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Zukunft WissKomm Symbolbild @Aileen_Rogge

Zukunft der Wissenschaftskommunikation

Die Corona-Krise zeigt wie mit einem Brennglas die Bedeutung der Wissenschaftskommunikation – und sie beschleunigt Möglichkeiten, Debatten und Risiken wie ein Katalysator. Dabei ist Wissenschaftskommunikation gemeinwohlorientiert, kann auch aber zu Anfeindungen ihrer Protagonisten führen. In der ZEIT rufen Caroline Schmutte (Wellcome Trust), Georg Schütte (VolkswagenStiftung) und Wolfgang Rohe (Mercator-Stiftung) dazu auf, Forscherinnen und Forscher, die sich dem öffentlichen Disput stellen, Rückendeckung durch ihre Institutionen zu geben.
Zum Artikel "Steht den Wissenschaftlern bei"

Um diese und weitere Aspekte geht es auch in der #factoryWissKom, der Denkwerkstatt des Bundesministerium für Bildung und Forschung zur Wissenschaftskommunikation mit führenden Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Kommunikation.
Diese hat das BMBF im Rahmen seines Schwerpunktes zur Wissenschaftskommunikation eingesetzt – vor allem in der Sub-Arbeitsgruppe „Anerkennung und Reputation“.

 


DFG startet Videoreihe zur Wissenschaftskommunikation in Sozialen Medien

Wie können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Erkenntnisse der Öffentlichkeit vermitteln und sich in gesellschaftliche Fragestellungen einbringen? Wie reagieren sie, wenn sie in sozialen Medien unsachlicher Kritik ausgesetzt sind? Wie kann Wissenschaftskommunikation auf Plattformen gelingen, auf denen subjektiv, dynamisch und hochemotional kommuniziert wird? Zu diesen und weiteren Fragen rund um die Vermittlung und Rezeption von Wissenschaft im Internet will die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) mit einer neuen dreiteiligen Videoreihe eine Auseinandersetzung anstoßen. Titel: Ausgelotet – Gespräche über Wissenschaftskommunikation in sozialen Medien.

Die Episoden der Videoreihe sind auf dem YouTube-Kanal der DFG verfügbar.


Wissenschaftsbarometer

Eine repräsentative Bevölkerungsumfrage zu Wissenschaft und Forschung

Wie groß ist das Interesse an wissenschaftlichen Themen, wie stark ist das Vertrauen in die Wissenschaft und welche Forschungsbereiche sind am wichtigsten für die Zukunft? In einer repräsentativen Umfrage ermittelt Wissenschaft im Dialog einmal jährlich die Einstellungen der Bevölkerung zu Wissenschaft und Forschung. Das Wissenschaftsbarometer 2020 wurde erwitert um spezielle UMfragen zum Thema Wissenschaftkommunikation und Corona.  Welchen Stellenwert haben wissenschaftliche Erkenntnisse für die Bevölkerung in Zeiten der Corona-Pandemie? Welche Rolle schreibt die Öffentlichkeit der Wissenschaft im politischen Umgang mit Corona zu? Wie gut fühlen sich Bürgerinnen und Bürger über Corona informiert? Das Wissenschaftsbarometer Corona Spezial liefert bevölkerungsrepräsentative Daten zu diesen Fragen.


Leitlinien zur guten Wissenschafts-PR

Hype, Übertreibung oder die falsche Interpretation von Studienergebnissen sind in der Wissenschaftskommunikation keine seltenen Ausnahmen mehr. Ein problematischer Umgang mit Informationen wiegt in der Wissenschaft besonders schwer. Ein Arbeitskreis, organisiert von Wissenschaft im Dialog und dem Bundesverband Hochschulkommunikation, hat deshalb 2016 "Leitlinien zur guten Wissenschafts-PR" erarbeitet. Diese sollen helfen, die Qualität der Wissenschaftskommunikation zu sichern.

Die „Leitlinien zur guten Wissenschafts-PR“ sind gemeinsam von Wissenschaft im Dialog (WiD) und dem Bundesverband Hochschulkommunikation erarbeitet worden. Sie basieren auf den Arbeiten des Siggener Kreis, der Denkwerkstatt für die Weiterentwicklung der Wissenschaftskommunikation.