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Jahrestagung 2019

Die Jahrestagung 2019 des Bundesverbands Hochschulkommunikation findet vom 4. bis zum 6. September 2019 in Köln statt. Sie steht unter dem Rahmenthema:

Hochschulkommunikation. Glaubwürdig, verlässlich, klar.

Das Programm umfasst Vorträge, Diskussionen, Workshops und Gelegenheiten zum informellen Gedankenaustausch. Plenarveranstaltungen wechseln sich mit parallelen Angeboten ab. Im Rahmen der Jahrestagung treffen sich auch die Mitglieder der zum Bundesverband Hochschulkommunikation gehörenden Initiative "Qualität von Hochschulkommunikation" zu einem Austausch vor dem regulären Tagungsbeginn ("Vortagung", 3./4. September).

Übrigens: Vor 50 Jahren trafen sich die "Hochschulpressesprecher" zum ersten Mal zu einer gemeinsamen Tagung.


Online-Anmeldung

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Eine Anmeldung ist möglich bis einschließlich 19. August 2019.


Tagungsprogramm

Dienstag, 3.9.2019

14:00 bis 17:30
IQ_HKom-Vortagung
Ort: Deutsche Sporthochschule Köln (Gebäude 30 - NetCologne Stadion), Am Sportpark Müngersdorf 6, 50933 Köln

Mittwoch, 4.9.2019

9:00 bis 12:00
Fortsetzung Vortagung
ab 11:00 Registrierung im Tagungsbüro
13:00 bis 14:00 Führung durch die TH Köln mit Prof. Dr. Joachim Metzner, Alt-Präsident der TH Köln,
Treffpunkt: Campus Südstadt, Claudiusstraße 1, 50678 Köln
13:30 bis 14:30 "Kleine Kreise"
15:00 Eröffnung der Jahrestagung
Prof. Dr. Axel Freimuth, Rektor der Universität zu Köln
Julia Wandt, Vorsitzende des Bundesverbands Hochschulkommunikation e. V.
17:00 Start der Uni-Führung,
Treffpunkt vor dem Uni-Hauptgebäude
17:30 Start der Stadtführungen,
Treffpunkte siehe Tagungsunterlagen
19:00 Get together im Rautenstrauch-Joest-Museum
Cäcilienstraße 29-33, 50667 Köln
(Buffet inklusive, Getränke auf Selbstzahlerbasis)

Donnerstag, 5.9.2019

9:00 bis 10:30
Mitgliederversammlung des Bundesverbands Hochschulkommunikation e. V.
(nur für Mitglieder)
zwischen 11:00 und 11:30 "Meet the Experts" an den Ständen der Tagungspartner
ab 11:30 Workshops Welle A
13:00 Wahl der deutschen Vertreter*innen im EUPRIO Steering Committee
zwischen 13:00 und 14:15 "Meet the Experts" an den Ständen der Tagungspartner
ab 14:15 Workshops Welle B
ab 16:30 Workshops Welle C
ab 19:30 Lange Nacht der Hochschulkommunikation im Stadtgarten
Venloer Str. 40, 50672 Köln
(Buffet inklusive, Getränke auf Selbstzahlerbasis)

Freitag, 6.9.2019

9:30 bis 10:15 "Im Gespräch mit ..." Die BV_HKom-Vorstandsmitglieder Julia Wandt und Dr. Ulrich Marsch sprechen mit Prof. Dr. Peter-André Alt, dem Präsidenten der Hochschulrektorenkonferenz, über die Anforderungen an eine glaubwürdige, klare und verlässliche Hochschulkommunikation.
ab 10:45 Workshops Welle D
12:30 bis 13:30 Abschluss-Plenum

Die Workshops:

Welle A

Donnerstag, 5.9.2019, ab 11:30 Uhr

A1: Gekauft, unfrei, schlampig? - Expertenrunde zu Vertrauen, Glaubwürdigkeit und Transparenz in der Wissenschaft

Was stellen Hochschulen und Wissenschaft nicht alles an, unter anderem um Vertrauen und Verständnis in der Gesellschaft aufzubauen: Bürgerforen, Kinderunis, Social Media – schneller, höher, weiter. Trotzdem trübt sich die politische Großwetterlage für die Wissenschaft ein, Menschen wählen Parteien, die wissenschaftliche Expertise punktuell ignorieren oder bezweifeln. Misstraut wird insbesondere der Integrität von Wissenschaft. Dabei geben wissenschaftsspezifische Probleme, wie z.B. die wachsenden Zahl von wertlosen Predatory Journals durchaus Anlass zu einem kritischen Blick der Öffentlichkeit.

Mehr Transparenz wird gefordert, z. B. zu Industriekooperationen, Tierversuchen, Nebeneinkünften sowie wissenschaftlichem Fehlverhalten. Der Siggener Kreis formulierte 2017, Transparenz der Wissenschaft gegenüber der Gesellschaft sei eine wichtige Grundlage für Vertrauen, müsse aber Grenzen haben: Bis an diese Grenzen sei Transparenz dagegen „konsequent umzusetzen.“ 

Wo aber genau verlaufen diese Grenzen? Inwiefern hilft größtmögliche Transparenz bei der Vertrauensbildung? Kann sie der Wissenschaft auch schaden?

Prof. Dr. Rainer Bromme, Professor für Pädagogische Psychologie an der Universität Münster, gibt einen wissenschaftlichen Einstieg in die Frage, wie sich Vertrauen bei Laien bildet. In einem Expertengespräch diskutieren anschließend mit ihm Julia Wandt, Vorsitzende des Bundesverbands Hochschulkommunikation e. V. und Pressesprecherin der Universität Konstanz, Volker Stollorz, Geschäftsführer Science Media Center Germany, und Dr. Roman Stilling, wissenschaftlicher Referent der Initiative Tierversuche verstehen. Es moderiert Dr. Elisabeth Hoffmann, Pressesprecherin der Technischen Universität Braunschweig.

(eher) für Berufserfahrene
EXPERTENGESPRÄCH
90 min

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Rainer Bromme ist Senior-Professor für Pädagogische Psychologie an der Universität Münster. Seine aktuellen Forschungsschwerpunkte betreffen die Wissenschaftskommunikation, insbesondere im Bereich der Naturwissenschaften, die Kommunikation zwischen Experten und Laien und die Fragen der Evidenzbasierung pädagogischer und psychologischer Praxis.
Von 2009 bis 2015 war er Sprecher des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Schwerpunktprogramms/Wissenschaft und Öffentlichkeit: Das Verständnis fragiler und konfligierender Evidenz/ (www.scienceandthepublic.de). Er ist Mitantragsteller in dem DFG Graduiertenkolleg /Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt/ (www.uni-muenster.de/GK-Vertrauen-Kommunikation) an der Universität Münster.
Roman Stilling hat Biowissenschaften an der WWU Münster und Neurowissenschaften an der International Max-Planck Research School (IMPRS) in Göttingen studiert. Von 2009 bis 2013 arbeitete er an seiner Doktorarbeit über epigenetische Mechanismen der Gedächtnisbildung und der Gehirnalterung am European Neuroscience Institute in Göttingen und wurde im April 2013 promoviert. Im Anschluss absolvierte er bis August 2016 einen Postdoktorandenaufenthalt am APC Microbiome Institute in Cork, Irland, zum Thema „Einfluss des Mikrobioms auf die neuronale Entwicklung und das Sozialverhalten von Mäusen“. Seit September 2016 ist Dr. Roman Stilling wissenschaftlicher Referent für die Informationsinitiative „Tierversuche verstehen“ der Allianz der Wissenschaftsorganisationen (www.tierversuche-verstehen.de).
Julia Wandt ist seit Februar 2010 Leiterin der Stabsstelle Kommunikation und Marketing sowie Pressesprecherin der Universität Konstanz. Vor ihrem Wechsel nach Konstanz war sie von Juni 2002 bis Januar 2010 Beauftragte für Kommunikation und Marketing der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen. Auch ihr Studium mit den Schwerpunkten Medien- und Kommunikationswissenschaft sowie Betriebswirtschaftlehre, insbesondere Marketing, schloss Julia Wandt an der Universität Göttingen ab.
Volker Stollorz arbeitete lange Jahre als freier Wissenschaftsjournalist, der für überregionale Zeitungen, Magazine und den öffentlichen Rundfunk Beiträge in den Bereichen Medizin und Lebenswissenschaften verfasst hat. Seine Veröffentlichungen wurden mehrfach ausgezeichnet, er engagiert sich zudem als Mitglied der Wissenschafts-Pressekonferenz. Seit 2015 ist der Wissenschaftsjournalist nun Redaktionsleiter und Geschäftsführer im Science Media Center Germany, einer von der Klaus Tschira Stiftung geförderten Institution, die Journalisten Expertisen der Wissenschaften anbieten will, wenn Wissenschaft Schlagzeilen macht.
Moderatorin Dr. Elisabeth Hoffmann, Pressesprecherin der Technischen Universität Braunschweig

A2: Gute Ideen für internationales Forschungsmarketing – Erfahrungsaustausch und Beteiligungsangebote

Research in Germany“ startet in die vierte Runde und ebenso der Ideenwettbewerb „Internationales Forschungsmarketing“. Was es Neues gibt und warum es sich für Ihre Institution lohnen könnte, internationales Forschungsmarketing aktiv zu betreiben – das wollen wir hier praxisnah klären: Die Deutsche Sporthochschule Köln stellt ihr preisgekröntes Forschungsmarketingprojekt „Science Slam World Cup“ vor (www.dshs-koeln.de/science-slam-world-cup): Vorder- und Hintergründiges zur Durchführung sowie welchen Mehrwert die Umsetzung des Projekts für die Hochschule hat(te).

Daran anknüpfend werden aktuelle Informationen zum Ideenwettbewerb "Internationales Forschungsmarketing" sowie weitere Beteiligungsmöglichkeiten der BMBF-Initiative „Research in Germany“ präsentiert – alles im kurzweiligen Pecha Kucha-Format, welches jeder Präsentation nach 6:40 Minuten ein natürliches Ende bereitet. Fragen und anregender Austausch im Anschluss sind willkommen und erwünscht!

(eher für) Berufserfahrene
BEST PRACTICE
40 min

mit:
Dagmar Bankamp, Deutsche Forschungsgemeinschaft, Referentin in der Gruppe „Internationale Zusammenarbeit“
Dr. Marita Mehlstäubl, Deutsche Sporthochschule Köln, Transferreferentin
Dr. Veronika Schillling, Deutsche Forschungsgemeinschaft, Referentin in der Gruppe „Internationale Zusammenarbeit“

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Dagmar Bankamp hat an verschiedenen Forschungsinstitutionen über 10 Jahre Erfahrung im Wissenschaftsmanagement gesammelt, besonders in den Bereichen wissenschaftliches Eventmanagement und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Sie arbeitet bevorzugt im internationalen und interdisziplinären Umfeld und hat zweieinhalb Jahre im Ausland verbracht. Diesen Erfahrungsschatz setzt sie für das internationale Forschungsmarketing bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft, ihrem aktuellen Arbeitgeber, ein.
Marita Mehlstäubl beschäftigt sich seit rund 10 Jahren in unterschiedlichen Kontexten mit der Aufgabe, wissenschaftliche Ergebnisse aus Forschungseinrichtungen in die Gesellschaft und Wirtschaft zu bringen. Sie arbeitete u.a. im Bereich Wissenschaftskommunikation und internationale Technologievermarktung an einem Fraunhofer-Institut. Seit 2015 ist sie im Wissenschaftsmanagement an der Deutschen Sporthochschule Köln tätig und berät Wissenschaftler*innen in Fragen zur Verwertung ihrer Forschungsergebnisse.
Veronika Schilling ist Referentin für Forschungsmarketing in der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen der vom BMBF finanzierten Initiative „Internationales Forschungsmarketing“. Vor ihrer Tätigkeit bei der DFG war sie u.a. Referentin bei der Alexander von Humboldt-Stiftung, Dozentin für Integrationskurse im Auftrag des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge und Lehrbeauftragte
im Sprachlernzentrum der Universität Bonn. Frau Schilling ist Anglistin und Germanistin.

A3: Datenschutz an Hochschulen: Die Folgen und der Umgang mit der DSGVO

Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) trat bereits am 25. Mai 2016 in Kraft und befindet sich seit dem 25. Mai 2018 in praktischer Anwendung. Mehr als ein Jahr später wird nun ein Resümee gezogen, was sich mit der DSGVO speziell im Hochschulbereich verändert hat und wie mit dieser datenschutzrechtlichen Herausforderung bestmöglich umgegangen werden kann.

(eher) für Berufseinsteiger
VORTRAG
90 min

mit:
Jan Rensinghoff, TU Dortmund, Wissenschaftlicher Mitarbeiter

1
Promovend im Bereich Medien- und Telekommunikationsrecht an der Technischen Universität Dortmund. Das Promotionsthema befasst sich mit dem Umgang personenbezogener Daten nach der Datenschutzgrundverordnung.

A4: Die Pressemitteilung - Totgesagte leben länger

Hat sich das Instrument Pressemitteilung in Zeiten digitaler Kommunikation und mit Blick auf den Bedeutungsgewinn von Social Media-Channels und Influencer-Marketing überlebt? Marcus Heumann stellt dar, warum man Pressearbeit nach wie vor ernst nehmen und weiterhin als relevanten Baustein im Kommunikationsmix einsetzen muss. Aktuelle Umfragen belegen, dass Journalistinnen und Journalisten für PR-Profis die nach wie vor wichtigste Multiplikatorengruppe sind. Diverse Beispiele untermauern die Relevanz von Media Relations und Pressemitteilungen, um Themen zu setzen, auf die öffentliche Meinungsbildung einzuwirken und eigene Botschaften in relevanten Kanälen darzustellen.

Allerdings: Pressearbeit muss den heutigen Anforderungen der Journalisten entsprechen und sich in die Produktionsrealität einfügen. Schnelligkeit, Zuverlässigkeit und Multimedialität sind zwingend.

Marcus Heumann zeigt aktuelle Umfrageergebnisse und Beispiele aus der Praxis. Er erläutert, wie Pressearbeit gestaltet sein muss, um ihr volles Potenzial zu entfalten und gibt Tipps für die praktische Umsetzung. Abschließend: Q&A

(eher für) Berufseinsteiger
VORTRAG MIT DISKUSSION
90 min

mit:
Marcus Heumann, news aktuell GmbH / ein Unternehmen der dpa-Gruppe, Leiter Academy

1
Marcus Heumann steuerte bis 2018 den Vertrieb bei news aktuell und leitet seit Jahresbeginn die news aktuell Academy. In 20 Jahren bei news aktuell hat der studierte Kulturwissenschaftler zahllose Kundenprojekte begleitet und teilt seinen praxisnahen Erfahrungsschatz auf Roadshows, Kongressen und in Inhouse-Workshops. Die news aktuell Academy bietet Webinare, Seminare, Workshops und Vorträge zu Themen aus PR, Marketingkommunikation und aus dem Mediengeschäft: www.newsaktuell.de/academy

A5: Das Redaktionssystem Desk-Net in der Praxis

Der Redaktionsalltag kann recht herausfordernd sein. Da ist es wichtig, gut organisiert zu sein. Die Stabsstelle Kommunikation und Marketing der Universität Konstanz hat sich daher Anfang des Jahres entschieden, das Redaktionssystem Desk-Net zu nutzen. In dem Vortrag wird kurz auf die Entscheidung für Desk-Net sowie die technische und organisatorische Einführung eingegangen. Im Anschluss zeigt die Referentin, wie sich das Redaktionssystem in der täglichen Praxis bewährt.

(eher) für Berufserfahrene
VORTRAG
40 min

mit:
Miriam Leifeld, Universität Konstanz, Online-Redakteurin

1
Miriam Leifeld ist als Online-Redakteurin für die zentralen Seiten der Universitätswebsite zuständig. Darüber hinaus übernimmt sie gerne die Durchführung verschiedener IT-Projekte, wie beispielsweise den Aufbau einer Fotodatenbank oder die Einführung eines Redaktionssystems.

A6: Wikipedia verstehen und selbst beitragen. Wie geht es wirklich?

Dass alle Menschen bei Wikipedia mitschreiben können, wissen viele. Aber wie eigentlich genau? Welche Regeln sind zu beachten? Ist es möglich, über die eigene Person oder die Institution zu schreiben, für die man arbeitet? Und wie wird eigentlich sichergestellt, dass keine Falschinformationen verbreitet werden?
In einem kurzen Vortrag werden verschiedene Aspekte dieser Fragen näher beleuchtet, bevor dann im interaktiven Teil die Fragen der Teilnehmenden und die Praxis in den Vordergrund rücken.

(eher) für Berufseinsteiger
WORKSHOP
90 min

mit:
Jan Apel, Wikimedia Deutschland, Pressesprecher

1
Die Kommunikation für Wikipedia und die Welt dahinter übernimmt Jan Apel seit 5 Jahren. Anfangs wusste er nicht, dass zum Freien Wissen bei Weitem nicht nur die größte Enzyklopädie der Menschheitsgeschichte sondern genauso auch offene Wissenschaft, die Zusammenarbeit mit Kultur-, Gedächtnis- und Forschungsinstitutionen oder politische Arbeit gehören. Seine Bewunderung für das Herzblut tausender ehrenamtlich Arbeitenden Menschen ist seitdem ungebrochen, wie auch die Faszination der sprachunabhängigen Wissensdatenbank Wikidata, die maßgeblich beim gemeinnützigen Verein Wikimedia Deutschland programmiert wird.

A7: CampusBarometer: Studienzufriedenheit und Zukunftspläne – Was sich Studierende wünschen

Das CampusBarometer ist eine umfassende Online-Umfrage unter Studierenden, die 2018 bereits zum siebten Mal erhoben wurde. Über 6.900 Studentinnen und Studenten in Deutschland und deutsche Studentinnen und Studenten im Ausland nahmen an der Studie teil und machen das CampusBarometer 2018 zu einer der größten studentischen Befragungen in Deutschland.

Zentrale Themenblöcke des CampusBarometers sind auch diesmal Studienzufriedenheit, Studienfinanzierung, Auslandserfahrungen, Schlüsselqualifikationen und ehrenamtliches Engagement sowie die beruflichen und persönlichen Zukunftserwartungen.

(eher) für Berufseinsteiger
PARTNER-PRÄSENTATION
40 min

mit:
Jonas Schlotmann, Deutsche Bildung AG, Projektleitung CampusBarometer

1
Jonas Schlotmann studierte Wirtschaftswissenschaften an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt und International Marketing an der THM in Gießen. Seit Herbst 2015 ist er bei der Deutschen Bildung AG im Marketing für Analysen, Marktforschung und Social Media zuständig.

A8: Dialog statt Deckung - Weshalb es sich lohnt sogar mit Trollen zu diskutieren

Eine weit verbreitete Regel in der digitalen Kommunikation lautet: "Do not feed the Troll", was soviel bedeutet wie, man solle unsachlichen Kritikern nicht antworten, da man diese nur noch intensiver triggert. Heute, 2019 gilt diese Regel als überholt und ich werde erläuteren weshalb. Social Media Algorithmen geben anonymen und unbekannten Social Media Profilen ein enormes Beeinflussungspotential. Hass hat eine enorme Strahlkraft und Verbreitungsenergie - ob als Privatperson oder Unternehmen haben wir nur eine Wahl: Uns der Kritik zu stelllen und sachlich, fair und kreativ darauf einzugehen. Nur so sind wir sichtbar. Nur so sorgen wir für ein ausgewogenes Argumentationsbild beim stillen Mitleser. In meinem Vortrag werde ich Möglichkeiten aufzeigen Vertrauen auf Social Media zu gewinnen.

(eher) für Berufseinsteiger
VORTRAG
90 min

mit:
Markus Brandl, Global Lead Community Management (Bayer AG), Dozent für Unternehmenskommunikation (TH Koeln)
 

1
Einen "Shitstorm" gibt es nicht - es gibt nur digitale Herausforderunegn in der Kommunikation. Viralität kann man nicht planen - jede Agentur, die Ihnen dies erzählt, gehört entlasssen. Hohe Reichweiten sagen nichts über den Erfolg Ihrer digitalen Maßnahmen aus - sie sind lediglich ein Indikator.
Mein Job entspricht meiner Leidenschaft, meiner Lebensphilosophie - ich bin daher glücklich, mich mit diesen und vielen weiteren Thesen auseinandersetzen zu dürfen.

A9: Speed-Coaching: Eine erfahrene Coach gibt Anregungen zu Problemen im Berufsalltag

Wie könnte ich an meinen nächsten Karriereschritt herangehen?
Ich werde bei Veranstaltungen einfach nicht gesehen.
Mir werden immer mehr Aufgaben übertragen, wie sich abgrenzen?
Ich komme mit meinerWortmeldung in Meetings nie zum Zug.
Wie könnte ich auf unfaire Kritik reagieren?
Ich müsste sichtbarer werden, weiß aber nicht wie.

Zu solchen und ähnlichen Fragen rund um Ihren Berufsalltag können wir gemeinsam eine erste Antwort finden.

(eher) für Berufseinsteiger (6 TN)
SPEED-COACHING
Es finden 15-minütige Einzeltermine statt. Die genauen Anfangszeiten innerhalb des Workshop-Slots werden individuell mitgeteilt.

mit:
Dr. Elisabeth Zuber-Knost, ZKonsult

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Nach Jura-Studium und Promotion einige Jahre in der Wirtschaft. Danach Studienberaterin und erste Frauenbeauftragte der Universität Karlsruhe. Später Pressesprecherin/Abteilungsleiterin Presse und Kommunikation. Danach Pressesprecherin des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Lehraufträge an Universitäten und Hochschulen. Nach Ausscheiden aus dem KIT Gründung von ZKonsult mit Schwerpunkten Coaching und Workshops zur Selbstvermarktung und individuellen Sichtbarkeit in Hochschulen/ im öffentlichen Dienst, zur strategischen Vorbereitung wichtiger Verhandlungen und zur beruflichen Neuorientierung.

A10: Die Kölner Wissenschaftsrunde: ein Third-Mission-Modell für die Großstadt

Der gesellschaftliche Auftrag der Wissenschaft wird (von der Politik) immer stärker eingefordert. Gerade in großen Städten müssen sich Hochschulen in einem Konkurrenzumfeld in der öffentlichen Wahrnehmung behaupten. Wie durch gemeinsames lokales Handeln Hochschulen und Forschungseinrichtungen mehr Sichtbarkeit gewinnen und Wissenschaft zu einem Standortfaktor werden kann, zeigt die Kölner Wissenschaftsrunde.

VORTRAG MIT DISKUSSION
40 min

mit:
Dr. Patrick Honecker, Universität zu Köln;
Kerstin Broichhagen und Sybille Fuhrmann, TH Köln;

Sabine Maas, Deutsche Sporthochschule Köln

A11: Verteileroptimierung mit BIG DATA und künstlicher Intelligenz – Basis für erfolgreiche Hochschulkommunikation

Hochschulen kommunizieren in ihren Bereichen hochspezialisiert. Die Relevanz Ihrer Nachrichten ist die Voraussetzung dafür, dass sie beachtet und gelesen werden. Relevanz macht den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg Ihrer Kommunikation. Über die Relevanz von Botschaften entscheiden die Empfänger. Wie erreicht Wissenschaftskommunikation also die Journalisten, die sich für Ihre Themen besonders interessieren?

Dipl-Kfm. Rainer Maassen stellt ein völlig neuartiges System vor, mit dem Hochschulen mit Hilfe von BIG DATA und künstlicher Intelligenz

  • in über 50 Mio. Online-Artikeln schnell und einfach nach relevanten Keywords recherchieren
  • für ihre speziellen Themen die Multiplikatoren finden, die sich für ihre Themen wirklich interessieren
  • Detail-Informationen über diese Personen nutzen, um sie gezielt anzusprechen
  • mühelos und DSGVO-konform mit dieser wichtigen Zielgruppe Beziehungen aufbauen

Mit Live-Präsentation und der Möglichkeit für das Auditorium, aktiv eigene Recherchen durchzuführen.

PARTNER-PRÄSENTATION
40 min

mit:
Rainer Maassen, Convento GmbH

 

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Rainer Maassen studierte BWL in Köln. Nach seinem Studium gründete er die Convento GmbH, die seit 25 Jahren Software-Lösungen für PR und Kommunikation anbietet. Die neueste Generation heißt myconvento.com und ist eine integrierte Cloudlösung

Workshops Welle B

Donnerstag, 5.9.2019, ab 14:15 Uhr

B1: "Top down"-Kommunikation: Wie kommt die Message von der Spitze an die Basis?

Alltag an der Hochschule: Jeder macht, was er will, keiner macht, was er soll, aber alle machen mit? Hochschulen sind keine Unternehmen, sondern "Unternehmungen", bei denen viele mitmachen. Entsprechend schwierig kann sich im Einzelfall die Kommunikation gestalten, vor allem, wenn es um Themen geht, die nicht nur auf Beifall stoßen. Wie erreichen Beschlüsse der Hochschulleitung die Basis der Hochschulangehörigen? Wie kann man kommunikative Überzeugungsarbeit leisten oder gar Schwung für die Umsetzung schaffen? Darum soll es in diesem Workshop gehen. Teilnehmende sind aufgerufen, dazu neben Fragen und Vorschlägen für Themen aus diesem Bereich auch gelungene und misslungene Beispiele aus ihrer Praxis mitzubringen. Gemeinsam sollen dann Erfolgsfaktoren für gelingende Führungskommunikation ergründet werden.

(eher für) Berufserfahrene
WORKSHOP
40 min

mit:
Dr. Andreas Archut, Universität Bonn, Pressesprecher/Dezernent für Hochschulkommunikation

1
Dr. Andreas Archut hat Chemie in Bonn und Los Angeles studiert und wurde in Bonn zum Dr. rer. nat. promoviert. Er ist seit 2000 Pressesprecher der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn und leitet das seit 2013 bestehende Dezernat für Hochschulkommunikation. Er ist Lehrbeauftragter für Wissenschafts-kommunikation an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und der Universität Ulm, Sprecher des Landesverbands Hochschul-kommunikation sowie Vorsitzender des Bonner Medien-Clubs. Im Jahr 2018 wurde er von Wissenschaftsjournalisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zum "Forschungssprecher des Jahres" gewählt.

B2: Der Weg zum erfolgreichen Konzept - zwischen Hochschule und Agentur.

Entwicklung eines Kommunikationskonzeptes unter Einbeziehung einer Agentur am Beispiel der Kampagne zum 50-jährigen Jubiläum der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Deutschland.

(eher) für Berufserfahrene
VORTRAG
40 min

mit:
Oliver Groh, sumner groh + compagnie Kommunikationsgesellschaft mbH & Co KG, Geschäftsführer

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Oliver Groh, 47 Jahre alt, verheiratet, 2 Kinder, Jurist. Seit 2010 gemeinsam mit Steven Sumner Geschäftsführer und Teilhaber der Kommunikationsagentur sumner groh + compagnie in Gießen. Die Agentur ist spezialisiert auf Strategie und Markenführung und betreut viele Kunden im Hochschulumfeld.

B 3 (Teil 1) und C 3 (Teil 2): „Wenn es hart auf hart kommt – Krisenkommunikation im Ernstfall, ein Szenariotraining“

Nach einer kurzen Einführung kreieren wir anhand von verschiedenen Krisenszenarien Stresssituationen für die Kommunikatorinnen und Kommunikatoren, in denen sie innerhalb kürzester Zeit die passenden Strukturen bilden und Kommunikationsmaßnahmen entwickeln sollen. Um die Situation möglichst real zu gestalten, werden jeweils ein Vertreter oder eine Vertreterin eines Print- und eines TV-Mediums hinzugezogen, die die Teams zusätzlich mit entsprechenden Fragen unter Druck setzen. Neutrale Beobachter, die durch das Organisationsteam gestellt werden, wohnen den Workshop-Situationen bei und tragen ihre Eindrücke später in der Feedback-Runde vor.
ACHTUNG: Nur zusammen mit C3 zu belegen.

(eher) für Berufserfahrene (max. 20 TN)
WORKSHOP
180 min

mit:
Ralf Garten, Hochschule Osnabrück; Dr. Utz Lederbogen, Universität Osnabrück; Katrin Müller, TU Kaiserslautern

 

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Ralf Garten ist seit 1995 an der Hochschule Osnabrück im Bereich Kommunikation tätig. Dort ist er heute verantwortlich für die Fachgebiete Internet sowie politische und allgemeine Öffentlichkeitsarbeit. Nach seinem Diplom-Studium Allgemeiner Maschinenbau sowie dem Master-Studium Corporate Publishing war er darüber hinaus sowohl in der Lehre als auch in der Forschung tätig. Seit 2015 ist er Sprecher der IQ_HKom AG-Krisenkommunikation und seit 2018 Mitglied des Vorstandes des Bundesverbandes Hochschulkommunikation.
Utz Lederbogen ist seit 2001 Pressesprecher der Universität Osnabrück; Studium der Journalistik, Politikwissenschaft, Biologie und Landespflege; Redakteur bei verschiedenen Zeitungen und Rundfunkanstalten; Pressesprecher der Landesanstalt für Ökologie Nordrhein-Westfalen; Tätigkeit für das Medienforschungsinstitut FORMATT in Dortmund; Mitarbeit beim Aufbau des Zusatzstudiengangs Wissenschaftsjournalismus an der FU Berlin. Derzeit im Vorstand des Bundesverbandes Hochschulkommunikation.
Nach ihrem Studium der Interkulturellen Kommunikation und Französischen Kulturwissenschaft arbeitete Katrin Müller mehr als fünfzehn Jahre in der Kommunikationsbranche, sowohl auf Unternehmens- wie auch auf Agenturseite. Seit Juli 2015 leitet sie die Stabsstelle Hochschulkommunikation der Technischen Universität Kaiserslautern und verantwortet in dieser Position die interne und externe Kommunikation, das Marketing sowie Themen wie Alumni, Fundraising und Merchandising.

B4: Trau‘ keinem über 30! Peer-to-peer-Kommunikation im Hochschulmarketing

Wir sind keine 18 mehr und unser eigenes Studium liegt schon ein paar Jahre zurück. Trotzdem sprechen wir in der Hochschulkommunikation täglich Jugendliche und junge Erwachsene an und versuchen, sie von unseren Angeboten zu überzeugen. Doch klassische Marketingstrategien versagen immer häufiger: Es ist schwieriger geworden, junge Menschen zu erreichen. Sie gelten als skeptisch und unberechenbar, manche Marketingmanager sprechen sogar von der „Lost Generation“. Tatsächlich ist eher das Marketing „lost“, wenn es die Erwartungen junger Zielgruppe nicht versteht.

Studierende und Studieninteressierte erwarten authentische, persönliche und vor allem direkte Kommunikation. Und wer könnte diesen hohen Anspruch besser einlösen als junge Menschen selbst? Peer-to-peer-Kommnunikation bedeutet, das Wissen und die kommunikativen Fähigkeiten junger Menschen zu nutzen und sie selbst sprechen zu lassen. Im Workshop reden wir über Methoden und Erfahrungen, schauen auf gelungene Beispiele und überlegen gemeinsam, wie der Peer-to-Peer-Ansatz in Hochschulen erfolgreich sein kann.

(eher) für Berufserfahrene
WORKSHOP
90 min

mit:
Marcus Flatten, Mann beißt Hund - Agentur für Kommunikation GmbH, Geschäftsführer

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Marcus Flatten ist Mitgründer und Geschäftsführer der Hamburger Agentur Mann beißt Hund, die sich auf Bildungsmarketing spezialisiert hat. Seit mehr als dreizehn Jahren berät er Bildungseinrichtungen in Fragen der Kommunikation und des Marketings. Zu seinen Kunden gehören Hochschulen, Weiterbildungsanbieter, Wissenschaftsregionen oder Hersteller von Produkten für den Schulmarkt. Marcus Flatten studierte Biologie in Freiburg und kam in den 90er Jahren über den Wissenschafts- und Umweltjournalismus zur Kommunikation.

B5: Nachhaltigkeit im Merchandising

Nachhaltigkeit ist ein Thema, mit dem wir uns heute alle beschäftigen müssen. Erfahren Sie, wie Sie im Bereich Merchandising zu einer nachhaltigeren Zukunft beitragen können. Welche Materialien sind ökologisch sinnvoll? Auf welche Zertifikate sollte geachtet werden?

(eher) für Berufserfahrene
PARTNER-PRÄSENTATION
90 min

mit:
Ziyad Hayat, UniMerch Merchandising GmbH, Geschäftsführer

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Seit dem Jahr 2003 als Einkaufsleiter der Hagemanngruppe beschäftigt und seit 2017 ebenso Geschäftsführer der UniMerch Merchandising GmbH, die sich um das Marketing und Merchandising für Universitäten und Hochschulen spezialisiert hat.

B6: Political Framing von Rechts - Herausforderungen der Demokratie-Kommunikation

Wie funktioniert politisches Framing beim Rechtspopulismus? Warum ist es eine Herausforderung für demokratische Institutionen? Wie ist zu verhindern, dass andere uns eine Diskussion aufzwingen, in der die eigene Reputation in Gefahr gerät?

VORTRAG mit DISKUSSION
90 min

mit:
Dr. Eric Wallis 
 

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Dr. Eric Wallis lud die sogenannte Identitäre Bewegung zum Gespräch ein, als diese seine Vorlesung über rechtes Framing stürmte. Daraufhin zogen die Störer fluchtartig von dannen. Als @Wortgucker bloggt er in den sozialen Medien über die Wirkung der Sprache in der Politik. Er arbeitete bis 2018 als Leiter des RAA-Regionalzentrums für demokratische Kultur gegen Rechtsextremismus und Rechtspopulismus in Vorpommern-Greifswald und war Pressesprecher bei Greenpeace. In seiner Doktorarbeit forschte er zur Wirksamkeit von Sprache und Framing in politischen Kampagnen (Kampagnensprache). Er studierte in Greifswald und Göteborg Germanistik, Kommunikation und Psychologie.

B7: „Marke RKM“ – Zur Positionierung künstlerischer Hochschulen angesichts brisanter Debatten wie #MeToo

Die künstlerischen Hochschulen waren zuletzt in der überregionalen medialen Wahrnehmung durch brisante gesellschaftspolitische Themen negativ konnotiert, z.B. durch die MeToo-Debatte/Missbrauch (Spiegel), Überangebot an Musikhochschulabsolventen (ZEIT/SZ).

Obwohl Kunst- und Musikhochschulen heute Ausbildungsinstitutionen sind, die in die Gesellschaft hineinwirken und für die Gesellschaft ausbilden, bleibt ihre gesellschaftliche und bildungspolitische Bedeutung in den Medien weitestgehend unerwähnt.

In diesem Treffen sollen die Möglichkeiten einer Kooperation der Rektorenkonferenz der Deutschen Musikhochschulen (RKM) mit (Kunst-) Hochschulkommunikatoren für eine Stärkung der überregionalen Wahrnehmung und Akzeptanz künstlerischer Hochschulen ausgelotet werden. Ziel ist die Gründung einer hochschulübergreifenden Arbeitsgruppe zum Aufbau der „Marke RKM“ als überregionaler Impulsgeber kultur- und bildungspolitischer Debatten.

Gleichwohl die Thematik aktuell ein spezielles Anliegen der Kunst- und Musikhochschulen abbildet, sind Mitwirkende anderer Hochschultypen herzlich willkommen!

(eher) für Berufserfahrene
WORKSHOP
90 min

mit:
Susanne Rode-Breymann, Präsidentin der Hochschule für Musik und Theater Hannover; Anna Körber, Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen in der HRK, Leiterin der Geschäftsstelle

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Susanne Rode-Breymann ist Herausgeberin und Autorin zahlreicher Publikationen aus den Bereichen der Gender-Forschung, Musikgeschichte der Frühen Neuzeit, der Neuen Musik und der Musik der Jahrhundertwende. Von 1999 bis 2004 hatte sie eine Professur für Historische Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik und Tanz Köln inne. Im Jahr 2004 wurde sie auf eine Professur für Historische Musikwissenschaft mit einem Gender-Schwerpunkt an die Hochschule für Musik, Theater und Medien berufen. Im Jahr 2010 wurde sie zur Präsidentin der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover gewählt. Seit Oktober 2017 ist sie Vorsitzende der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen in der HRK.
Anna Körber studierte Orgel, Elementare Musikpädagogik und Chorleitung an der Hochschule für Musik Nürnberg. Vor und während ihres Studiums arbeitete sie als freie Mitarbeiterin in den Bereichen Marketing und Grafik am Staatstheater Nürnberg. Sie ist Gründungsmitglied des freien Ensembles „Oper-Plus“, das sich der Entwicklung von neuen und innovativen Konzertformaten an unkonventionellen Aufführungsorten widmet. Seit 2013 leitet sie die Geschäftsstelle der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschule die bis Oktober 2017 an der Hochschule für Musik Nürnberg angesiedelt war und mit der Vorsitzübernahme von Susanne Rode-Breymann an die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover wechselte.

B8: Die Hochschulmarke – Schutz, Lizenzierung und Durchsetzung über Grenzen hinaus

Namen und Abzeichen von Universitäten haben einen hohen Wiederkennungswert; sie sind Marken mit einem besonderen Potenzial. Wer z.B. beim Sport ein T-Shirt der Goethe-Universität oder der Harvard Business School trägt, zeigt nicht nur Lokalkolorit, sondern vermittelt ein ganz bestimmtes Bild von sich selbst. Zeichen einer Universität schaffen hierbei also genauso Zuordnung und Identifikation wie dies sonst „klassische“ Marken tun.

Die Veranstaltung stellt Grundlagen des Markenrechts dar und zeigt strukturiert auf, welche Schritte unternommen werden müssen, um die Erschließung der Marke „Universität“ auf internationaler Ebene zu sichern.

(eher) für Berufserfahrene
WORKSHOP
90 min

mit:
Gernot Schmitt-Gaedke, Lehrbeauftragter, Universität Frankfurt / Rechtsanwalt, lexTM Rechtsanwälte
 

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Seit einem Jahrzehnt begleitet Gernot Schmitt-Gaedke (Lehrbeauftragter, Universität Frankfurt / Rechtsanwalt, lexTM Rechtsanwälte) Universitäten und andere Institutionen in Sachen Werbung und geistiges Eigentum. Bei der Beratung von Hochschulen steht häufig das Markenrecht im Mittelpunkt: Wie können Zeichen, z.B. das Logo, der Name oder der Slogan der Universität, international als Marke geschützt und verteidigt werden? Was muss beim Abschluss von Lizenzverträgen beachtet werden?

B9: Transparenz als Herausforderung. Ergebnisse einer europaweiten Studie

Transparente Kommunikation, so die Theorie, stärkt das Vertrauen der Bezugsgruppen in eine Organisation. Doch wie sieht es in der Praxis aus? Lässt sich Transparenz wirklich umsetzen? Welches sind die Themen, bei denen es kritisch wird? Und wie unterscheiden sich die Einschätzungen von Kommunikatoren aus unterschiedlichen Ländern und Organisationstypen und auf verschiedenen Hierarchieebenen?

In diesem Workshop sollen ausgewählte Ergebnisse des European Communication Monitor 2019, der weltweit größten komparativen Studie zur strategischen Kommunikation, vorgestellt werden. Knapp 2.700 Kommunikatoren aus Unternehmen und Agenturen in 46 europäischen Ländern wurden in einem umfangreichen Forschungsdesign nach wissenschaftlichen Standards zu Vertrauen, Transparenz und weiteren Themen befragt.

(eher) für Berufserfahrene
VORTRAG mit DISKUSSION
40 min

mit:
Jens Hagelstein, Universität Leipzig, Wissenschaftlicher Mitarbeiter
 

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Jens Hagelstein, M.A., ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Strategische Kommunikation der Universität Leipzig. Er betreut den European Communication Monitor, die weltweit größte komparative Studie zur strategischen Kommunikation. Weitere Schwerpunkte liegen in den Bereichen Rezeptions- und Wirkungsforschung, Werbeforschung und quantitative Methoden empirischer Sozialforschung. Jens Hagelstein studierte Kommunikations- und Medienwissenschaft an den Universitäten Tübingen und Leipzig und hat neben dem Studium bei Axel Springer, Fraunhofer und in einer Werbeagentur gearbeitet.

B10: Hochschulmagazine der nächsten Generation

Ihr Print-Magazin in einer nativen App – wie geht das und wozu ist das nützlich?

Das Mediennutzungsverhalten wird in Zukunft deutlich diversifizierter. Millennials zeigen uns längst, wie wir in Zukunft digital leben, lernen und Inhalte konsumieren werden.

Hochschulmagazine sind ein wichtiges Kommunikationsmedium. Sie stehen jedoch, wie viele andere Medien, vor den Herausforderungen der Digitalisierung. Print-Publikationen brauchen deshalb zusätzliche Kanäle und Formate.

Am konkreten Beispiel berichten wir über unsere Erfahrungen beim Einstieg ins digitale Publizieren. Wir behandeln alle wichtigen Kanäle von der mobilen App über browserbasiert am PC bis hin zum Platzieren von einzelnen Artikeln oder Neuigkeiten in den gewünschten Social-Media-Kanälen. Wir zeigen Ihnen, wie ein multimediales Leseerlebnis aussehen kann, das die Leser/-innen jederzeit in geeigneter Form erreicht.

(eher) für Berufserfahrene
PARTNER-PRÄSENTATION
40 min

mit:
Stefanie Kollenberg, DUZ Verlags- und Medienhaus GmbH

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Stefanie Kollenberg leitet das Corporate Publishing und betreut die DUZ Special-Reihe, die Sonderbeilage zum DUZ Magazin. 2017 hat sie die Realisierung der DUZ App intensiv begleitet.

Workshops Welle C

Donnerstag, 5.9.2019, ab 16:30 Uhr

C1: Pitch the Editor - Wie ticken Redaktionen?

Aktuelle Aufhänger, Hintergrundbericht oder Interview, was ist der „Dreh“ des Themas, welcher Experte oder welche Expertin ist geeignet? Nicht immer liegen die PR-Verantwortlichen der Hochschulen richtig, wenn sie glauben, ein attraktives Angebot für die Medien zu haben. Der Workshop soll auf unterhaltsame Art und Weise mehr Transparenz in Entscheidungsprozesse von Redaktionen und Journalisten bringen. 

Das Szenario: Auf dem Podium sitzen Journalist*innen, denen das Publikum spontan Themenvorschläge unterbreiten kann. Sie begründen live, welche Vorschläge sie warum begeistern und welches Thema sie warum ablehnen. Moderiert wird diese Session von Irene Meichsner (freie Journalistin).

90 min

mit:
Veronika Hackenbroch (Der Spiegel),
Monika Pilath (Zeit Online),
Dirk Riße (Kölner Stadt-Anzeiger),
Martin Schramm (Bayerischer Rundfunk),
Mod.: Irene Meichsner (freie Journalistin)

 

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Moderation: Irene Meichsner (freie Journalistin)
Martin Schramm (Bayerischer Rundfunk)
Veronika Hackenbroch (Der Spiegel)
Monika Pilath (ZEIT ONLINE)

C2: Kommunikationskonzepte erfolgreich umsetzen - von der Gründung zum Tagesgeschäft

Voraussetzungen für erfolgreiche strukturelle Anpassungen von Kommunikationsabteilungen ist die strategisch-konzeptionelle Planung und schrittweise Umsetzung von Kommunikationskonzepten.

Welche entscheidenden Phasen unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen durchlaufen werden müssen, soll am Beispiel der Stabsstelle Universitätskommunikation der Universität Leipzig im Spiegel der vom Bundesverband in Auftrag gegebenen PWC-Studie "Herausforderungen der Digitalisierung für Kommunikations- und Abteilungsstrukturen" aufgezeigt und diskutiert werden.Neben fachlich-inhaltlichen Fragestellungen werden auch die Chancen und Risiken bewertet und alltägliche Problemstellungen und Konflikte thematisiert, damit ein Eindruck von der Gründung bis zum Tagesgeschäft der Kommunikationsabteilung vermittelt werden kann.

(eher) für Berufserfahrene
VORTRAG MIT DISKUSSION
90 min

mit:
Dr. Madlen Mammen, Universität Leipzig, Leiterin Stabsstelle Universitätskommunikation
 

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Dr. Madlen Mammen ist seit 2015 Leiterin der Stabsstelle Universitätskommunikation an der Universität Leipzig. Zuvor war sie dort als Social-Media-Referentin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Öffentlichkeitsarbeit/Kommunikationsmanagement des Instituts für Kommunikations- und Medienwissenschaft tätig. Bis 2012 arbeitete sie als Projektleiterin und Beraterin bei Scholz & Friends Agenda.
Im Jahr 2013 wurde die Universität Leipzig mit dem Preis für Hochschulkommunikation der HRK für die beste Social Media-Kommunikation ausgezeichnet. Dr. Mammen wirkt als Referentin und Autorin zum Thema Hochschulkommunikation und Neue Medien.

C3: Teil 2 von „Wenn es hart auf hart kommt – Krisenkommunikation im Ernstfall, ein Szenariotraining“

C3 kann nur nach der Teilnahme von B3 besucht werden.

C4: Technisch ist das möglich. Die Social Media Kampagne zur Studierendenwerbung der TUHH

Was nicht in der Timeline abgebildet ist, existiert für die Generation Z nicht: Hochschulen und Universitäten mit technischem Fokus stehen vor der Herausforderung zukünftig neue Studierende zu gewinnen. Und das nicht mehr mit analoger Kommunikation, sondern über integrierte digitale Maßnahmen. Die Social Media Kampagne „Technisch ist das möglich.“ setzt bei der jungen Zielgruppe erstmals auf die Sozialen Netzwerke und holt sie dort ab, wo sie sind: Im Netz. Die im Juni 2019 gestartete Kampagne setzt auf die Kompetenz der Ingenieurwissenschaften für Lösungen gesellschaftlicher Herausforderungen der Zeit wie Klimawandel, Umweltverschmutzung, Urbanisierung, Diversität oder Digitalisierung. Ein Testimonial führt durch die Film- und Bildelemente der Kampagne und vermittelt, welche Möglichkeiten ein Technikstudium bietet. Kernelement ist das neu entwickelte Studienbewerbungsportal stuhhdium.de mit Features rund ums Studium an der TUHH.

(eher) für Berufserfahrene
VORTRAG
40 min

mit:
Jasmine Ait-Djoudi, Technische Universität Hamburg (TUHH), Pressesprecherin
 

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Jasmine Ait-Djoudi ist seit 2014 Pressesprecherin der TUHH. Zuvor war sie sieben Jahre Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Fraunhofer IWM in Halle. Nach ihrem Studium der Publizistik -und Kommunikationswissenschaften in Göttingen und Berlin, war sie Pressereferentin beim Berliner Cornelsen Verlag. Sie war zwei Jahre Vorsitzende des Arbeitskreises der Verlagspressesprecher*innen AVP e.v. für Deutschland, Österreich und der Schweiz

C5: Von Meinungsmachern zu Wissensträgern: Der Einsatz von Social Bots im Universitätsumfeld

In den letzten Jahrzehnten hat das Internet die Art und Weise, wie wir miteinander kommunizieren, radikal verändert. Die Kommunikation findet heutzutage nicht nur zwischen Menschen statt, sondern auch zwischen Menschen und Computerassistenten, die sogenannten Bots. Bots sind Computerprogramme, die automatisiert bestimmte Aufgaben erfüllen. Social Bots sind eine Art von Bots, die durch Fake Accounts versuchen, die öffentliche Meinung zu manipulieren und Falschinformationen zu verbreiten. In den Medien werden sie oft als eine Gefahr für die Demokratie dargestellt. Aber sind sie das wirklich? Im ersten Teil des Workshops wird der Einfluss von Social Bots in Deutschland (z.B. bei der Bundestagswahl 2017) diskutiert. Anschließend werden die möglichen positiven Einsätze von Social Bots präsentiert, zum Beispiel als virtuelle Assistenten. Der zweite Teil des Workshops  liefert einen Blick auf die neuen Technologien, die die Kommunikation im akademischen Umfeld prägen werden.

(eher) für Berufseinsteiger
VORTRAG
90 min

mit:
Juan Carlos Medina Serrano, Technische Universität München, Wissenschaftlicher Mitarbeiter
 

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Juan Carlos arbeitet an der Hochschule für Politik der Technischen Universität München. Er wurde in Mexiko geboren und studierte Technische Physik an der Universität Tecnológico de Monterrey. Anschließend absolvierte er zwei Masterprogramme in München: Computational Science and Engineering und Data Engineering and Analytics. Juan Carlos arbeitete als Data Scientist bei namhaften Firmen wie BMW, Bosch und Siemens. Derzeit promoviert er und erforscht die Auswirkungen von Soziale Netzwerken auf die Deutsche Politik. Er gab bereits mehrere Radio- und Fernsehinterviews zu den Forschungsergebnissen.

C6: Erkenntnisse aus 5 Jahren Studium-Interessentest bei ZEIT CAMPUS ONLINE

Seit mehr als fünf Jahren unterstützt der Studium-Interessentest (SIT) von ZEIT ONLINE und HRK jährlich knapp ein Drittel der angehenden Studierenden bei ihrer Studienwahl: Insgesamt haben über 800.000 Studieninteressierte am SIT teilgenommen.

Nun hat ZEIT ONLINE in Zusammenarbeit mit dem Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung Hannover (IJK) eine repräsentative Stichprobe von 20.000 Interessenprofilen aus den Jahren 2014 bis 2018 ausgewertet.
Das Ergebnis ist eine Typologie der Studieninteressierten, die wichtige Denkanstöße und wertvolle Informationen für eine zielgruppengerechte Ansprache der Studienanfänger/innen von Morgen liefert: Wer sind sie? Was interessiert sie? Und wie erreicht man sie?

ZEIT ONLINE Produktmanagerin Maria Mondry beschreibt die zentralen Interessenstypen von den „Tüftler/innen“ bis zu den „Gemeinwohlorientierten“, zeigt wo es geschlechtsspezifische und regionale Unterschiede gibt und wie sich die Studieninteressen in den letzten Jahren verändert haben.

(eher) für Berufserfahrene
90 min
VORTRAG mit mehreren Möglichkeiten zum offenen DIALOG / ERFAHRUNGSAUSTAUSCH

mit:
Maria Mondry, ZEIT ONLINE GmbH, Produktmanagerin Orientierungsangebote
 

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Maria Mondry ist Produktmanagerin im Team der digitalen Angebote für Studien- und Berufsorientierung bei ZEIT ONLINE. Ihr Fokus liegt auf der zielgruppengerechten Umsetzung und Weiterentwicklung der Online-Plattformen für die Studienwahl auf ZEIT Campus. Dazu gehören der Studium-Interessentest, die Suchmaschine für Studiengänge und das CHE Hochschulranking. Zuvor war sie als Produktmanagerin bei academics, dem führenden Stellenmarkt für Wissenschaft und Forschung, tätig und hat für das Personal- und Forschungsmarketing im Zeitverlag gearbeitet.

C7: Von der Krux mit der Gender-Sprache - Eine Unterhaus-Debatte

Sprache bildet Wirklichkeit nicht nur einfach ab, sondern prägt sie auch. Versuche, durch die Reform der Sprache auf die in der Grammatik eingeschriebenen Machtverhältnisse einzuwirken, spielten z. B. im Kontext der sozialen Kämpfe um Gleichberechtigung seit den 1970er Jahren eine zentrale Rolle.

Heute spricht und schreibt auch niemand so wie zu Goethes Zeiten. Und grundsätzlich stellt sicher kein*e Hochschulkommunikator_in infrage, dass gendersensible Sprache einen Wert für eine gleichberechtigtere und diskriminierungsärmere Gesellschaft hat. Gerade für Hochschulen ist es ein Ziel, in der Ansprache und Einbindung ihrer vielfältigen Studierenden und Mitarbeitenden sämtliche Geschlechterpositionen anzuerkennen.

Diesen unterstützenswerten Ansatz immer umzusetzen, bleibt hingegen schwierig, vor allem im Alltag von Kommunikationsabteilungen. Zahlreiche traditionelle Medien setzen sich seit Jahren darüber hinweg, sind von „durch-gegenderten“ Pressemitteilungen eher genervt. Auch die Barrierefreiheit im Internet bekommt durch die verschiedenen Sprachregelungen neue „Barrieren“.

Wie sollte die Hochschulkommunikation hochschulintern in Entscheidungsprozesse zur gendergerechten Sprache eingebunden werden? Soll man mit neutralisierten Formulierungen die Problematik umgehen? Wie muss und kann man das dritte Geschlecht ausformulieren, wenn man eine Sonderzeichen-Sprache vermeiden will? Wer sollte mit wem Kompromisse aushandeln, damit Kommunikation kommunikativ ist?

In einer Unterhaus-Debatte, moderiert von Philip Schrögel, muss sich das Publikum kontroversen Entscheidungsfragen stellen – und kann dadurch in eine angeregte Diskussion kommen.

UNTERHAUSDEBATTE
40 min

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Moderation: Philip Schrögel
Philipp Schrögel hat Physik in Erlangen und Public Policy an der Harvard University studiert. Er arbeitete drei Jahre als Berater für Dialog und Bürgerbeteiligung und ist seit 2014 freiberuflicher Wissenschaftskommunikator. Seit 2016 forscht er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) im Projekt „Science In Presentations“. Er ist Projektleiter von „Wissenschaft für alle – Wie kann Wissenschaftskommunikation mit schwer erreichbaren Zielgruppen gelingen?“ und verantwortet verschiedene Praxisprojekte, die kreative Wissenschaftskommunikation erproben.

C8: Interne Kommunikation: Die ewige Herausforderung

Dass man aus Misserfolgen (und nicht nur aus den eigenen) viel lernen kann, ist bekannt. Doch dazu braucht es offene und ehrliche Erfahrungsberichte. In dieser Session berichten Hochschulkommunikator*innen von Konzepten, Ideen und Maßnahmen der internen Kommunikation, die nicht (gleich) so gelaufen sind wie eigentlich geplant. Am Ende erhoffen wir uns eine Liste wertvoller Do’s and Dont’s für die interne Kommunikation.

(eher) für Berufserfahrene
ERFAHRUNGSAUSTAUSCH
90 min

C9: Die Sichtbarkeit von Hochschulwebseiten seigern – Vorstellung verschiedener Online-Tools

Die Optimierung von Hochschulwebseiten für Suchmaschinen ist in den letzten Jahren kontinuierlich anspruchsvoller geworden. Einerseits haben Suchmaschinen wie Google ihre Algorithmen verändert und andererseits ist die Sichtbarkeit der Hochschulwebseiten im internationalen Wettbewerb von bedeutender Relevanz. Die schlechten Google-Sichbarkeitsindizes einiger Hochschulwebseiten, fehlende SSL-Verschlüsselungen, fehlendes Responsive Webdesign, mangelnde Keyword-Analysen und der fehlende Einsatz von Webanalyse-Tools deuten darauf hin, dass nur wenige Universitäten das Potential der Google-Suchmaschinenoptimierung (SEO) erkennen. Darüber hinaus gibt es erste Fälle, bei denen Hochschulwebseiten komplett aus dem Google-Index entfernt und durch Google „abgestraft“ wurden. Für Universitäten, die sich stark auf das internationale Online-Recruiting stützen, kann eine positive internationale Präsenz in Suchmaschinen den entscheidenden Wettbewerbsvorteil ausmachen. In dem Workshop werden Online-Analyse Tools vorgestellt, um mehr über die Reichweite und Webseitenzugriffe der Uniwebsite zu erfahren.

(eher) für Berufserfahrene
WORKSHOP mit Online-Demos
40 min

mit:
Philip Dunkhase, Leuphana Universität, Referent für Marketing, Recruitment und Alumni

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Nach dem Aufbau einer kooperativen Alumni-Organisationsstruktur mit der Neugründung des Alumni- und Fördervereins der Leuphana e.V. war Philip Dunkhase von 2008-2013 als Referent im Universitätsmarketing an der Leuphana Universität tätig und verantwortete die Bereiche Alumni, Studierendenmarketing und Social Media. Seit 2011 ist er Lehrbeauftragter Fachbereich E-Business und erforscht bis heute die Hochschulwebseiten hinsichtlich Sichtbarkeit im Web sowie die Social-Media-Aktivitäten deutscher Hochschulen.

C10: Ein neues Super-Ressort in der ZEIT für die Themen Bildung und Wissenschaft

Am 05. September 2019 erscheint erstmalig das neue ZEIT-Ressort, das die Themen Bildung, Wissenschaft und Hochschulpolitik mit neuem Konzept zu dem größten Ressort unserer Wochenzeitung macht. Es mag als Signal an unsere Leser verstanden werden: Bildungsoptionen in all ihren Facetten sowie wissenschaftliche Erkenntnis sind Voraussetzung für die Lösung von Zukunftsfragen unserer Gesellschaft.

Wir stellen Ihnen zum neuen Ressort unsere Ideen und Gedanken vor und wollen mit Ihnen diskutieren: Wie rezipiert die Gesellschaft, was erwartet sie? Wie sehen die großen Zukunftsthemen denn aus und wie verknüpft man sie mit erzählerischen und informativen Formaten– print, online, offline. Wie können Geschichten präsentiert werden, die etwas bewegen, die Ideen und Gedanken anstoßen und gleichzeitig Spaß machen sollen, gelesen zu werden?  

Es wird ein echtes „Werkstatt-Gespräch“ und wir freuen uns, unsere Erfahrungen zu teilen und nehmen gern Ihre Einschätzungen und Gedanken mit für unsere Redaktionsarbeit

(eher) für Berufserfahrene
PARTNER-PRÄSENTATION
40 min

mit:
Andreas Sentker, DIE ZEIT, Geschäftsführender Redakteur; Manuel J. Hartung, DIE ZEIT, Leitung des Ressort WISSEN

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Manuel J. Hartung ist seit Juli 2015 Leiter des Ressorts CHANCEN der ZEIT und Herausgeber der Magazine ZEIT CAMPUSund ZEIT GERMANY. Zuvor war er u.a. Geschäftsführer von TEMPUS CORPORATE, einem Unternehmen des ZEIT Verlags, Chefredakteur von ZEIT CAMPUS und Redakteur der ZEIT. Der Absolvent der Henri-Nannen-Journalistenschule studierte Geschichte an den Universitäten Bonn und New York sowie Public Administration an der Harvard University. Zudem unterrichtete er Journalismus an den Universitäten Göttingen und St. Gallen.
Andreas Sentker ist Geschäftsführender Redakteur der Wochenzeitung DIE ZEIT. Gemeinsam mit Manuel Hartung leitet er das neue Wissen-Ressort. Er ist Herausgeber des Magazins ZEIT Wissen und Mitherausgeber von ZEIT Doctor. Andreas Sentker hat in Tübingen Biologie und Rhetorik studiert. 2009 wechselte er als Visiting Fellow für ein halbes Jahr an die Harvard University in Cambridge.
Er ist Mitglied in Kuratorien der Max-Planck-Institute in Martinsried, Tübingen und Köln, im Beirat des Leibniz-Kollegs der Universität Tübingen sowie in der Jury des Georg von Holtzbrinck-Preises für Wissenschaftsjournalismus.

Workshops Welle D

Freitag, 6.9.2019, ab 10:45 Uhr

D1: Objektivität, Sachlichkeit, Neutralität. Was dürfen Hochschulen wie kommunzieren?

Für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit von Hochschulen existieren nur wenige rechtliche Vorgaben. Dies eröffnet einerseits einen gestaltbaren Freiheitsraum, führt aber andererseits zu herausfordernden Grenzziehungen. Das gilt gerade angesichts der Nutzung sozialer Medien, die einen unmittelbare Information und Interaktion - etwa zu potentiellen Studierenden - ermöglichen. Wie wird etwa die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit von Hochschulen legitimiert? Welche rechtlichen Grenzen gelten? Und was bedeutet dies für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Einzelfall? Ziel des Workshops ist es, einen Überblick zu den Rechtsgrundlagen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit von Hochschulen zu geben - und sich diese mittels praktischer Fälle für die tägliche Arbeit an Universitäten und Forschungseinrichtungen anzueignen.

(eher) für Berufserfahrene
WORKSHOP
90 min

mit:
Prof. Dr. Tobias Gostomzyk, TU Dortmund

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Tobias Gostomzyk ist seit 2012 eine Professor für Medienrecht an der TUDortmund. Überdies ist er seit 2015 Lehrbeauftragter der juristischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum tätig. Seine Forschungsbereiche sind vor allem das Medien-, Internet-, Datenschutz- und Telekommunikationsrecht.

D2: Filmproduktion mit dem Smartphone - eine anwendungsbezogene Einführung

Durch soziale Netzwerke ist die Bedeutung von Bewegtbildern in der Kommunikation mit verschiedensten Zielgruppen stark angestiegen. Der Einsatz von Filmen eignet sich ideal zur Vermittlung von Inhalten, zur Personalisierung und Emotionalisierung.

Das Smartphone kann ein professionelles Kameraequipment nicht ersetzen – es braucht sich aber mittlerweile nicht mehr zu verstecken. Für viele Einsatzzwecke reicht die Filmproduktion "aus der Hosentasche" vollkommen aus und sorgt so für eine schlankere, agile Produktionsweise.

In diesem Workshop wird in die Grundlagen des Filmemachens eingeführt und die Frage geklärt, welche Ausrüstung man anschaffen sollte, um in die Welt des Bewegtbildes einzusteigen. In einem kurzen Praxisteil werden die Teilnehmenden in Kleingruppen mithilfe ihres Smartphones ein eigenes Video aufzeichnen und schneiden.

(eher) für Berufseinsteiger (max. 15 TN)
WORKSHOP
90 min

mit:
Peter Krachten, Freiberuflicher Regisseur
 

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Nach der Ausbildung zum Mediengestalter arbeitete Peter Krachten während seines Studiums zum Diplom-Geographen als freiberuflicher Cutter. Im Anschluss daran setzte er viele Wissenschaftsfilme für den Öffentlich Rechtlichen Rundfunk um, bis er über die Realisation von aufwendigeren Drehs zum Hauptregisseur der Wissenschaftssendung Quarks wurde. Neben seiner Tätigkeit als freiberuflicher Regisseur betreut er verschiede TV-Design- und Format-Entwicklungen und gibt Workshops für Produktionsfirmen.

D3: Soziale Medien datenschutzkonform nutzen - Was muss bei der Öffentlichkeitsarbeit beachtet werden?

Hochschulen sind in vielen Bereichen auf die Öffentlichkeitsabeit über soziale Netzwerke angewiesen. Nutzung sozialer Netzwerke und Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) - Ist das überhaupt miteinander vereinbar? - Eine Antwort hierauf bietet das vom Landesbeauftragten für die Informationsfreiheit und den Datenschutz Baden-Württemberg entwickelte Nutzungskonzept. Die neugefasste aktualisierte Version dieses Konzepts wird im Rahmen des Workshops vorgestellt. Dieses hat einen Leitfaden, Datenschutzhinweise und eine Datenschutz-Folgenabschätzung zum Inhalt. Daneben werden aktuelle rechtliche Fragestellungen rund um die Nutzung sozialer Netzwerke diskutiert und insbesondere ein Blick auf das Konstrukt der gemeinsamen Verantwortlichkeit nach Artikel 26 DS-GVO geworfen. Hierbei besteht für die Teilnehmer die Möglichkeit alle noch offenen Fragen zu stellen.

(eher) für Berufseinsteiger
WORKSHOP
90 min

mit:
Maria Wilhelm, Landesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Baden-Württemberg, Referentin der Stabsstelle Europa

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Maria Wilhelm ist seit 2017 Referentin der Stabsstelle Euopa beim Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informatiosfreiheit Baden-Württemberg. Schwerpunkt ihrer Tätigkeit ist die europäische Gremienarbeit im Bereich der sozialen Netzwerke. In der Vergangenheit hielt sie Lehraufträge für Europarecht an der Hochschule des Bundes und der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Münster. Neben ihrer hauptberuflichen Tätigkeit wirkt sie an zahlreichen Fachpublikationen mit.

D4: Die Hochschulkommunikationsabteilung als zentrale Schnittstelle. Ergebnisse einer Interviewstudie

Im Rahmen eines von der Volkswagen Stiftung geförderten Forschungsprojekts wurden 2018 Interviews mit Hochschulkommunikator*innen aus mehr als 50 Hochschulen geführt, in denen es um die Einbettung der Hochschulkommunikation in die Organisationsstrukturen der Hochschulen, die Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteuren innerhalb der Hochschule, aber auch um die individuellen Rollenbilder der Kommunikator*innen ging. Dabei zeigen sich Gemeinsamkeiten (z.B. im Verständnis als Netzwerker*innen), aber auch Unterschiede, die eng damit zusammenhängen, welches Kommunikationsverständnis andere Akteursgruppen der Hochschule (insbesondere die Hochschulleitung) haben, und wie Strukturen in der Hochschule formal ausgestaltet und informell gelebt werden. Dabei kommt der zentralen Kommunikationsabteilung eine Schnittstellenfunktion innerhalb der Hochschule zu, die wir näher beleuchten. Dieses und weitere ausgewählte Ergebnisse der Untersuchung stellen wir vor und diskutieren deren Praxisbezug bzw. die Implikationen der Ergebnisse für die Ausgestaltung von Hochschulkommunikation mit den Teilnehmenden.

(eher) für Berufserfahrene
VORTRAG MIT DISKUSSION
90 min

mit:
Christiane Hauser und Prof. Dr. Annette Leßmöllmann, Karlsruher Institut für Technologie

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Christiane Hauser, M.A., Studium der Kommunikations- und Medienwissenschaften, Anglistik und BWL an den Universität Leipzig und Waikato, Neuseeland. 2004 bis 2006 Projektmanagerin bei der Campus Sapiens gGmbH (Schwerpunkte: Hochschulberatung und -entwicklung, empirische Hochschulforschung). 2006 bis 2015 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des KIT. Seit Januar 2016 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Teilinstitut für Wissenschaftskommunikation (Forschungsschwerpunkte: Hochschulkommunikationsforschung, Rezeptionsforschung, Partizipation)
Annette Leßmöllmann, Dr. phil., Seit 2013 Professorin für Wissenschaftskommunikation mit dem Schwerpunkt Linguistik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Studium der Linguistik, Germanistischen Linguistik, Philosophie und Geschichte an der Universität Wien und Humboldt-Universität zu Berlin. Promotion an der Universität Hamburg. Freie Wissenschaftsjournalistin (Die ZEIT, Technology Review, NDR Info, "Gehirn & Geist" u.a.). 2006 Professorin für Journalistik mit dem Schwerpunkt Wissenschaftsjournalismus an der Hochschule Darmstadt. Forschungsschwerpunkte: Hochschulkommunikationsforschung, sprachliche Wissenskonstitution, Partizipation.

D5: Raus mit den Daten, und zwar fix!

Transparenz in der Hochschulkommunikation ist eine schöne Vision. In der Praxis hat sie bekanntlich ihre Tücken. Oft sind ja genau die Daten und Fakten begehrt, die wir Hochschulen gerade nicht herausgeben können oder wollen. Mal sind sie vertraulich, mal auch brisant, mal schlicht noch gar nicht vorhanden und aufwändig zu erheben. Fragen von Medienvertreter*innen oder Bürger*innen können uns ordentlich in die Bredouille bringen. Wo stehen wir, wenn von außen gebohrt und von innen gemauert wird? Wie können wir unsere Position verbessern?

Ziel des Workshops ist es, auch bei unangenehmen Anfragen sprechfähig und souverän zu bleiben. Auf welche Informationen müssen wir regelmäßig zurückgreifen können? Welche Sachverhalte sind besonders heikel, welche erklärungsbedürftig? Welche Schnittstellen kommen regelmäßig ins Spiel, wie können wir eine gute Zusammenarbeit sicherstellen? Und welche „fiesen“ Fragen könnten als nächstes gestellt werden? Wir wollen typische Situationen identifizieren, durchspielen und kollegial besprechen.

(eher) für Berufseinsteiger
WORKSHOP
90 min

mit:
Dr. Elisabeth Hoffmann, TU Braunschweig; Susann Morgner, con gressa GmbH

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Dr. Elisabeth Hoffmann leitet seit 1996 die Stabsstelle Presse und Kommunikation der Technischen Universität Braunschweig. Sie studierte Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Bonn und war dort bis zur Promotion als Wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig. Ihr Volontariat absolvierte sie bei der Deutschen Universitäts-Zeitung (DUZ).

Hoffmann ist Prokuristin der Haus der Wissenschaft Braunschweig GmbH und Mit-Organisatorin des Siggener Kreises. 2008 bis 2014 war sie sie Vorsitzende des Bundesverbands Hochschulkommunikation.
Susann Morgner ist Diplom-Journalistin und war u. a. mehr als zehn Jahre Pressesprecherin der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie stand mehrere Jahre der Arbeitsgemeinschaft der Hochschulpressestellen Deutschlands (heute Bundesverband Hochschulkommunikation) vor und war Sprecherin des Arbeitskreises „Qualität von Hochschulkommunikation“. Sie ist Mitglied des Siggener Kreises für Wissenschaftskommunikation und begutachtete u. a. für die VolkswagenStiftung und die DFG wissenschaftskommunikative Projekte. Seit 2014 ist sie geschäftsführende Gesellschafterin der con gressa GmbH, einer Agentur für Wissenschaftskommunikation in Berlin.

D6: Umgang mit politischen Störungen im Unibetrieb

Universitäten stehen im Widerstreit zwischen demokratischem Verantwortungsbewusstsein und Neutralitätsgebot. Was und wie antworten wir bei ideologischen und moralischen Vorwürfen? Wie reagieren wir bei politischen Aktionen auf dem Campus? Wie kommuniziert man, wenn man sich neutral verhalten muss? Der Workshop vermittelt einen Einstieg in den professionellen und selbstbewussten Umgang mit kommunikativ heiklen Situationen z. B. bei politisch motivierten Vorwürfen, Aktionen und Hatespeech.

WORKSHOP (max. 20 TN)
90 min

mit:
Dr. Eric Wallis

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Dr. Eric Wallis lud die sogenannte Identitäre Bewegung zum Gespräch ein, als diese seine Vorlesung über rechtes Framing stürmte. Daraufhin zogen die Störer fluchtartig von dannen. Als @Wortgucker bloggt er in den sozialen Medien über die Wirkung der Sprache in der Politik. Er arbeitete bis 2018 als Leiter des RAA-Regionalzentrums für demokratische Kultur gegen Rechtsextremismus und Rechtspopulismus in Vorpommern-Greifswald und war Pressesprecher bei Greenpeace. In seiner Doktorarbeit forschte er zur Wirksamkeit von Sprache und Framing in politischen Kampagnen (Kampagnensprache). Er studierte in Greifswald und Göteborg Germanistik, Kommunikation und Psychologie.

D7: Ein neues Super-Ressort in der ZEIT für die Themen Bildung und Wissenschaft

Am 05. September 2019 erscheint erstmalig das neue ZEIT-Ressort, das die Themen Bildung, Wissenschaft und Hochschulpolitik mit neuem Konzept zu dem größten Ressort unserer Wochenzeitung macht. Es mag als Signal an unsere Leser verstanden werden: Bildungsoptionen in all ihren Facetten sowie wissenschaftliche Erkenntnis sind Voraussetzung für die Lösung von Zukunftsfragen unserer Gesellschaft.

Wir stellen Ihnen zum neuen Ressort unsere Ideen und Gedanken vor und wollen mit Ihnen diskutieren: Wie rezipiert die Gesellschaft, was erwartet sie? Wie sehen die großen Zukunftsthemen denn aus und wie verknüpft man sie mit erzählerischen und informativen Formaten– print, online, offline. Wie können Geschichten präsentiert werden, die etwas bewegen, die Ideen und Gedanken anstoßen und gleichzeitig Spaß machen sollen, gelesen zu werden?  

Es wird ein echtes „Werkstatt-Gespräch“ und wir freuen uns, unsere Erfahrungen zu teilen und nehmen gern Ihre Einschätzungen und Gedanken mit für unsere Redaktionsarbeit

(eher) für Berufserfahrene
PARTNER-PRÄSENTATION
40 min

mit:
Andreas Sentker, DIE ZEIT, Geschäftsführender Redakteur; Manuel J. Hartung, DIE ZEIT, Leitung des Ressort WISSEN

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Andreas Sentker ist Geschäftsführender Redakteur der Wochenzeitung DIE ZEIT. Gemeinsam mit Manuel Hartung leitet er das neue Wissen-Ressort. Er ist Herausgeber des Magazins ZEIT Wissen und Mitherausgeber von ZEIT Doctor. Andreas Sentker hat in Tübingen Biologie und Rhetorik studiert. 2009 wechselte er als Visiting Fellow für ein halbes Jahr an die Harvard University in Cambridge.
Er ist Mitglied in Kuratorien der Max-Planck-Institute in Martinsried, Tübingen und Köln, im Beirat des Leibniz-Kollegs der Universität Tübingen sowie in der Jury des Georg von Holtzbrinck-Preises für Wissenschaftsjournalismus.
Manuel J. Hartung ist seit Juli 2015 Leiter des Ressorts CHANCEN der ZEIT und Herausgeber der Magazine ZEIT CAMPUSund ZEIT GERMANY. Zuvor war er u.a. Geschäftsführer von TEMPUS CORPORATE, einem Unternehmen des ZEIT Verlags, Chefredakteur von ZEIT CAMPUS und Redakteur der ZEIT. Der Absolvent der Henri-Nannen-Journalistenschule studierte Geschichte an den Universitäten Bonn und New York sowie Public Administration an der Harvard University. Zudem unterrichtete er Journalismus an den Universitäten Göttingen und St. Gallen.

D8: Neue Entwicklungen im Urheberrecht und Praxishinweise zur Nutzung geschützter Werke im Netz

Das Urheberrecht hat sich zum Rechtsrahmen für alle Tätigkeiten im Internet entwickelt und muss bei jeder Kommunikation mitbedacht werden. Daher sollen Hochschulkommunikatorinnen, Hochshculkommunikatoren und andere urheberrechtlich Interessierte in diesem Workshop anhand der jüngsten Rechtsprechung in Deutschland und Europa sowie vor dem Hintergrund der anstehenden Urheberrechtsreform aktuelle Entwicklungen diskutieren und mit konkreten Fällen ein „Judiz“ für die alltägliche Arbeit entwickeln. Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind herzlich eingeladen, Fragestellungen aus der Praxis mitzubringen, die gemeinsam beantwortet werden sollen.

WORKSHOP
90 min

mit:
Prof. Dr. Christian-Henner Hentsch, M.A., LL.M.  – Kölner Forschungsstelle für Medienrecht an der TH Köln

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Christian-Henner Hentsch ist Professor für Urheber- und Medienrecht an der Kölner Forschungsstelle für Medienrecht der TH Köln. Er forscht insbesondere zum Recht der Computerspiele, zur Medienkonvergenz und zur kollektiven Rechtewahrnehmung. Er ist Mitherausgeber der Fachzeitschrift Multimedia und Recht (MMR) und einer der vier Autoren des Heidelberger Kommentars zum Urheberrecht sowie Mitautor vieler weiterer eingeführter Kommentare und Handbücher zum Urheber- und Medienrecht. Für den game – Verband der Deutschen Games-Branche verantwortet als Leiter Recht und Regulierung alle verbandsinternen rechtlichen Fragen sowie die rechtspolitischen Themen. Zudem ist er Geschäftsführer des Deutschen Medienrates, einem Zusammenschluss von Verbänden im Bereich Film, Rundfunk und audiovisuelle Medien im Deutschen Kulturrat. Zuvor vertrat er für die Verwertungsgesellschaft VG Media die Interessen der Fernseh- und Radiosender sowie der Zeitungs- und Zeitschriftenverlage und war als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Deutschen Bundestag tätig. Er studierte Jura und Geschichte im Doppelstudium in Freiburg und Bonn und absolvierte sein juristisches Referendariat in Düsseldorf, Washington DC, Frankfurt und Berlin.