnung 2015 wie weitere Preise. Das Buch zum 70. Geburtstag des Nachrichtenmagazins DER SPIEGEL als »Spiegel«-Bild der Zeitgeschichte wurde u.a. von den Hamburger Grafikern Lynn Dohrmann und Patrick Mariathasan gestaltet. Zum XING Profil: www.xing.com/profile/Patrick_Mariathasan/cv

Lynn Dohrmann (>>> mehr)

Lynn Dohrmann ist eine Hamburger Grafikdesignerin und Illustratorin. Nach ihrem Bachelor in Illustrationsdesign macht sie  ihren Master in Kommunikationsdesign an der HAW Hamburg. Zusätzlich zu freien Projekten und Auftragsarbeit lehrt sie seit 2014 Typografie im Fachbereich Illustration am Department Design der HAW Hamburg. Heute ist sie festangestellte Layouterin beim SPIEGEL und hier für das Kindermagazin Dein Spiegel tätig. (http://www.deinspiegel.de/)


A 9: Digital Asset Management mit easydb 5 - Ein Praxisbeispiel

PARTNER-PRÄSENTATION von Programmfabrik | easydb


A 10: Kommunikation in internationalen Wissenschaftsnetzwerken

Immer mehr Hochschulen schließen sich in internationalen Netzwerken zusammen - eine besondere Herausforderung für die Kommunikationsabteilungen.
Wie können wir unterschiedliche Interessen gemeinsam vertreten und einem internationalen Publikum kommunizieren?
Welche Kanäle und Zielgruppen werden anvisiert? Die Bandbreite ist groß: von der gemeinsamen Veröffentlichung von Statements, Presseinformationen, Social Media, bis zu Briefen an nationale Ministerien, Gastbeiträgen von Rektoren und Rektorinnen in nationalen oder regionalen Medien oder den Kontakten zu Mitgliedern der Europäischen Kommission. Der Workshop bietet in drei Kurzpräsentationen einen Einblick in die Kommunikationspraxis von drei Netzwerken: CESAER, EUCOR und LERU. In der anschließenden Diskussion sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingeladen, ihre eigenen Erfahrungen einzubringen.

VORTRAG mit DISKUSSION; (eher) für Berufserfahrene

Klaus Rümmele (>>> mehr)

Mit seinem Team gestaltet und realisiert Klaus Rümmele Kommunikations- und Marketingmaßnahmen im internationalen Kontext. Unter anderem koordiniert er Beiträge des KIT zu Projekten und Positionierungen europäischer Verbünde. Klaus Rümmele hat über Text-Bild-Relationen in der Literatur promoviert und vor seinem Wechsel ans KIT als Redakteur für die Badische Zeitung und die Zeitung zum Sonntag gearbeitet.

Armelle Tanvez (>>> mehr)

Armelle Tanvez leitet seit 2013 die Kommunikationsabteilung der Université Strasbourg. Sie war zuvor Leiterin der Kommunikationszentrale eines Departements und hat in Kommunikationsagenturen und Verbänden gearbeitet.
Sie ist im Vorstand des Verbandes "Communication publique", dem die Kommunikationchefs der großen öffentlichen Institutionen in Frankreich angehören und Mitglied von „ARCES“ (Association des communicants de l'Enseignement supérieur et de la recherche).

Rudolf-Werner Dreier (>>> mehr)

Rudolf-Werner Dreier ist Leiter der Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit und Beziehungsmanagement der Universität Freiburg. Der Rundfunk- und Fernsehjournalist hat in Freiburg Germanistik, Geschichte, Politik und Kunstgeschichte studiert. Dreier ist als Leiter der Stabsstelle verantwortlich für die Abteilungen "Presse- und Öffentlichkeitsarbeit", "Beziehungs-und Eventmanagement" und "Alumni". Er ist Geschäftsführender Vorstand des Fördervereins Alumni Freiburg e.V.


A 11: Speed-Coaching für den Berufsalltag

Ist das ein geeignetes Format, um ein Problem anzugehen? Meine Erfahrungen zeigen, dass es in einem 15-minütigen Speed-Coaching durchaus möglich ist, Denkanstöße und Anregungen zu erarbeiten, die den nächsten Schritt erleichtern. Dabei entwickeln sich Fragen wie: Sie müssten sichtbarer werden, wissen aber nicht womit? Hohe Fachkompetenz zeichnet Sie aus, aber Sie haben keine Idee, wie man sie zeigen kann? Eine neue Hochschulleitung/ Abteilungsleitung steht ins Haus und Sie müssen sich positionieren? Sie begegnen immer wieder dem Vorwurf, dass das Medienecho zu gering sei? Sie kommen mit Ihrer Wortmeldung in einem Meeting nicht zum Zug oder werden nicht ernst genommen? Unfaire Kritik macht Sie sprachlos? Zu solchen und ähnlichen Fragen rund um Ihren Berufsalltag können wir gemeinsam eine erste Antwort finden.

Es finden 15-minütige Einzeltermine statt. Die genauen Anfangszeiten innerhalb des Workshop-Slots werden individuell mitgeteilt.

SPEED-COACHING; (eher) für Berufseinsteiger

Dr. Elisabeth Zuber-Knost (>>> mehr)

Nach Jura-Studium und Promotion einige Jahre in der Wirtschaft. Danach Studienberaterin und erste Frauenbeauftragte der Uni Karlsruhe. Später Pressesprecherin/Abteilungsleitung Presse und Kommunikation.  Danach Pressesprecherin des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Lehraufträge an Universitäten und Hochschulen. Nach Ausscheiden aus dem KIT Gründung von ZKonsult mit Schwerpunkten Coaching und Workshops zur Selbstvermarktung und individuellen Sichtbarkeit in Hochschulen/ im öffentlichen Dienst, zur strategischen Vorbereitung wichtiger Verhandlungen und zur beruflichen Neuorientierung.


WELLE B

Donnerstag, 13.9.2018, 14:15 bis 15:45 Uhr

B 1: Wissenschaftsstandort Deutschland international kommunizieren

Wie mit Keyword-Analyse und Nutzerführung erreicht wird, dass internationale Kommunikationsmaßnahmen der Hochschule von den Zielgruppen gesehen werden.

Der Zeitverlag stellt Tools vor, die im Rahmen des Relaunchs für die Positionierung der internationalen Karriereplattform academics.com verwendet wurden. Den deutschsprachigen Raum als attraktiven Wissenschaftsstandort weltweit zu kommunizieren, ist das Ziel. 

Übergeordnete Fragen gilt es zu stellen, um den richtigen Ansatz zu finden: Was bewegt die Zielgruppe der internationalen Wissenschaftler? Welche Themen werden von Ihnen gesucht? Welche Wege werden gegangen, um Informationen zu finden? Inwiefern unterscheidet sich die Herangehensweise internationaler Wissenschaftler von der Herangehensweise der deutschen Scientific Community?

Welche Hürden sich dennoch in der Praxis stellen und wie diesen begegnet werden kann, soll im Austausch diesen Workshop abrunden.

PARTNER-PRÄSENTATION; WORKSHOP

Johanna Kollmann, ZEIT Verlag (>>> mehr)

Johanna Kollmann berät im Zeitverlag seit dreieinhalb Jahren Hochschulen und Forschungseinrichtungen zu den Themen Forschungs- und Personalmarketing national sowie international. Seit Juni 2018 leitet sie die strategische Entwicklung des internationalen Hochschulmarkts für die genannten Bereiche und ist mitverantwortlich für den Relaunch des internationalen Karriereportals academics.com und dessen Profilschärfung. In diesem Kontext beschäftigt sie sich auch mit Fragestellungen, wie wissenschaftliche Einrichtungen im deutschsprachigen Raum im Rahmen ihrer eigenen Internationalisierungsstrategie erfolgreich qualifizierte Wissenschaftler gewinnen können. Johanna Kollmann studierte „Media, Communications & Critical Practice“ in London. Bevor sie vor dreieinhalb Jahren beim Zeitverlag anfing, sammelte sie bereits Erfahrung in der Medienbranche und in Unternehmensberatungen im In- und Ausland.

Linda Dekkers, academics GmbH (>>> mehr)

Linda Dekkers studierte zunächst Betriebswirtschaft und Wirtschaftspsychologie und absolviert aktuell ein berufsbegleitendes MBA-Studium mit dem Schwerpunkt Marketing. Seit mehr als vier Jahren verantwortet sie bei academics als Produktmanagerin den Ratgeberbereich der ZEIT-Stellenmärkte und entwickelt Content-Strategien zur optimalen Positionierung der Ratgeber-Bereiche von academics.de und academics.com. Als Projektmanagerin für den Relaunch von academics.com beschäftigt sie sich aktuell mit der zielgruppenspezifischen Ansprache internationaler Wissenschaftler, die für die Arbeit im DACH-Raum gewonnen werden sollen. Zuvor verantwortete sie als Produktmanagerin in der Touristik zwei Relaunches und arbeitete im Producing für verschiedene Agenturen und Produkte.“


B 2 | Der Campus als Kampfplatz für gesellschaftspolitische Auseinandersetzungen

Universitäten und Hochschulen befinden sich derzeit in der öffentlichen Wahrnehmung in einem starken Veränderungsprozess. Einerseits werden sie als Akteure des gesellschaftlichen Wandels und der gesellschaftlichen Sinnstiftung von der Gemeinschaft immer stärker in der Pflicht genommen, sich zu profilieren (Third Mission). Andererseits geraten sie immer stärker in gesellschaftlich ausgefochtene, ideologische Grabenkämpfe um Deutungshoheiten, Legitimitätsdefizite und werden aufgefordert, sich in solchen Konflikten zu positionieren oder diesen auf dem Campus Raum zu geben. Wie also geht man Konflikte wie Meinungsfreiheit vs. Wissenschaftsfreiheit an? Wo müssen die Hochschulen religiöse und weltanschauliche Grenzen ziehen und wie gehen wir um mit studentischen Verbindungen? Wie antworten wir auf "Alternative Fakten"? Was bedeutet Political Correctness für uns?Die Universitäten und Hochschulen sind auf diese vielfältigen, oft lautstarken und durch eine permanente Opferrhetorik gekennzeichneten Konflikte nicht angemessen vorbereitet.

Der Workshop dient primär einem Meinungs- und Erfahrungsaustausch über solche Formen von Konflikten und einem gemeinsamen Brainstorming darüber, wie diesen begegnet werden könnte.

WORLD-CAFÉ (max. 30 Teilnehmende); (eher) für Berufserfahrene

Ralf Garten (>>> mehr)

Ralf Garten ist seit 1995 bei der Hochschule Osnabrück beschäftigt. Dort ist er heute verantwortlich im Geschäftsbereich Kommunikation für die Bereiche Internet sowie politische und allgemeine Öffentlichkeitsarbeit. Nach seinem Diplom-Studium Allgemeiner Maschinenbau sowie dem Master-Studium Corporate Publishing war er darüber hinaus sowohl in der Lehre als auch in der  Forschung tätig. Seit 2015 ist er Sprecher der IQ_HKom AG-Krisenkommunikation des Bundesverbands Hochschulkommunikation.

Dr. Olaf Kaltenborn (>>> mehr)

Dr. Olaf Kaltenborn ist seit 2006 Leiter der Abteilung PR und Kommunikation und Pressesprecher der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Davor war er in ähnlicher Position an der Universität Witten/Herdecke tätig. Nach seinem Studium der Journalistik an der Universität Dortmund promovierte Olaf Kaltenborn an der Universität Essen. Bevor er in die Hochschulkommunikation wechselte, arbeitete er journalistisch u. a. für die Süddeutsche Zeitung, die NZZ und den Deutschen Depeschendienst.

Dr. Utz Lederbogen (>>> mehr)

Utz Lederbogen ist seit 2001 Pressesprecher der Universität Osnabrück; Studium der Journalistik, Politikwissenschaft, Biologie und Landespflege; Redakteur bei verschiedenen Zeitungen und Rundfunkanstalten; Pressesprecher der Landesanstalt für Ökologie Nordrhein-Westfalen; Tätigkeit für das Medienforschungsinstitut FORMATT in Dortmund; Mitarbeit beim Aufbau des Zusatzstudiengangs Wissenschaftsjournalismus an der FU Berlin. Derzeit im Vorstand des Bundesverbandes Hochschulkommunikation.


B 3: Und es geht doch! CI- & Redesign-Entwicklung am Beispiel HS Bremen - Ein Erfahrungsbericht, der Mut macht.

Im Zuge von Corporate Identity und Corporate Design Prozessen stellen sich viele Fragen:

Warum sollten wir das überhaupt tun?
Was ist der Nutzen?
Wie plant man den Prozess?
Wer ist für was verantwortlich?
Wie und wen beteiligen wir am Prozess?
Wie managen wir die Widerstände?
Was macht die Agentur, was macht die Hochschule?
Warum hat man trotz eines erfolgreichen Projektes auch nach vier Jahren noch keine neue Website?

Ole Vorsprecher und Tammo Bruns berichtenvon den Anfängen, vom Prozess, von Erfolgen, von Fallstricken, was am Ende dabei herauskam, wie es weitergehen sollte und was Andere davon lernen können.

VORTRAG mit DISKUSSION; (eher) für Berufserfahrene

Ole Vorsprecher (>>> mehr)

Ole Vorsprecher ist als Referatsleiter für Hochschulkommunikation und Marketing an der HSB Hochschule Bremen beschäftigt. Zuvor arbeitete er ca. 15 Jahre für verschiedene Kommunikationsagenturen (u.a. Gruppe für Gestaltung und Dialogfeld Communication Group, heute Vertikom). Die in dieser Zeit entwickelten fachlichen Schwerpunkte CI-/CD-Entwicklung, Markenkommunikation und Events waren die optimale Grundlage für seine erste Aufgabe an der HSB 2014: Weiter- bzw. Neuentwicklung von CI und CD. Ole Vorsprecher hat angewandte Kulturwissenschaften an der Leuphana Universität in Lüneburg studiert.

Tammo Bruns (>>> mehr)

Schon während seines Designstudiums in Bremen gründete Tammo bruns 1992 die kleiner und bold GmbH mit Schwerpunkt Corporate Design. 2001 zog er nach Berlin und transformierte sein Unternehmen zur heutigen Brandingagentur. Bei Kunden, auf Kongressen und in der Fachpresse ist er gefragter Experte rund um Marken- und Digitalstrategie, Prozess Design, Markenaufbau und Implementierung. Nebenbei betreibt er noch die Saeculum Archivgesellschaft, die sich mit Geschichtsdokumentationen und Corporate History beschäftigt.


B 4: Die PR und der Datenschutz – Was Sie schon immer wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten

Auch wenn die DSVO-Wellen, die im Frühjahr diesen Jahres so manche Kommunikationsstelle fluteten, etwas verebbt sind: etliche Fragen sind noch offen geblieben. Manche sind vermutlich auch jetzt noch nicht eindeutig zu beantworten, andere werden vielleicht nicht mehr gefragt, um nicht in Erklärungszwang zu geraten. Hier kann beliebig gefragt werden. Der Referent nimmt Fragen der Teilnehmer bis zum 17. August 2018 entgegen (info@bundesverband-hochschulkommunikation.de) und wird diese dann vor Ort umfassend beantworten. Natürlich dürfen in der Session auch spontan noch Fragen gestellt werden.

Jan Rensinghoff (>>> mehr)

Jan Rensinghoff studierte bis 2016 Jura an der Ruhr-Universität Bochum und absolvierte seinen Schwerpunkt im Medien-, Datenschutz- und Telekommunikationsrecht, sowie Energierecht, Umweltrecht, Vergaberecht und europäischem Wirtschaftsrecht. Seit März 2017 ist er Teil eines Doktorandenkollegs im Bereich Medien- und Telekommunikationsrecht im Rahmen des NRW-Fortschrittsprojekts SecHuman "Sicherheit für Menschen im Cyberspace". Er arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Technischen Universität Dortmund und promoviert derzeit zu Aspekten der Datenschutzgrundverordnung.


B 5 (60 min): Facebook und die Hochschulen (Arbeitstitel)

Facebook ist für die Hochschulen zu einer der wichtigsten Kommunikationsplattformen geworden. In den letzten Jahren avancierten sie auch zu relevanten Werbepartnern. Die Anpassungen des Facebook-Algorithmus verunsichert viele Kommunikatoren der Hochschulen. Dabei ist unklar, wie die Beiträge gerankt werden und welchen Status Hochschulen als Organisation besitzen. Darüber hinaus tauchen in der Diskussion immer wieder praktische Fragen auf.

VORTRAG mit Fragen und Antworten

Dauer: 60 min

Carsten Grueber (>>> mehr)

Carsten Grueber, Client Partner DACH Government & Public Sector Facebook Germany GmbH


B 6: Merchandising leicht gemacht! Die Lösung für einen modernen und kostengünstigen Online-Shop

Erweitern Sie den Vertrieb Ihres Merchandisingsortiments und optimieren Sie so das Einkaufserlebnis Ihrer Studenten. Die Größe Ihrer Universität / Hochschule bzw. die Anzahl der Studierenden spielt dafür keine Rolle, auch bei einer geringeren Studentenzahl ist die Einführung eines Online-Shops sinnvoll und effektiv. Wir unterstützen Sie bei dem Aufbau Ihres Online-Shops mit einfachem Baukastenprinzip und übernehmen darüber hinaus die Lagerung, die Kommissionierung sowie die Beschaffung  Ihrer Merchandising-Produkte.

PARTNER-PRÄSENTATION; WORKSHOP; (eher) für Berufseinsteiger; NUR für Hochschulkommunikator*innen

Ziyad Hayat (>>> mehr)

Ziyad Hayatist sein 2003 Einkaufsleiter der Werbemittelagentur Hagemann GmbH und wurde im April 2017 zum Geschäftsführer der Unimerch Merchandising GmbH ernannt. Die Erfahrung und das aktuelle Know-how  im Merchandising Business, sowie die zahlreichen Referenzen von Universitäten und Hochschulen für die Unimerch GmbH, geben mir die Möglichkeit Sie fachkundig für Ihr persönliches  Merchandising-Konzept zu beraten. Egal wie groß die Uni bzw. Hochschule ist.


B 7: Internationale Pressearbeit erfolgreich gestalten

Ob groß oder klein, Hochschulen stehen noch immer unter dem Druck, internationaler zu werden. Auch im Umgang mit Medien müssen Kommunikationsverantwortliche immer öfter international agieren, z.B. um die Bekanntheit der Hochschule über die nationalen Grenzen hinweg zu erhöhen oder renommierte Fakultätsmitglieder zu gewinnen. Die begleitende internationale Pressearbeit wirft viele Fragen auf: Wie baue ich einen internationalen Verteiler auf? Nach welchen Kriterien suche ich meine Zielgruppe aus? Gibt es ein Patentrezept für bestimmte Regionen und Länder? Wie kann ich eine internationale Leserschaft für komplexe Forschungsergebnisse gewinnen?

Anhand von Beispielen aus der Praxis wird die Arbeit mit internationalen Medien vorgestellt. Im Anschluss werden in einer offenen Diskussion Fragen beantwortet und Probleme erörtert.

VORTRAG mit DISKUSSION; (eher) für Berufseinsteiger

Martha Ihlbrock (>>> mehr)

Martha (Molly) Ihlbrock ist die Leiterin Unternehmenskommunikation und Marketing an der privaten Wirtschaftshochschule ESMT Berlin. Seit 2004 ist sie im Bereich Kommunikation an der ESMT tätig und war während dieser Zeit maßgeblich am internationalen Wachstum der Business School beteiligt. Sie ist für die internationale und nationale Pressearbeit sowie für das Brand Marketing, die Online- und Social-Media-Kommunikation und Veranstaltungen verantwortlich. Molly studierte englische Literatur am Birmingham-Southern College sowie Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der Universität der Künste Berlin.


B 8: Digitale Kommunikation international - was Hochschulen von Unternehmen lernen können

Ein Beitrag der NEOCOSMO GmbH

PARTNER-PRÄSENTATION; WORKSHOP

Dr. Volker Zimmermann (>>> mehr)

Dr. Volker Zimmermann, Geschäftsführer der NEOCOSMO GmbH, hat Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik und Personalmanagement studiert und über Geschäftsprozessmanagement in Wirtschaftsinformatik promoviert. Seit 1992 beschäftigt er sich mit innovativen Technologien für Hochschulen und Bildungsinstitutionen. Seine besondere Expertise liegt in den Bereichen Open Education, Content-Erstellung, Lern- und Talent Management​ sowie Massive Open Online Courses.

Sophia Finkler (>>> mehr)

Sophia Finkler absolvierte ihren Master of Science in Kognitiver, Pädagogischer und Wirtschaftspsychologie an der Universität Freiburg. Als Project Consultant bei der NEOCOSMO GmbH unterstützt Sophia Unternehmen bei der Suche nach neuen und innovativen Möglichkeiten der technologiebasierten Kommunikation und Weiterbildung, beispielsweise bei der Entwicklung von Bildungsansatz und Kursdesigns für längerfristige E-Learning-Strategien. Dabei wird der aktuelle Forschungsstand in Bezug auf didaktische Möglichkeiten und Lehr-Design stets berücksichtigt.


B 9: Life of a communicator in Brexit times

Genaue Beschreibung folgt.

Gary Hughes (>>> mehr)

University of Kent, Corporate Communications, Head of Press Relations


WELLE C

Donnerstag, 13.9.2018, 16:30 bis 18:00 Uhr

C 1: Pitch the Editor - Wie ticken Redaktionen?

Aktuelle Aufhänger, Hintergrundbericht oder Interview, was ist der „Dreh“ des Themas, welcher Experte oder welche Expertin ist geeignet? Nicht immer liegen die PR-Verantwortlichen der Hochschulen richtig, wenn sie glauben, ein attraktives Angebot für die Medien zu haben. Der Workshop soll auf unterhaltsame Art und Weise mehr Transparenz in Entscheidungsprozesse von Redaktionen und Journalisten bringen.

Das Szenario: Auf dem Podium sitzen Journalist*innen, denen das Publikum spontan Themenvorschläge unterbreiten kann. Die Journalist*innen begründen live, welche Vorschläge sie warum begeistern und welches Thema sie warum ablehnen.

Auf dem Podium (>>> mehr)

Sebastian Horn (Stellvertretender Chefredakteur, ZEIT ONLINE), Jeanne Turczynski (Bayerischer Rundfunk), Micha Hörnle (Leiter der Lokalredaktion Heidelberg der Rhein-Neckar-Zeitung), Irene Meichsner (Moderation; freie Journalistin)


C 2: Hochschulkommunikator*innen zwischen den Stühlen? Diskussion erster Ergebnisse einer Interviewstudie

Im Rahmen eines aktuellen, von der Volkswagen Stiftung geförderten Forschungsprojekts, wurden im ersten Halbjahr 2018 Interviews mit Hochschulkommunikator*innen aus ca. 50 Hochschulen geführt, in denen es um die Einbettung der Hochschulkommunikation in die Organisationsstrukturen der Hochschulen, die Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteuren innerhalb der Hochschule, aber auch um die individuellen Rollenbilder der Kommunikator*innen ging. Dabei zeigen sich Gemeinsamkeiten (z.B. im Verständnis als Netzwerker*innen), aber auch große Unterschiede, die eng damit zusammenzuhängen scheinen, welches Kommunikationsverständnis andere Akteursgruppen an der Hochschule (insbesondere der Hochschulleitung) haben und wie Strukturen innerhalb der Hochschule formal ausgestaltet und informell gelebt werden. Wir stellen in unserem Beitrag erste Ergebnisse der Untersuchung vor und diskutieren deren Praxisbezug bzw. die Implikationen der Ergebnisse für die Ausgestaltung von Hochschulkommunikation mit den Teilnehmenden.

VORTRAG mit DISKUSSION

Prof. Dr. Annette Leßmöllmann (>>> mehr)

Prof. Dr. Annette Leßmöllmann leitet die Abteilung Wissenschaftskommunikation am Institut für Germanistik des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und zudem die Studiengänge Wissenschaft – Medien – Kommunikation (B.A. und M.A.).

Christiane Hauser (>>> mehr)

Christiane Hauser ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Wissenschaftskommunikation am Institut für Germanistik des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und koordiniert verschiedene Forschungsvorhaben zur Hochschulkommunikation und ihren Akteuren.


C 3: Mehr als die üblichen Verdächtigen – Wen erreicht Wissenschaftskommunikation und wen nicht?

Ob Klimawandel oder Gentechnik – der Bedarf an einem Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft ist unbestreitbar. Die Methoden werden immer vielfältiger – von Fishbowl-Diskussionen über Science-Slams bis hin zu Science-Hack-Days. Aber welche Bevölkerungsgruppen erreichen diese Formate eigentlich und vor allem: welche nicht? Besteht das Publikum nicht häufig nur aus der hochgebildeten Mittel- und Oberschicht?

Das Forschungsprojekt „Wissenschaft für alle“ des Karlsruher Instituts für Technologie zusammen mit Wissenschaft im Dialog (gefördert von der Robert Bosch Stiftung) hat eine Typologie der nicht erreichten Gruppen bzw. Exklusionsfaktoren für Wissenschaftskommunikation erstellt. Aktuell werden partizipativ mit drei beispielhaften Gruppen neue Ansätze zur Kommunikation erprobt und evaluiert.

Im Workshop sollen die bisherigen Erkenntnisse aus dem Projekt vorgestellt und Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag der Teilnehmenden gesammelt werden. Ziel ist,  gemeinsam Ursachen und Lösungsansätzen zu diskutieren und Anregungen für eine inklusivere Wissenschaftskommunikation zu geben.

WORKSHOP; (eher) für Berufserfahrene

Philipp Schrögel (>>> mehr)

Philipp Schrögel hat Physik in Erlangen und Public Policy an der Harvard University studiert. Er arbeitete drei Jahre als Berater für Dialog und Bürgerbeteiligung und ist seit 2014 freiberuflicher Wissenschaftskommunikator. Seit 2016 forscht er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) im Projekt „Science In Presentations“. Er ist Projektleiter von „Wissenschaft für alle – Wie kann Wissenschaftskommunikation mit schwer erreichbaren Zielgruppen gelingen?“ und verantwortet verschiedene Praxisprojekte, die  kreative Wissenschaftskommunikation erproben.

Christian Humm (>>> mehr)

Christian Humm, M.A. hat Medien- und Politikwissenschaft in Trier und Lancaster studiert. Arbeitet seit 2016 in der Abteilung Wissenschaftskommunikation des Instituts für Germanistik des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Dort seit Ende 2017 Doktorand im Projekt „Wissenschaft für alle – Wie kann Wissenschaftskommunikation mit schwer erreichbaren Zielgruppen gelingen?“. Zuvor Redakteur bei wissenschaftskommunikation.de."


C 4: Entwicklung einer Digital-Strategie für Hochschulen in 10 Schritten

Digitale Kommunikation wird immer komplexer. Kollegen und Vorgesetzte erwarten klare Antworten auf die Frage, wie sich die Hochschule im Bereich der digitalen Kommunikation weiterentwickeln soll. Eine digitale Strategie kann dabei eine wesentliche Hilfe sein. Aber wie entwickelt man eine solche digitale Strategie? In diesem Workschop können die Teilnehmer lernen, in kurzer Zeit gemeinsam mit den wichtigsten Interessengruppen eine überzeugende digitale Strategie für die Hochschule zu entwickeln. Mit Hilfe eines vorgestellten 10-Punkte-Schemas wird den Teilnehmern eine Methode angeboten, mit der sie einen flexiblen Plan ohne Vorkenntnisse entwickeln können. Dieser Plan zeigt als Strategie der Universität einen Weg zur Weiterentwicklung der internetbasierten Kommunikationsangebote.

VORTRAG mit DISKUSSION

Bernd Völcker (>>> mehr)

Bernd Völcker hat Betriebswirtschaft an der FU Berlin und in San Francisco Computer Science studiert. Seit mehr als 20 Jahren ist er bei der Infopark AG für Projekte und Beratung zuständig. Ein besonderer Schwerpunkt sind dabei Universitäten und Hochschulen. Der Gründer und Vorstand von Infopark unterstützt Kunden bei der Entwicklung von Web-Strategien und bei der effektiven Umsetzung von Web-Projekten.


C 5: Studierendenmarketing: immer wieder anders

Ein grundständiger Bachelor in einem Orchideenfach. Ein Masterverbundstudiengang in einer Kleinstadt. Oder BWL in Berlin. Zielgruppen und Anforderungen an das Studierendenmarketing sind so divers, dass im Grunde jeder Studiengang ein eigenes Marketingkonzept braucht. Als Agentur werden wir oft gefragt: „Wie erreicht man Schüler heute überhaupt noch?“ Wir fragen zurück: Welche Schüler, wo, wann und wie viele – und nicht vielleicht doch auch Eltern, Lehrer, Ausbildungsabbrecher oder Young Professionals? Patentlösungen gibt es einfach nicht. Deshalb sprechen wir im Workshop zunächst darüber, wie man individuelle Lösungen systematisch findet. Wir tauschen uns aus über Erfahrungen mit bestimmten Kanälen und Strategien. Und nicht zuletzt fragen wir, wie sich im Studierendenmarketing das Zusammenspiel zwischen Kommunikation und Fachbereichen optimieren lässt. Schön wäre es, wenn Teilnehmer*innen ihre „Tops und Flops“ zu diesen Themen mitbringen und sie mit uns teilen. Im Idealfall erarbeiten wir gemeinsam eine Liste von Empfehlungen, die zwar nicht immer, aber oft funktionieren.

PARTNER-PRÄSENTATION; WORKSHOP; (eher) für Berufserfahrene

Marcus Flatten (>>> mehr)

Marcus Flatten ist Mitgründer und -geschäftsführer der Hamburger Agentur Mann beißt Hund, die sich auf Bildungsmarketing spezialisiert hat. Seit fast zwanzig Jahren berät er Bildungseinrichtungen in Fragen der Kommunikation und des Marketings. Zu seinen Kunden gehören Universitäten und andere Hochschulen, aber auch Weiterbildungsanbieter, Wissenschaftsregionen oder Hersteller von Produkten für den Schulmarkt. Marcus Flatten studierte Biologie in Freiburg und kam in den 90er Jahren über den Wissenschafts- und Umweltjournalismus zur Kommunikation.


C 6: Do’s and Don’ts für ein erfolgreiches Hochschulmerchandising

Welche Bedeutung haben Studierendenzahl, Standort oder auch wissenschaftliche Ausrichtung der Hochschule auf Gestaltung und Vertriebswege des Merchandising-Sortiments? Ab wann ist ein Ladenlokal sinnvoll und was gibt es für Vertriebs-Alternativen? Und sollten Studierende in den Findungsprozess Entwicklungsprozess eingebunden werden?

Anhand von Beispielen mehrerer Hochschulen unterschiedlicher Größe geben wir praxisorientierte Antworten auf Fragen, die beim Merchandising-Einsatz auftreten können und gehen in anschließender Diskussionsrunde gerne auf Ihre individuelle Situation ein.

PARTNER-PRÄSENTATION; VORTRAG mit DISKUSSION

UNICUM Merchandising GmbH


C 7 (40 min): Hochschuleigene Jobbörsen als internes und externes Kommunikationsinstrument

Einblicke in die Praxis der Universität Göttingen mit dem Kooperationspartner Stellenwerk

Welche Vorteile hat eine eigene Jobbörse für die Hochschulkommunikation? Wie kann diese als internes und externes Kommunikationsmittel genutzt werden? Warum macht es Sinn, das Thema „Jobbörse“ in der Kommunikationsabteilung zu verorten und wie stehen aus Sicht der Hochschule Aufwand und Nutzen im Verhältnis? Einen intensiven Praxiseinblick, von der Planung bis zur Umsetzung, sowie viele Hintergrundinformationen werden anhand des Beispiels Stellenwerk Göttingen von der Georg-August-Universität Göttingen gemeinsam mit dem Kooperationspartner Stellenwerk gegeben.

Im Anschluss an den Vortrag werden in einer offenen Diskussion Fragen beantwortet.

PARTNER-PRÄSENTATION; VORTRAG mit DISKUSSION

Thomas Richter (>>> mehr)

Leiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit und Pressesprecher, Georg-August-Universität Göttingen Abteilung Öffentlichkeitsarbeit

Thomas Richter leitet seit 2012 die Abteilung Öffentlichkeitsarbeit der Georg-August-Universität Göttingen. Zuvor war er in ähnlicher Position an der Humboldt-Universität Berlin und der Universität Leipzig tätig. Nach seinem Studium der Anglistik, Germanistik und Informatik in Leipzig arbeitete er dort als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Amerikanistik und als Referent für Universitätsentwicklung, bevor er in die Hochschulkommunikation wechselte. Sein Team und er arbeiten seit 2017 mit Stellenwerk zusammen.

Skadi Schuppan (>>> mehr)

Leitung Stellenwerk, Universität Hamburg Marketing GmbH

Skadi Schuppan leitet seit 2 Jahren das Stellenwerk und betreut mit ihrem Team mittlerweile deutschlandweit 14 Hochschul-Jobportale. (Stellenwerk ist eine Marke der Universität Hamburg Marketing GmbH; 100%ige Tochter der Universität Hamburg) Zuvor war sie viele Jahre im Online-Marketing bei der CTS Eventim AG & Co. KGaA tätig.


C 8: Toolbox – Werkzeuge für den Kommunikationsalltag auf Wissenschaftskommunikation.de

Kommunikatoren, Wissenschaftler, Journalisten – die Initiatoren von Kommunikationsprojekten rund um Wissenschaft sind so unterschiedlich wie ihre Ziele und die Interessen Ihrer Zielgruppen. Gemeinsam mit den Teilnehmenden schauen wir in die Werkzeugkiste auf Wissenschaftskommunikation.de und stellen die Plattform vor. Im Workshop-Format werden dann Gruppen gebildet und Formate, Strategien und Inhalte für die unterschiedlichen Zielgruppen auf der Seite entwickelt. Wie sollten Formate präsentiert werden, damit man diese gut selbst umsetzen kann? Wie muss eine Jobbörse aussehen, damit diese für mich interessant ist? Welche Themen sollten im Journal präsentiert werden und welche Forschungsergebnisse aus der Kommunikationsforschung sind für mich relevant. Dabei geht es zunächst darum, zu identifizieren, welche Inhalte für wen spannend sind und dann eine Strategie zu entwickeln, welche Art von Inhalten für die Zielgruppe relevant ist. Wichtig dabei: Es geht darum, möglichst praktisch zu verfahren und möglichst konkret am Inhalt der Seite zu arbeiten.

WORKSHOP; (eher) für Berufseinsteiger

Rebecca Winkels (>>> mehr)

Rebecca Winkels ist Leiterin der Projekte »Die Debatte« und »Wissenschaftstkommunikation.de« bei WiD. Zuvor war sie in den Pressestellen der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung sowie als freie Wissenschaftsjournalistin tätig.

Dr. Joachim Retzbach (>>> mehr)

Dr. Joachim Retzbach ist Redakteur für die Rubrik Forschung auf Wissenschaftskommunikation.de und freier Wissenschaftsjournalist für Psychologie, Medizin und Neurobiologie.

Anne Weißschädel (>>> mehr)

Anne Weißschädel ist Redakteurin und Projektmanagerin für Wissenschaftskommunikation.de bei Wissenschaft im Dialog. Zuvor hat sie Literaturwissenschaften, Kultur- & Medienmanagement studiert und redaktionell am Goethe-Institut in Rom und München gearbeitet.


C 9: Speed-Coaching für den Berufsalltag

Ist das ein geeignetes Format, um ein Problem anzugehen? Meine Erfahrungen zeigen, dass es in einem 15-minütigen Speed-Coaching durchaus möglich ist, Denkanstöße und Anregungen zu erarbeiten, die den nächsten Schritt erleichtern. Dabei entwickeln sich Fragen wie: Sie müssten sichtbarer werden, wissen aber nicht womit? Hohe Fachkompetenz zeichnet Sie aus, aber Sie haben keine Idee, wie man sie zeigen kann? Eine neue Hochschulleitung/ Abteilungsleitung steht ins Haus und Sie müssen sich positionieren? Sie begegnen immer wieder dem Vorwurf, dass das Medienecho zu gering sei? Sie kommen mit Ihrer Wortmeldung in einem Meeting nicht zum Zug oder werden nicht ernst genommen? Unfaire Kritik macht Sie sprachlos? Zu solchen und ähnlichen Fragen rund um Ihren Berufsalltag können wir gemeinsam eine erste Antwort finden.

Es finden 15-minütige Einzeltermine statt. Die genauen Anfangszeiten innerhalb des Workshop-Slots werden individuell mitgeteilt.

SPEED-COACHING; (eher) für Berufseinsteiger

Dr. Elisabeth Zuber-Knost (>>> mehr)

Nach Jura-Studium und Promotion einige Jahre in der Wirtschaft. Danach Studienberaterin und erste Frauenbeauftragte der Uni Karlsruhe. Später Pressesprecherin/Abteilungsleitung Presse und Kommunikation.  Danach Pressesprecherin des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Lehraufträge an Universitäten und Hochschulen. Nach Ausscheiden aus dem KIT Gründung von ZKonsult mit Schwerpunkten Coaching und Workshops zur Selbstvermarktung und individuellen Sichtbarkeit in Hochschulen/ im öffentlichen Dienst, zur strategischen Vorbereitung wichtiger Verhandlungen und zur beruflichen Neuorientierung.


C 10: The art of choice - best practices of social media usage from abroad (University of Lodz, Poland )

One of the peculiarities of social media is that new trends pop up time and again hailed by experts as the next big thing - yet they prove to be transient fads. How to react to such news? Our hands-on experience suggests it is essential to create a strategy and design communications accordingly for a given institution to build the desired image. As content creators we have to be flexible and responsive to the needs of our followers. The volume of information in social media is so big that you need to be quite selective in choosing both subjects, as well as communication channels. The key to learning the ropes is honesty in the attitude towards your community.

 

The session will focus on best practices of social media usage form Poland mainly the University of Lodz but not only. On strategy - how we are targeting communications in different channels, such as Facebook page, Facebook groups, Instagram, Twitter, LinkedIn, Youtube, Soundcloud and why? In which channels we promote science, why? and how? Why our Twitter account is run not as University but our press officer personal account. How we cross sell between our channels? Why we decided to launch Soundcloud channel? Why we launched Facebook groups? How we manage our Instagram account?

 

 

Anna Rolczak (>>> mehr)

Head of Communications and Marketing Center, University of Lodz, Poland


WELLE D

Freitag, 14.9.2018, 9:30 bis 11:00 Uhr

D 1: "Unsere Profs sind da nicht so firm wie die Amis." Kommunizieren deutsche Forschende wirklich anders?

Inwiefern ticken kommende Professorinnen und Professoren aus Deutschland anders in Sachen Wissenschaftskommunikation als ihre Kollegen aus anderen Teilen der Welt? Eine mit mehr als 1000 internationalen Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern der MINT-Fächer und der Wirtschaftswissenschaften durchgeführte Studie legt nahe, dass es tatsächlich manche Besonderheit gibt, was das Engagement, aber auch die Einstellung zur externen Wissenschaftskommunikation hierzulande anbetrifft. Ausgehend von den aktuellen Ergebnissen einer mehrjährigen Studie wollen wir diskutieren, welche Schwächen oder auch Stärken des deutschen Wissenschaftssystems und der Wissenschaftskommunikation sich hier äußern – und welche Maßnahmen man in der wissenschaftlichen Sozialisation oder über Medientrainings für Forschende gezielt ergreifen könnte.

VORTRAG mit DISKUSSION; (eher für Berufserfahrene)

Carsten Könneker (>>> mehr)

Carsten Könneker ist Professor für Wissenschaftskommunikation und Wissenschaftsforschung am KIT sowie Chefredakteur von Spektrum.de und Spektrum der Wissenschaft. Von 2012 bis 2015 baute er als Gründungsdirektor das Nationale Institut für Wissenschaftskommunikation (NaWik) auf.

Philipp Niemann (>>> mehr)

Philipp Niemann ist Nachwuchsgruppenleiter in der Abteilung Wissenschaftskommunikation am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Wissenschaftskommunikation, qualitative Rezeptionsforschung und politische Kommunikation.


D 2: Herausforderungen der Digitalisierung für Kommunikations- und Abteilungsstrukturen

Der Wandel zur digitalisierten Kommunikation bringt viele Veränderungen in den Kommunikationsabteilungen der Hochschulen mit sich.  PwC wurde vom Bundesverband Hochschulkommunikation beauftragt, im Rahmen eines deutschlandweiten Projekts Best Cases zu entwickeln, die optimale Abteilungsstrukturen und –prozesse vor dem Hintergrund der Digitalisierung aufzeigen. Ebenso wurde ein sinnstiftender Einsatz digitaler Tools zur Optimierung von Abstimmungsprozessen innerhalb der Hochschulkommunikationsabteilung erörtert. Die Ergebnisse der Studie werden in diesem Workshop erstmals vorgestellt und zusammen mit den Teilnehmenden diskutiert.

Die Projektzusammenarbeit erfolgte gemeinsam mit neun Referenzhochschulen unterschiedlicher Größenklassen aus dem gesamten Bundesgebiet.

VORTRAG mit DISKUSSION, (eher) für Berufserfahrene

Florian Kaufmann (>>> mehr)

Organisations- und Managementberater mit den Schwerpunkten IT-Einführung, Reorganisation, Controlling und Berichtswesen.
Leiter des PwC-Hochschulteams, dem Expertenteam für die strategischen Fragen des Hochschulmanagements und deren operativer Umsetzung bei PwC.

Dr. Christian Marettek (>>> mehr)

Experte für Wissenschaftsstrategie, Steuerungsinstrumente von Hochschulen und die Einführung des kaufmännischen Rechnungswesens. Mitbegründer des PwC Hochschulteams.


D 3 (40 min): Bilder anders sehen – Wirksamkeit und Unwirksamkeit von Bildpraktiken in der Medienkommunikation

Welche Wirkung haben Bilder auf den Betrachter? Sind Seh-Praktiken und Interpretationen vorhersehbar? Wie entsteht eine enge Relation zwischen Bild und Text? Warum kann es wichtig sein, in der Medien- und Kommunikationswissenschaft von kulturellen Praktiken des Sehens zu sprechen?
Dieser ethnologische Vortrag stellt Fragen um anhand von Beispielen aus Kunst und forschungsbasierter Lehre eine Sensibilisierung im Umgang mit Bildern in der Hochschulkommunikation anzuregen. Anstelle von praktischen Handreichungen ist es Ziel, ein Bewusstsein für die politische Ontologie von Bild-Medien in heutigen Zeiten zu schaffen, und auf Basis von theoretischen Debatten in der Ethnologie und den Visuellen Kulturwissenschaften eine kritische Sehweise auf eigene Bildpraktiken zu ermöglichen.

VORTRAG mit DISKUSSION; (eher) für Berufseinsteiger

Beginn: 9.30 Uhr

Dauer: 40 min

Dr. Cathrine Bublatzky (>>> mehr)

Dr. Cathrine Bublatzky ist gelernte Werbe- und Industriefotografin und seit 2009 als Ethnologin am Lehrstuhl für Visuelle und Medien Ethnologie am Heidelberg Centre für Transkulturelle Studien tätig. Nach einer Promotionsarbeit über Gegenwartskunst in Indien und Repräsentationspolitiken im internationalen Ausstellungswesen, arbeitet Dr. Bublatzky seit 2017 über Iranische Fotografen in der Europäischen Diaspora und die sozio-politische Wirksamkeit von Fotografie.


D 4: DSGVO – Veränderungen und Folgen für den Hochschulbereich

Bereits im Mai 2016 ist die neue Datenschutz-Grundverordnung der europäischen Union in Kraft getreten, die sogenannte DSGVO. Nach einer zweijährigen Übergangsfrist ist sie seit dem 25.5.2018 für öffentliche und nicht öffentliche Stellen in Deutschland unmittelbar anwendbar. Konkret geht es dabei um die Verarbeitung personenbezogener Daten, also aller Daten, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare lebende Person beziehen - wie Vorname, Nachname, Privatanschrift, E-Mail-Adresse oder Standortdaten.

Mit der DSGVO ergeben sich einige Änderungen zum Thema Datenschutz, die auch Hochschulen und Universitäten betreffen. Zwar bestehen schon jetzt weitreichende Regelungen zum Umgang mit den Daten, neu sind aber z.B. umfassende(re) Dokumentationspflichten.

Gerade für die Hochschulkommunikation ergeben sich aus der DSGVO große Herausforderungen, namentlich mit Blick auf Social Media. Das gilt auch und vor allem vor dem Hintergrund des am 5.6.2018 ergangenen EuGH Urteils zu Facebook Fanpages.

VORTRAG mit DISKUSSION; (eher) für Berufserfahrene

Prof. Dr. iur. Tobias Keber (>>> mehr)

Professor für Medienrecht und Medienpolitik in der digitalen Gesellschaft an der Hochschule der Medien (HdM) Stuttgart. Daneben Lehrbeauftragter für Internetrecht im Masterstudiengang Medienrecht am Mainzer Medieninstitut (Johannes Gutenberg-Universität Mainz) sowie Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherheit (GDD). Vor der akademischen Laufbahn Tätigkeit als Rechtsanwalt.


D 5: Filme drehen mit dem Smartphone- die Bewegtbildwunderwaffe?

Wieso können Handyfilme entweder aussehen wie filmische Meisterwerke oder eine grausame Wackelbildparty mit schlechtem Ton werden?Weil drei Aspekte eine entscheidende Rolle spielen, wenn man qualitativen Handyfilm-Content erstellen möchte:
1. Die wichtigen Grundregeln der filmischen Kameraführung 

2. Das entscheidende Zusatzequipment, dass eine ruhige Bildführung und einen guten Originalton ermöglicht

3. Der Einsatz der manuellen Bildkontrolle anstatt der Vollautomatik.


In unserem Workshop entlocken wir unserer Handykamera die Geheimnisse der cineastischen Bildgestaltung und zeigen, wie man große Bilder auf der kleinen Kiste drehen kann.

Marcel Wehn (>>> mehr)

Marcel Wehn studierte an der Filmakademie Baden-Württemberg Regie für Dokumentarfilm. 2007 schließt er die Filmhochschule mit dem preisgekrönten Dokumentarfilm "Von einem der auszog- Wim Wenders frühe Jahre" ab. Seine Filme wurden weltweit auf über 80 Festivals gezeigt, u.a. auf der Berlinale. Marcel Wehn arbeitet als freischaffender Regisseur in den Bereichen Dokumentarfilm für Kino und TV sowie Unternehmensfilm.  Er unterrichtet zudem als Referent an verschiedenen Akademien in den Bereichen Filmanalyse, Filmkonzeption, Corporate Film sowie Film und Architektur.


D 6: Digitale Transformation: Die Zukunft der Hochschule in einer vollständig vernetzten Welt

Die Digitalisierung der Hochschulen schreitet immer schneller voran. Der Vortrag zeigt die treibenden Kräfte hinter der Digitalisierung und bietet einen Ausblick auf Hochschulen in einer vom Internet dominierten Welt. Der Vortrag zeigt, wie zukünftige Websites von Hochschulen aussehen werden, wie die Dienste und Produkte der Hochschulen digitalisiert werden und welchen Einfluss neue Möglichkeiten der Kommunikation auf diesen Prozess der digitalen Transformation haben werden.

VORTRAG

Bernd Völcker (>>> mehr)

Bernd Völcker hat Betriebswirtschaft an der FU Berlin und in San Francisco Computer Science studiert. Seit mehr als 20 Jahren ist er bei der Infopark AG für Projekte und Beratung zuständig. Ein besonderer Schwerpunkt sind dabei Universitäten und Hochschulen. Der Gründer und Vorstand von Infopark unterstützt Kunden bei der Entwicklung von Web-Strategien und bei der effektiven Umsetzung von Web-Projekten.