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Wissenschaftsbarometer 2020

Das generelle Vertrauen in Wissenschaft und Forschung ist in Deutschland weiterhin hoch: 60 Prozent der Menschen geben an, dass sie eher oder voll und ganz in Wissenschaft und Forschung vertrauen. Ähnlich wie in früheren Umfragen des Wissenschaftsbarometers ist ein Drittel der Befragten überzeugt, dass Wissenschaftler sich zu wenig bemühen, die Öffentlichkeit über ihre Arbeit zu informieren. 29 Prozent stimmen dem nicht zu.

Vorschaubild Wissenschaftsbarometer 2020 - Quelle: Wissenschaft im Dialog/Kantar Emnid, CC BY-ND 4.0

Das generelle Vertrauen in Wissenschaft und Forschung ist in Deutschland weiterhin hoch: 60 Prozent der Menschen geben an, dass sie eher oder voll und ganz in Wissenschaft und Forschung vertrauen. Das sind etwas weniger als im Frühjahr 2020 (April 2020: 73 Prozent, Mai 2020: 66 Prozent), aber mehr als in den Vorjahren (2019: 46 Prozent). Dies sind bevölkerungsrepräsentative Daten aus dem Wissenschaftsbarometer 2020, mit dem die gemeinnützige Organisation Wissenschaft im Dialog (WiD) die öffentliche Meinung zu Wissenschaft und Forschung in Deutschland erhebt.

Rund 40 Prozent der Deutschen gehen davon aus, dass Wissenschaftler uns nicht alles sagen, was sie über das Coronavirus wissen. 15 Prozent sind der Auffassung, dass es keine eindeutigen Beweise für die Existenz des Virus gibt. 55 Prozent der Deutschen erklären im November 2020, dass sie sich wahrscheinlich impfen lassen, wenn es im nächsten Jahr einen in Deutschland zugelassenen Impfstoff gibt. Knapp 30 Prozent sagen, das sei unwahrscheinlich.

„Dass weiterhin so viele Menschen der Wissenschaft vertrauen, zeigt, wie gut der Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft in der Pandemie funktioniert. Allerdings sollte uns eine relativ hohe Anzahl an Unentschiedenen und Zweifelnden beunruhigen: Die Wissenschaft muss sich noch stärker öffnen und auch mit denjenigen ins Gespräch kommen, die unsicher sind. Damit das gelingen kann, müssen wir alle Forschenden dabei unterstützen, ihr Wissen, ihre Werte und ihre Arbeitsweise zu vermitteln“, sagt WiD-Geschäftsführer Markus Weißkopf.

Ähnlich wie in früheren Umfragen des Wissenschaftsbarometers ist ein Drittel der Befragten überzeugt, dass Wissenschaftler sich zu wenig bemühen, die Öffentlichkeit über ihre Arbeit zu informieren. 29 Prozent stimmen dem nicht zu.

Quelle: Pressemitteilung des WiD vom 10. Dezember 2020 

Booklet Wissenschaftsbarometer 2020
Ergebnisse des Wissenschaftsbarometers Corona Spezial