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Nachhaltige Informations- und Kommunikationstechnologien in der Alumni-Kommunikation

Die Digitalisierung und vor allem soziale Netzwerke haben ein immenses aber bisher noch kaum genutztes Potenzial für die Hochschulkommunikation, um die zukünftigen Alumni der Generation Y zu binden. Alumni der Generation Y werden mit ihren digitalen und webbasierten Ansprüchen, Bedürfnissen und Kenntnissen die bisherige Welt des Alumni-Managements deutlich verändern, worauf sich Hochschulen einstellen müssen. Die deutsche Hochschullandschaft erfährt derzeit durch die fortschreitende Digitalisierung einen weitreichenden Umbruch. Dies gilt auch für die Alumni-Kommunikation, in der durch künstliche Intelligenz (KI), verschiedene mobile APPs und Social-Media-Angebote neue Vernetzungsmöglichkeiten be- und entstehen. Mit Push-Strategien, Einwegkommunikation und einfachen Web-Anzeigen scheint es schier unmöglich, die Aufmerksamkeit der Generation-YZ-Alumni zubekommen. Wer zukünftige Alumni der Generation Y und Generation Z erreichen will, muss Informationen und Botschaften dort platzieren, wo die Generation lebt - und zwar zu deren Bedingungen.

Aber wie gelingt eine erfolgreiche Nutzung der sozialen Netzwerke für die Alumni-Arbeit? Wie können Hochschulen die Bedürfnisse und (zukünftigen) Nutzungsgewohnheiten ihrer Alumni adäquat bedienen? Und was ist datenschutzrechtlich zu beachten? Wie sieht der Onbording-Prozess von Alumni in der Kommunikation aus? Über welche Kommunikations- und Marketing-Instrumente gewinnt und bindet man Alumni als Botschafter, Förderer oder Partner, zum Beispiel für ein Digital-Mentoring-Programm? Welche Rolle spielen Alumni-Erfahrungsberichte im Reputations-Management sowie im Studierendenmarketing und welche Crowdfunding-Kampagnen funktionieren bei Alumni?

Ziel der Projektgruppen ist es, den Status Quo und die Bedarf in der Alumni-Kommunikation zu erheben, Empfehlungen zu geben, Leitlinien zu finden, KPIs in der Alumni-Kommunikation sowie Qualitätsstandards zu setzen, Prozesse zu analysieren und Trends zu erkunden.

Die Gruppe koordiniert zunächst Philip Dunkhase (Leuphana Universität Lüneburg). Interessierte können sich direkt unter dunkhase(at)leuphana.de oder +49 4131/677-1795 an ihn wenden.